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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Einen sch nen Guten Abend, meine Frage lautet Vor kurzem

Kundenfrage

Einen schönen Guten Abend,
meine Frage lautet : Vor kurzem wurde gerichtlich beschlossen, das mein geschiedener Mann
zukünftig 220€ weniger Unterhalt an mich zahlen darf, dies aber bis ich in Rente gehe.
Nun hat er Einspruch erhoben, wir sind beide Jahrgang 1949 da er voraussichtlich 2013, und ich erst 2015
in Rente gehen möchte, würde ich ab der Zeit (2013) von Ihm keinen Unterhalt mehr bekommen! Ist das rechtens ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Anhand der von Ihnen gemachten Angaben geht Ihr Mann eher in Rente als Sie. Damit verändern sich seine Einkommensverhältnisse zum Zeitpunkt des Renteneintritts nochmals, so dass davon auszugehen ist, dass der Unterhalt jedenfalls zu diesem Zeitpunkt nochmals neu berechnet werden müsste.

Ob unter Berücksichtigung des dann eingetretenen Rentenbezuges Ihres Mannes keine Leistungsfähigkeit für Ehegattenunterhalt besteht, kann nur in Kenntnis der Höhe der beiderseitigen Einkünfte eingeschätzt werden.

Sollte Ihr Mann noch leistungsfähig sein, sollten Sie nicht zustimmen bzw. jedenfalls auf eine Neuberechnung bzw. Anpasssung zu gegebenen Zeitpunkt drängen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Falls etwas unklar geblieben ist, nutzen Sie die Möglichkeit, kostenlos nachzufragen.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke für Ihre Antwort, mir geht es darum, da ich außer dem Unterhalt von Ihm keine weiteren Einkommen habe, kann man von Ihm verlangen auch erst mit 65 Jahren in Rente zu gehen ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, das kann man durchaus. Soweit keine Gründe vorliegen, vorzeitig in Rente zu gehen, kann die damit einhergehende Einkommensminderung unterhaltsrechtlich unberücksichtigt bleiben, da mutwillig herbeigeführt.

Sie könnten dann darauf bestehen, dass er bis zu Ihrem Renteneintritt den Betrag weiterzuzahlen, der hier zunächst ausgeurteilt worden ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mein RA meinte, wenn ich nicht zustimme auch mit 63 Jahren in Rente zu gehen, könnte es sein das ich, wenn das Gericht entscheidet, gar keinen Unterhalt mehr von meinem EX bekäme. Aber von was soll ich dann Leben ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Rechtsauffassung kann ich nicht teilen. Wenn bei Ihrem Exmann keine nachvollziehbaren Gründe vorhanden sind, früher in Rente zu gehen, dann sind Sie auch nicht verpflichtet, dies zu tun.
Darüber hinaus kann ich nicht nachvollziehen, weshalb das Risiko bestehen soll, gar nichts mehr zu bekommen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich danke für Ihre Info, ich wünschte mein Anwalt hätte mir nur einen Funken der Hoffnung gemacht wie sie es taten. Vielleicht sollte ich mir einen anderen suchen der mich weiter vertritt, ist das machbar ?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dies ist dann möglich, wenn Ihr bisheriger Anwalt im Beschwerdeverfahren noch nicht schriftsätzlich tätig geworden ist. Dann können Sie ohne doppelte Kostenlast zu einem anderen Kollegen wechseln. Sie sollten sich vorzugsweise an einen Fachanwalt für Familienrecht wenden. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Mein RA hat mir die Mitteilung meines EX, die an Ihn (RA) gerichtet ist zugesandt, und mit mir tel. besprochen das ich dem ganzen zustimmen sollte, ein vorgefertigtes Schreiben an das Gericht hat er in Kopie mit gesendet, ich sollte es mir überlegen, aber ich glaube er hat kein Interesse mehr an meinem Fall.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das scheint mir allerdings auch so. Vielmehr liegt hier wohl eher das Interesse daran, ein kurzes Beschwerdeverfahren zu führen, welches im Vergleich endet. Die damit einhergehenden Kosten werden nicht unerheblich sein. Soweit Sie ihm noch keine ausdrückliche Weisung für das Beschwerdeverfahren erteilt haben, sollten Sie sich tatsächlich kurzfristig Gedanken über einen Anwaltswechsel machen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich danke für Ihre Antworten die mir doch weiter geholfen haben.

 

Wenn ich nochmals Hilfe benötige, komme ich gerne wieder auf Sie zu.

 

Einen schönen Abend und freundliche Grüße zu Ihnen !

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich wünsche Ihnen auch noch einen schönen Abend und viel Glück.