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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, mein Lebenspartner ist seid etwa 12 Jahren geschieden. Aus

Kundenfrage

Hallo,
mein Lebenspartner ist seid etwa 12 Jahren geschieden.
Aus seiner Ehe gingen 2 Kinder (jetzt 18 und 20 Jahre) hervor.
Bei der 20 jährigen ging es im Leben sehr auf und ab. Von der 6 Klasse Hauptschule auf die Realschule gekommen da eine Klasse wiederholt... in der Realschule abgesackt und auf die Hauptschule gekommen (auch die Klasse wiederholt).
Mit 18 bei der Mutter aus und zu uns gezogen (die Mutter zahlte keinen Unterhalt)
nach 9 Monaten wieder bei uns ausgezogen für 2 Monate zur Mutter und danach zur Oma in eine eigene 2 Zimmer-Wohnung.
Bei dem Auszug der Tochter (aus unserem Haus) nahm diese Möbel eca. mit und es wurde eine Unterhaltszahlung mündlich und schriftlich von 200 Euro vereinbart.

Nach langer Zeit (2 bis 2 -1\2 Jahre) in der sich diese Tochter nie hat sehen und hören lassen (Gründe unbekannt) kam ein Anwaltsschreiben das diese junge Frau nun mehr Unterhalt "nachträglich" verlange und für die Zukunft 480 Euro möchte (Der Titel beläuft sich auf 220 Euro).
Von Freunden und Bekannten hörten wir das Sie eine Ausbildung begann diese jedoch nach ca. 8 Wochen abbrach und nun ein Praktikum ausübt.
(Wir erhielten zu keiner Zeit eine Info) Nebenher gibt sie Reitunterricht und arbeitet in einer Küche (schwarz)

die Mutter welche nur ca 800 Euro verdient (sie arbeitet keine Vollzeit da sie noch 2 minderjährige Kinder aus einer "anderen Beziehung" hat) und keine Unterhaltszahlung leisten kann, hat 2009 eine Erbschaft bekommen... Ein Haus (wo Oma und Tochter darin wohnen), Lebensversicherung eca.

Nun kommt meine Frage/en:
1. Zählt zur Unterhaltspflicht der Mutter das sie 2 minderjährige Kinder aus einer anderen Beziehung betreut oder ist Sie verpflichtet einen Vollzeitjob anzunehmen, da sich die Unterhaltspflicht meines Lebenspartners auf 2 volljährige Kinder bezieht?
2. Zählt Ihr Erbe mit zur Unterhaltspflicht?
3. Wird die "Schwarzarbeit" beim Unterhalt einberechnet bzw. abgezogen
4. Liegen die Tochter und die Exfrau in der Nachweispflicht oder sollten wir einen Detektiv beauftragen?

Da die Tochter bei der Oma lebt jedoch noch bei der Mutter gemeldet ist (steuerliche Gründe?!) und die Mutter auch das Kindergeld einbehält (evtl. Mieteinnahme?)Frage ich mich ob dies zusätzlich Betrug am Staat ist und ob ich dies melden sollte.

falls mein Lebenspartner die gewünschten 480 Euro zahlen müsste, wären wir gezwungen unser vor 6 Jahren gekauftes Haus zu verkaufen... wir haben Zukunftsängste!

ich wäre sehr dankbar wenn sie mir helfen würden/könnten

mit freundlichen Grüßen
K.B.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Volljährige Kinder sind zunächst für ihren eigenen Unterhalt selbst verantwortlich.

Eine Ausnahme besteht darin, dass die Eltern den Kindern eine angemessene Ausbildung schulden.

Bei dem Praktikum, das die Tochter gerade absolviert kommt es darauf an, ob dieses Teil einer Ausbildung ist.

Ist es das, ist Unterhalt geschuldet.


Ist es das nicht, wird auch kein Unterhalt geschuldet.

Schreiben Sie am besten die Tochter an und bitten Sie sie um Auskunft.


Die minderjährigen Kinder aus einer anderen Beziehung der Mutter zählen ebenfalls.

Sie gehen der Volljährigen mit eigenem Haushalt vor.

Sie zählen auch einkommensmindernd, da für sie ja Betreuung also Naturalunterhalt geleistet wird.

Dieser steht dem Barunterhalt gleich.

Die Mutter braucht nicht ganztags zu arbeiten. Sie kann sich darauf berufen, dass sie noch die zwei anderen Kinder zu betreuen hat.

Was die ERbschaft betrifft so zählt die Tatsache, dass mitfrei gewohnt wird als Einkommen in Höhe der ersparten Miete.

Da aber noch zwei minderjährige Kinder vorhanden sind und der Selbstbehalt 1.150 e beträgt, dürfte auch das nicht zu einer Unterhaltspflicht gegenüber der Tochter führen.

Bei der weiteren Erbschaft zählen die Zinsen als Einkommen. Der Vermögensstamm braucht für den Volljährigenunterhalt nicht angegriffen werden.


Bei Schwarzarbeit ist es so eine Sache.

Selbstverständlich zählen die Einkünfte mit.

Sie werden voll vom Bedarf abgezogen.

Man kann diese Arbeit aber jederzeit aufhören, da ja keine Verpflichtung besteht, schwarz zu arbeiten.

Detektive sind unwahrscheinlich teuer, so dass sich die Kosten nicht lohnen werden.


Der Reitunterricht zählt voll und wirkt einkommensmindernd.


Das Kindergeld wirkt in voller Höhe ebenfalls bedarfsmindernd.






Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Sehr gerne können Sie bei Unklarheiten nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank






Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
es tauchen doch noch Fragen auf:

1.Bei dem Auszug der Tochter (aus unserem Haus) nahm diese Möbel eca. mit und es wurde eine Unterhaltszahlung mündlich und schriftlich von 200 Euro vereinbart. - kann Sie nachträglich und rückwirkend einen höheren Unterhalt fordern?
2.Vor einem Jahr (2010) arbeitete mein Lebenspartner Nachtschicht und verdiente sehr gut.
Nun ist er jedoch auf der Tagschicht verdient weit aus weniger (ca 800 Euro Netto /monatlich)
Die Gegenpartei nimmt dieses hohe Nettoeinkommen um den Unterhalt auszurechnen... Kann mein Lebensgefährte darauf bestehen das seine jetzigen Abrechnungen nur Bestand des Unterhaltes sind.
Würde es sich lohnen vor Gericht zu gehen?

nochmals vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Tochter kann ab dem Zeitpunkt den höheren Unterhalt fordern, ab dem sie zur Zahung aufgefordert hat.


Sie kann also nicht plötzlich rückwirkend höheren Unterhalt fordern.

Unterhalt ist stets eine Prognose für die Zukunft.

Maßgebend ist also nicht das was der Lebensgefährte verdient hat, sondern das was er verdienen wird, vorausgesetzt er arbeitet ganztags.


Da Nachtschicht gesundheitsschädlich ist, kann man niemanden zwingen, weiter Nachtschicht zu arbeiten.





Ein Gerichtsverfahren würde sich lohnen, da er dann Widerklage auf Reduzierung des Unterhalts aufgrund des gesunkenen Verdienstes stellen könnte.

Zudem wäre interessant , was das Gericht von dem Praktikum als Ausbildung hält.



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akezptierung


Danke





Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Vielen Dank XXXXX XXXXX mir sehr geholfen :-)
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte auf Akzeptieren klicken, denn kostenlose Rechtsberatung ist verboten.


Vielen Dank
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung: Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

könnten Sie mir bitte sagen was in etwa bei einem durchschnittlichen Netto von 2.250 - 2.300 Euro und ohne Beinhaltung von Urlaubs + Weihnachtsgeld, den Nebenjobs von Tochter und der Mutter an Unterhaltszahlung heraus kommen könnte/sollte?

Danke
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


für den Volljährigen mit eigenem Hausstand sind das fixe Beträge.

670 Euro ist der Bedarf nach Düsseldorfer Tabelle, Davon wird das Kindergeld von 184 Euro abgezogen, so dass noch 486 Euro übrig bleiben.

Für die würde er ganz haften,da die Mutter nichts hat.


Das Einkommen der Tochter und auch eine Ausbilugnsvergütung, diese bereinigt um 90 Euro Aufwendungen sind ebenfalls ganz von dem Unterhalt abzuziehen.


Bekannt aus:

 
 
 
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