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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3202
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Familienrecht
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin Mutter eines eigenen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin Mutter eines eigenen Kindes von 13 Jahren und habe 2 Stiefkinder, mein Lebenspartner und ich sind nicht verheiratet. Ich habe durch das Arbeitsamt einen Bildungsgutschein bekommen und habe einen Kurs aneiner bfz in Rosenheim für Kinderpflegerinen gemacht, befinde mich derzeit in der Prüfungsphase und bin mir sicher ich habe durch fehlender Lernkenntnisse meine Prüfung in zwei Fächern zum Durchfall gebracht. Ich möchte jedoch gerne noch einmal auf eine richtige Schule / Fachakademie gehen, habe aber finanzielle schwierigkeiten, was kann ich machen und welche Möglichkeiten bieten sich für mich?

Ich bedanke XXXXX XXXXX voraus für eine antwort.

mit freundlichen Grüßen

Mutter Lydia
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie dürften hier nur mit finanzieller Unterstützung des Arbeitsamtes Aussichten haben, eine weitere Ausbildung zu erhalten oder Sie finden einen Arbeitgeber, der Ihnen im vorhinein eine Ausbildung finanziert. Theoretisch wäre auch eine normale Lehre ggf. auch an einer Fachschule möglich, allerdings dürften die Fördermöglichkeiten aus öffentlicher Hand sehr eingeschränkt sein. Beim BaFöG gibt es zB. Altersgrenzen von 30 und 35 Jahren, allerdings auch Ausnahmen:

In folgenden Fällen kann Ausbildungsförderung auch bei Überschreiten der jeweiligen Altersgrenze geleistet werden:

  • bei Absolventen des zweiten Bildungsweges
  • bei Studierenden, die ohne Hochschulzugangsberechtigung aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eingeschrieben wurden
  • bei Personen in einer weiteren Ausbildung, die für den angestrebten Beruf rechtlich erforderlich ist
  • bei Personen in einer Zusatzausbildung, zu der der Zugang durch die vorherige Ausbildung eröffnet wurde
  • bei Auszubildenden, die aus familiären Grunden an der früheren Aufnahme der Ausbildung gehindert waren
  • bei Auszubildenden, die aufgrund einer einschneidenden Änderung der persönlichen Verhältnisse bedürftig wurden.

Die Ausbildung muss unverzüglich aufgenommen werden.

Bei Auszubildenden, die bei Erreichen des 30. bzw. 35. Lebensjahres eigene Kinder unter 10 Jahren ohne Unterbrechung erziehen und dabei nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten, verschiebt sich die Altersgrenze bis zum 10. Geburtstag des Kindes.

 

Hier müssten Sie ggf. Kontakt zu Ihrem BaföG-Amt aufnehmen, ggf. würde hier der Punkt der familären Verhinderung greifen.

 

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße