So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17004
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Ich habe einen Sohn 12 Jahre. Bisher hat sein Vater immer regelm ig

Kundenfrage

Ich habe einen Sohn 12 Jahre. Bisher hat sein Vater immer regelmäßig Unterhalt gezahlt. Mit der neuen Zahlungsaufforderung i.H.v. 330 ,- erstellt aufgrund des Titels durch das Jugendamt, teilte er mit, dass eine Zahlung duch ihn nicht mehr in dieser Höhe möglich ist. Der Vater hat eine weitere Tochter (7 Jahre) und wird in diesem Monat erneut Vater. Mit der Mutter dieser beiden Kinder lebt er zusammen in SEINEM Eigenheim (Größe 150 m²). Er hat ein monatl. Einkommen von 1420 €. Sein Arbeitsweg sind tägl. 20 km (einf. Strecke) Mo-Fr; 2x mtl Samstags. Aufgrund des geringen Einkommens ist lt. seiner Anwältin von einer Mangefallberechnung auszugehen und er will nur noch 110 € für seinen Sohn zahlen. Kann ihm nicht durch das Eigenheim ein Wohnvorteil angerechnet werden - auch wenn das Haus auf Kredit ist? Kann auch der Selbstbehalt gekürzt werden, da er mit der Kindesmutter zusammenlebt und diese über ein eigenes Einkommen verfügt- jeodch bald sicher in Elternzeit ist. Ist er den Kindern die mit ihm zusammen leben und auch mit von ihm betreut werden voll barunterhaltsverpflichtet?
Bringt es meinem Sohn überhaupt was der Abänderung nicht zuzustimmen - wie stehen unsere Chancen mehr als 110 € zu bekommen?

Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Man muss bei der Berechnung einen Wohnvorteil berücksichtigen.

Den SB kürzen kann man aber nicht.

Man kann ggf. mit einem fiktiven Einkommen rechnen.

Den Vater trifft eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit, das heißt er muss zu Gunsten der Kinder einen besser bezahlten Job annehmen - sofern möglich.

Macht er das nicht obwohl es ihm möglich wäre, kann man mit dem fiktiven Gehalt rechnen.

Zunächst sollten Sie der Herabsetzung unter Vorbehalt zustimmen unddie finanzielle Lage des Vaters beobachten.

Notfalls kann man dann immer noch aus der Urkunde vollstrecken oder der Abändungen vollumfänglich zustimmen.
raschwerin und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eigentlich möchte ich eben nicht zustimmen. Würde sich der Vater auch anderswo finanziell so verhalten wäre ich sicherlich die Letzte die ihm das Geld aus der Tasche ziehen würde. Aber er konnte sich jetzt ein neues Auto (nicht größer als das alte nur mit mehr PS) kaufen, zusammen mit seinem Freund ein Motorrad und hat zudem auch ein großes Boot. Das alles zu unterhalten hat dazu hat die Kohle, aber nicht für seinen Sohn. Ist es da wirklich ratsam zu verzichten?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
In diesem Fall sollten Sie nicht zustimmen und auf volle Zahlung bestehen. Sie haben die Urkunde zur Seite und können notfalls auch daraus vollstrecken.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX schönes Wochenende
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihnen auch.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Familienrecht