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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16560
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Thema Wer muss aus dem gemeinsamen Haus ziehen Fakten #

Kundenfrage

Thema: Wer muss aus dem gemeinsamen Haus ziehen?
Fakten:
# XXXXX Haus wurde gemeinsam am 18.09.2008 gekauft
# XXXXX die Kredite laufen auf beide Parteien
# XXXXX dem 28.11.2008 verheiratet
# XXXXX gemeinsamen Sohn 5 Jahre
# XXXXX Pflegetochter 9 Jahre
# XXXXX Frau (41 Jahre) studiert ( noch ca. 2 Jahre) und hat eine Eigeneinkommen auf 400,- Euro Basis
# XXXXX (47 Jahre) habe ein Brutto Jahreseinkommen von 70.500,- Euro plus Bonus

Seit Februar 2011 hat sich meine Frau von mir getrennt. Leider haben wir es nicht geschafft uns gütlich zu einigen. Jetzt möchten bede Parteien im Haus wohnen bleiben.

Wer muß ausziehen.

Bin auf die Antwort gespannt.

Gruß
Christian Reiche
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:



Einen Anspruch darauf, dass der andere geht, hat in Ihrem Fall wohl niemand.


Nach § 1361 b BGB kann ein Ehegatte verlangen, das ihm der andere nach der Trennung die gemeinsame Wohnung überlässt, soweit dies dazu dient, eine unbillige Härte zu vermeiden.


Unbillige Härte kann hierbei auch das Wohl der gemeinsamen Kinder sein.


Wenn also kein Sonderfall vorliegt ( wer schlägt der geht ) und wenn nicht das Wohl der gemeinsamen Kinder davon abhängt, dass sie im Haus bleiben, schlage ich immer eine pragmatische Lösung vor:


Derjenige bei dem die Kinder sind, bleibt in der Ehewohnung, der andere,der als Alleinstehender viel leichter etwas findet, zieht aus.


Es ist nämlich sicher schöner für die Kinder, wenn diese in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und sich nicht zusätzlich zu der Tatsache, dass sich die Eltern trennen , auch noch eine ein anderes Umfeld gewöhnen müssen.


Zu beachten ist, dass das meitfreie Wohnen im Eigenheim als Wohnvorteil dem Einkommen des in der Ehewohnung bleibenden Ehegatten zuzuschlagen ist.





Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank





Besonders ist hierbei das Wohneigentum zu berücksichtigen, das ja Ihnen beiden zusteht.






Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Natürlich liegt uns das Kindeswohl am Herzen.

Es liegt kein Sonderfall (wer schlägt der geht) vor.

Von der pragmatischen Lösung, wer die Knder hat der blebt wohnen sehe ich ab. Denn auch ich als Vater biete jederzeit den Kindern die Nutzung des Hauses an und somit bleibt der Kontakt zum Umfeld bestehen.

Was ist wenn ich mich nicht mit meiner Frau einige.

Wer entscheidet über den Auszug und wie hoch sind meine Chancen wohnen zu bleiben?

 

Gruß

Chrstian Reichel

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wenn Sie sich nicht über den Auszug einigen können, kann es passieren, dass letztlich ein Streit darüber entsteht, bei wem die Kinder bleiben sollen.

Derjenige hat die größeren Chancen, die Ehewohnung zu bekommen, wenn zB vorgetragen wird, dass die Reibereien, die zwischen den getrennt lebenden Eheleuten stattfinden, dem Kindeswohl schaden.


Sie werden sich zu entscheiden haben, wer den Kindern die bessere Betreuung bieten kann , allein von der Zeit her, dürfte das Ihre Frau sein, die , wenn sie von Anfang an die Kinder betreut hat, während Sie gearbeitet haben auch die besseren Chancen hat.



Ich hoffe, für Sie, dass eine gütlcihe Einigung möglich sein wird.




Ich wünsche Ihnen alles Gute.





Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

besten Dank für die klare Antwort.

 

Gruß

Christian Reichel

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


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