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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26599
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich bin seit 1997 Unterhaltspflichtig

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich bin seit 1997 Unterhaltspflichtig weil ich eine Tochter habe. Bis Februar 2010 war ich auch noch für meine Ex Frau Unterhaltspflichtig. Die habe ich dann mit einer einmaligen Zahlung abgefunden. ca. 17.000 €. Ich habe mich ab den 01.06.11 aus beruflichen Gründen verändert. d.h. Ich habe seit den 01.06.11 kein geregeltes Einkommen mehr, weil ich mich Selbstständig gemacht habe. Was kann machen wenn ich den Kindesunterhalt nicht mehr aufbringen kann ohne das die Ex Frau wieder alle Hebel in Bewegung setzt und das Geld verlangt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen, ob der Kindesunterhalt tituliert ist (Urteil, Vergleich, Jugendamtsurkunde).

Wie alt ist die Tochter?

Sind Sie gekündigt worden?

Wenn nein, warum haben Sie sich selbstständig gemacht?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
1. durch eine Jugenamtsurkunde
2. meine Tochter ist 14 Jahre alt.
3. Ja, ich bin gekündigt worden.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

In diesem Falle müssen Sie gegen die Jugendamtsurkunde vorgehen und Abänderungsklage erheben und in dieser Abänderungsklage die Reduzierung des Unterhalts beantragen.

Dabei müssen Sie dem Gericht vortragen, dass Sie Ihre Arbeit durch Kündigung verloren haben und Sie sich deshalb selbstständig gemacht haben, weil Sie trotz Bewerbungsbemühungen keinen gleichwertigen Job gefunden haben.

Diesen Vortrag müssen Sie bringen, weil Sie gegenüber Ihrer minderjährigen Tochter verschärft unterhaltspfluchtig sind. Das bedeutet, Sie müssen alles dafür tun um Ihre Einkünfte zu erhalten.

Dazu zählt, dass Sie gegen die Kündigung mit Kündigungsschutzklage vorgehen, sich durch Bewerbungen bemühen eine vergleichbare und vergleichbar bezahlte Tätigkeit bemühen. Erst wenn diese Bemühungen scheitern, haben Sie die Möglichkeit, sich mit geringerem Einkommen selbstständig zu machen.

Nach Ansicht der Rechtsprechung verhalten Sie sich ansonsten unterhaltsbezogen leichtfertig, mit der Folge, dass Ihnen Ihr früheres Gehalt trotz Selbstständigkeit fiktiv zugerechnet werden wird.

Man kann also, wenn die obigen Voraussetzungen nicht zutreffen, von Ihnen verlangen, dass SIe Ihre Selbstständigkeit wieder aufgeben und sich nach einer mit Ihrer früheren Arbeit vergleichbaren Tätigkeit umsehen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt