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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Unsere Tochter (16) hat einen Freund (18) und sehr guten Kontakt

Kundenfrage

Unsere Tochter (16) hat einen Freund (18) und sehr guten Kontakt zu dessen Eltern. Seit vielen Wochen hat sich das Verhalten unserer Tochter jedoch sehr zum negativen geändert. Sämtliche Versuche der Erziehung laufen ins leere, da diese moralische und mutmaßlich auch finanzielle Unterstützung der Familie ihres Freundes erfährt. Die Konflikte zwischen uns steigern sich immer mehr, da auch temporäre Ausgehverbote mißachtet und vereinbarte Rückkehrzeiten grundsätzlich und dauerhaft mißachtet werden. Wir halten in erster Linie den mittlerweitle recht hohen Einfluss der Eltern des Freundes für den Negativtrend in unserer Eltern-Tochter-Beziehung für maßgeblich.
Kann ich den Eltern des Freundes den Umgang mit unserer Tochter verbieten oder einschränken? Herzlichen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Dieses ist eine Frage des Sorgerechts.

 

Sofern es sich bei ihrer Tochter um ein eheliches Kind handelt haben beide Eltern grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht, handelt es sich um ein uneheliches Kind, so hat grundsätzlich die Mutter das Sorgerecht.

 

Wichtig ist hier aber in erster Linie nicht, wer das Sorgerecht hat, sondern dass das Sorgerecht ihnen die Möglichkeit gibt, in gewissen Bereichen Entscheidungen in Bezug auf ihre Tochter zu treffen.

 

Sofern Sie hier Anhaltspunkte haben, dass die Eltern des Freundes ihrer Tochter zum Beispiel schlecht über sie reden oder einen anderen negativen Einfluss in erzieherischer Hinsicht auf ihre Tochter haben,können Sie den Umgang grundsätzlich untersagen mit den Eltern .

 

Sie sollten versuchen den Sachverhalt weiter zu ermitteln und falls sich ihr Verdacht bestätigte die Eltern gebenenfalls auffordern, ihr Verhalten sofort einzustellen und ankündigen, dass die ansonsten den Umgang verbieten.

 

Sollte dieses nichts bringen oder sofern Sie der Auffassung sind, dass dieses nicht ausreicht, könnten Sie gegebenenfalls auch das zuständige Jugendamt anrufen, um in dieser Situation zu vermitteln zwischen den Eltern.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241

Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Welche Mittel würde es geben, diesen Umgang wirklich nachhaltig zu unterbinden? Wäre beispielsweise eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zielführend?

Müssen stichhaltige (belastbare) Begründungen für eine Untersagung angeführt werden?

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Die Vorwürfe sollten natürlich auch begründbar/beweisbar sein.

Hinsichtlich der Mittel wäre eine Steigerung der Intensität möglich.

Hiermit meine ich, dass zunächst Gespräche geführt werden könnten/sollten mit den Eltern.

Sollte dieses nichts nutzen, könnte das zuständige Jugendamt eingeschaltet werden.
Sofern auch dieses keine Abhilfe bringt, sollte ein im Familienrecht erfahrener Kollege vor Ort beauftragt werden.

Dieser sollte dann die Gegenseite also die Eltern zur Unterlassung auffordern. Eine Abmahnung in Verbindung mit einer strafbewährten Unterlassungserklärung wäre meines Erachtens dann angebracht,wenn es nachweisbare rechtswidrige Verstöße der Eltern gibt.

Sollten die Eltern also beispielsweise schlecht über sie reden, würde dieses eine Abmahnung rechtfertigen und könnte im Extremfall (Verleumdung/üble Nachrede/Beleidigung) sogar eine Straftat darstellen, die zur Anzeige gebracht werden könnte.

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241









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