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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, die Scheidung erfolgte 2006. Da waren es 135%. Nach

Kundenfrage

Hallo,
die Scheidung erfolgte 2006. Da waren es 135%. Nach Umstellung wurde festgestellt, dass der Betrag nur noch 102% beträgt.Der Ex wurde aufgefordert seinen Titel umzuschreiben. Tat es aber nicht.Lohnt sich ein Prozess, zumal meine PKH abgelehnt wurde?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ob sich ein Prozess lohnt, kann ohne näher Angaben aus der Ferne nicht eingeschätzt werden.

Wenn Sie mir nähere Angaben zum Alter des Kindes und eventuell zum Einkommen des Unterhaltspflichtigen machen, kann ich Konkreteres mitteilen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

die Kinder sind am 03.09.1997 und 17.01.2002 geboren.

Sein Nettoeinkommen beträgt ca. 2100€

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Bei einem Nettoeinkommen in Höhe von 2.100 € ergibt sich ein Unterhaltsanspruch nach der Einkommensgruppe 3. Ihre Kinder sind in der 2. und 3. Altersstufe, so dass hier Kindesunterhalt in Höhe von 469 € und 537 € abzüglich jeweils des hälftigen Kindergeldes, also 377 € und 445 € geschuldet ist.

Ein Antrag auf Umschreibung des Titels ohne vorherige Auskunft über das Einkommen zu fordern und dann eine Abänderung zu beantragen, hat das Gericht wohl im Rahmen der PKH negativ beschieden. Sie müssen daher den Weg wählen, zunächst Auskunft über das Einkommen zu fordern und dann eine Inverzugsetzung über den höheren Unterhalt vorzunehmen. Dies dürfte erfolgversprechend sein.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Mein PKH Antrag wurde mit der Begründung abgewiesen, ich verdiene zu viel.

Nachdem er auch Beamter ist, hat sich sein Gehalt mit Sicherheit nicht verringert.

Er ist ziemlich stur und erteilt freiwillig keine Auskünfte.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

dann müssen Sie leider wegen der Gerichtskosten in den Vorschuss gehen. Der Abänderungsantrag dürfte ansonsten berechtigt sein, so dass der Kindesvater durch das Gericht verurteilt wird, die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Der Abänderungsantrag ist aber aus unterhaltsrechtlicher Sicht deutlich erfolgversprechend, so dass Sie jetzt nicht aufgeben sollten. Die Kosten bekommen Sie ja hinterher wieder erstattet.

Da es ja eine Abänderung ist, ist der Streitwert für das Verfahren auch nur die Differenz zwischen dem jetzigen Unterhalt und dem geltend gemachten Unterhalt, so dass nicht allzu hohe Kosten entstehen werden.

Leider sind sehr viele Unterhaltspflichtige stur und es hilft hier nur durch eine Entscheidung des Gerichtes eine Abänderung zu erzielen. Da zwischenzeitlich im Unterhaltsrecht Anwaltszwang herrscht wird der Kindesvater aufgrund der Gebühren, die er für Ihren Anwalt und für seinen eigenen Anwalt zahlen muss, künftig sicherlich kooperativer sein.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hätte da noch 2 Fragen:

 

- gilt das dann rückwirkend, zumal er seit 2008 immer wieder schriftlich aufgefordert wurde ( von mir und RA aus München)

- falls es dabei bleiben sollte, welche Kosten entstehen dann für mich?

Sind vor 6 Wochen nach Niedersachsen gezogen, er lebt weiterhin in Bayern

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das gilt dann auch rückwirkend, wenn eine ordnungsgemäße Inverzugsetzung erfolgt ist, wovon aufgrund Ihrer Schilderung auszugehen ist.

Die Kosten hängen, wie oben gesagt, vom Streitwert ab. Beim Abänderungsbegehren ist der Streitwert die Differenz, also relativ gering. Grob geschätzt dürften der Kostenrahmen zwischen 500 -1000 € liegen.



Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Auskünfte
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen.

Viel Glück.