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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mein Mann hat ein von seinen Eltern geerbtes Grundst ck w hrend

Kundenfrage

Mein Mann hat ein von seinen Eltern geerbtes Grundstück während der Ehe verkauft. Diesen Erlös hat er in Form von Bausparverträgen an unsere erwachsene Tochter verschenkt.Jetzt bei der Erstellung des Anfangsvermögens (wegen Trennung, später Scheidung)wurde dieses Grundstück mit Indexierung aufgeführt, als ob es in den gemeinsamen Besitz geflossen wäre, was ja nicht der Fall ist. Ist dies Rechtens?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass es um die Ermittlung des ehelichen Zugewinns und damit um den Zugewinnsausgleich geht.

Hierzu ist das jeweilige Anfangs- und Endvermögen festzustellen.

Wenn Ihr Mann während der Ehe ein Erbe angetreten hat, so ist dieses in der Tat im Anfangsvermögen einzustellen und auch zu indexieren.

Dies hat nichts damit zu tun, dass es in den gemeinsamen Besitz geflossen wäre.

Es ist nur so, dass ererbtes Vermögen dem Zugewinnsausgleich nicht zugänglich ist.

Ob allerdings die Schenkung an die Tochter berücksichtigt werden kann, ist hingegen eine ganz andere Problemtik, die gesondert zu prüfen ist, da dadurch das Endvermögen verringert worden ist und damit auch der Zugewinn.

Soweit sich diese Schenkung als illoyale Vermögensverschiebung qualifizieren ließe, müssten die Bausparverträge in das Endvermögen eingestellt werden, so das Endvermögen höher und damit der Zugewinn anders zu bewerten wäre.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.