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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16957
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Nach 3 Ehejahren leben wir nun im Trennungsjahr. Ich habe eine

Kundenfrage

Nach 3 Ehejahren leben wir nun im Trennungsjahr. Ich habe eine Tochter ( 12 ) mit in die Ehe gebracht.
Worauf muss ich achten bei dem Scheidungstermin?
Besteht Unterhaltspflicht?
Wer kommt finanziell für die Wohnung auf und wielange?

Vielen Dank XXXXX XXXXX freundlichem Gruss,
B.H.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Im Trennungsjahr soll nach dem Willen des Gesetzgebers so wenig wie möglich an den Lebensverhältnissen der Ehegatten ändern, damit sie möglichst wieder zurückfinden.

Sie brauchen daher im Trennungsjahr nicht zu arbeiten.






Nach Ablauf des Trennungsjahres müssen Sie eine Teilzeittätigkeit ausüben.

Dabei brauchen Sie wegen der Tochter nicht ganztags zu arbeiten.

Beim Trennungsunterhalt findet die Tochter nämlich Berücksichtigung, auch wenn sie nicht gemeinsam ist.


Beim nachehelichen Unterhalt greift das Prinzip der Eigenverantwortung.

Das bedeutet Ihnen wird ein Einkommen zugerechnet das Sie ganztags erzielen könnten.

Wenn zwischen Ihrem Einkommen und dem Einkommen des Ehegatten eine Differenz besteht , besteht evtl. ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt.


Dieser ist auf 30 % der Ehezeit begrenzt.


Bei der Wohnung ist es so, dass Sie, wenn diese zur Miete ist, und Sie beide den Mietvertrag ungterschrieben haben beide auf die volle Miete vom Vermieter in Anspruch genommen werden können.


Im Verhältnis zwischen Ihnen beiden hat derjenige die Miete zu übernehmen, der die Wohnung alleine bewohnt.



Beim Scheidungstermin müssen Sie darauf achten, dass die Auskünfte zum Versorgungsausgleich richtig und vollständig erteilt wurden.


Alles was streitig ist muss im Scheidungsverfahren geregelt werden, da dies, abgesehen von einer außergerichtlichen Einigung die kostengünstigeste Alternative ist.


Teuer wird es , wenn man sich nach dem Scheidungsverfahren streitet.





Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Sehr gerne können Sie bei Unklarheiten nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank