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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

hallo....Meine frage an Sie Darf meine Expartnerin mir das

Kundenfrage

hallo....Meine frage an Sie: Darf meine Expartnerin mir das Sorgerecht entziehen,nur weil ihr es zu mühsam ist,bei Schuldingen,Arzt,Ferienlagern ect mich wegen Unterschriften zu konsultieren? Ich kümmere mich sehr um meinen Sohn,er ist acht Jahre.
MfG. A. St
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

selbstverständlich kann Ihnen Ihre Expartnerin das Sorgerecht nicht einfach so entziehen.

Nach § 1627 BGB haben die Eltern die elterliche Sorge in eigener Verantwortung und in gegenseitigem Einvernehmen zum Wohl des Kindes auszuüben. Bei Meinungsverschiedenheiten müssen sie versuchen, sich zu einigen.

Leben die Eltern jedoch getrennt, müssen Entscheidungen nur über wichtige Dinge von erheblicher Bedeutung gemeinsam getroffen werden. Über die Dinge des täglichen Lebens und die von minderer Bedeutung kann derjenige allein entscheiden, bei dem das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat.

Die Kindesmutter muss also nicht alle Sachverhalte mit Ihnen abklären, soweit diese nicht von erheblicher Bedeutung sind.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Also kommt sie damit bei gericht nicht durch? Nur wegen unterschriften und nur weil es für sie bequemer ist mich nicht mehr zu konsultieren?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Also kommt sie damit bei gericht nicht durch? Nur wegen unterschriften und nur weil es für sie bequemer ist mich nicht mehr zu konsultieren?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das ist sicherlich keine Begründung für die Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil allein.

Voraussetzung für eine Sorgerechtsübertragung (- entziehung) ist regelmäßig das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung. Hiervon kann wohl vorliegend keine Rede sein.

Die Kindesmutter dürfte hier keinen Erfolg haben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
dankeschön für die Auskunft. Ich hoffe ich darf sie bei diesem Thema bei Bedarf nochmal konsultieren. mit freundlichen Grüssen...A.Stern
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja gern.