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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17047
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo. Ich habe eine Frage zu einer sehr komplizierten Familiensache. Ich

Kundenfrage

Hallo.
Ich habe eine Frage zu einer sehr komplizierten Familiensache.
Ich bin ein Adoptivkind, meine leibliche Mutter erzählte mir dass ich duch eine Vergewaltigung "gezeugt" wurde... sie war damals 15 Jahre alt. Ich habe nun meinen "Erzeuger" gefunden und der bestreitet dies, sowie seine Familie. Sie stellen meine leibliche Mutter als Lügnerin dar usw... aber es soll damals eine Beziehung zu dem Vater meines Erzeugers gegeben haben und die Mutter hatte dies angezeigt wegen "Mißbrauch Schutzbefohlener" und dazu soll es im Jahr 1977 eine Anzeige mit Bewährungsstrafe gegeben haben '( für den Vater meines "Erzeugers")
Meine Frage nun, wie lange werden solche Akten aufgehoben, WER darf sie einsehen und wie komme ich da ran? Darf ich eine Kopie verlangen?? ( Schließlich geht es um meine ZEugung, und ich möchte gerne wissen, WER mein Vater ist, und WEM ich glauben schenken kann! )
DANKE!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In welchem Teil Deutschlands hat sich dieser Vorfall ereignet?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
In Bayern.
Oberfranken.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Amtgericht COBURG
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Alte Bundesländer, also im Westen sozusagen. Das war es, was ich wissen wollte. Danke.

Es ging um den Untschied zwischen BRD- und DDR-Recht.

Wenn schon 1977 die Verurteilung erfolgte, werden Sie leider keine Unterlagen mehr einsehen können.

Die Verjährung solcher Straftaten beginnt mit dem vollendeten 18. Lebensjahr.

Die Verjährung ruht bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und beginnt erst dann zu laufen.

Die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch beträgt 10 Jahre und für Vergewaltigung 20 Jahre.

Soweit Sie sexuelle missbraucht wurden, ist diese Straftat bereits verjährt und Sie können den Täter nicht mehr belangen.

Wurden Sie als Kind vergewaltigt, beträgt die Verjährungsfrist 20 Jahre und Sie können den Täter noch strafrechtlich belangen.

Die Verjährungsfrist zur Geltendmachung zivilrechtlicher Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche beträgt grundsätzlich 3 Jahre ab Kenntnis.

Bei diesem Anspruch ist die Verjährung bis zum 21. Lebensjahr gehemmt.

Leider ist in diesem Fall schon Verjährung eingetreten, sodass keine Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche mehr geltend gemacht werden können.
raschwerin und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ok, schade.
Uns geht es nicht um Bestafung oder Urteile.
Ich würde gerne lediglich die WARHEIT erfahren und diesen Bericht nur einmal lesen.
Besteht da also keine Hoffnung mehr?

Wem von beiden soll ich nun glauben?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie können sich an das AG Coburg wenden. Aber ich mache Ihnen leider nur wenig Hoffnung, dass die Akten nach mehr als 30 Jahren noch vorhanden sind.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ok, DANKE!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern, alles Gute.