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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 19823
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe ein Familienrechtsproblem. Mein Vater ist

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe ein Familienrechtsproblem. Mein Vater ist 49 Jahre hat nun drei Kinder: Ich 25 J., mein Bruder 23 J. und nun meine kleine Schwester, die von der Freundin meiner Vaters ist. Diese Frau war 38Jahre, als sie das Kind bekommen hat. Nun hat sich rausgestellt ( so wie ich es auch von anfang an vermutet habe), dass sie nur das Kind haben wollte. Es war früher eine Fernbeziehung zwischen München und Heilbronn (ca.300km). Sie wollte dann auch bei uns Leben. Nun da das Kind fast im Kindergartenalter ist, wird immer eindeutiger, dass sie zurück nach München will. Also sich trennen.
Sie sind nicht verheiratet.
Welche Rechte hat mein Vater? Denn er hat ja durch diese Entfernung kaum die möglichkeit sich auch um das Kind zu kümmern.
Es kann doch nicht sein, dass das ganze Recht jetzt nur bei ihr ist ? ! ? . Ich hoffe nicht.
Leider hängt ein ganzes Haus an ihm zum abbezahlen. Und so hat er kaum Geld sich gute Anwälte zu holen. Gibt es soziale Hilfen, im bereich Recht (für Väter ) ?
Ich hoffe mir kann hier jemand helfen. Ich bin verzweifelt.

Vielen Dank,XXXXX [email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht (ABR) umfasst die Befugnis der Eltern, festzulegen, wo das Kind lebt und sich aufhält. Das ABR ist Teil des Sorgerechts.

Steht das Sorgerecht der Kindsmutter und Ihrem Vater gemeinschaftlich zu, so gilt dies auch für das ABR, soweit keine einseitige Übertragung zugunsten der Kindsmutter erfolgt ist.

Dies bedeutet, dass sich - bei gemeinschaftlichem Sorgerecht - Ihr Vater und die Kindsmutter grundsätzlich einigen müssen, in welcher Weise das Sorgerecht und damit auch das ABR ausgeübt wird.

Sollten sich Ihre Befürchtungen bewahrheiten, und will die Kindsmutter nach München umziehen, muss hinsichtlich des künftigen Lebensmittelpunktes des Kindes ebenfalls eine Einigungslösung im Rahmen der gemeinsamen Sorgerechtsausübung angestrebt werden.

Misslingt eine solche gütliche Einigung, besteht die Möglichkeit, Verbindung mit dem zuständigen Jugendamt auzufnehmen und um Anberaumung eines Gesprächstermins zu bitten.

Dort kann dann zunächst der Versuch einer weiteren Vermittlung zwischen Ihrem Vater und der Kindsmutter erfolgen. Möglich wäre auch die Einschaltung einer Familienberatungsstelle zur Ausarbeitung konkreter Verhaltensvorschläge für die Eltern des Kindes.

Kommt keine einvernehmliche Lösung zwischen den Eltern zustande, besteht die Möglichkeit, dass ein Elternteil die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder auch nur des ABR auf sich beantragt.

Die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder des ABR auf einen Elternteil ist nur durch eine entsprechende familiengerichtliche Entscheidung möglich.

Eine solche Übertragung setzt stets voraus, dass Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Kindeswohl gefährdet ist, wenn die Übertragung nicht erfolgt. Das zentrale Kriterium für die gerichtliche Entscheidung ist in jedem Fall das Kindeswohl.

Eine Kindeswohlgefährdung ist insbesondere dann anzunehmen, wenn das Kind körperlicher oder psychisch-seelischer Gewalt ausgesetzt ist, wenn das Kind zu verwahrlosen droht oder wenn die Eltern oder ein Elternteil sich als nicht erziehungsfähig erweisen.

Im Rahmen einer familiengerichtlichen Entscheidung würden zudem die bestehenden sozial-familiären Bezüge, in die das Kind eingebunden ist, berücksichtigt, also etwa das Verhältnis zu den Geschwistern, das Vorhandensein von Freunden. Würde das Kind aus einem ihm vertrauten persönlichen Umfeld abrupt herausgerissen, würde dies acuh nicht dem Kindeswohl dienlich sein. Andererseits wird auch gewichtet werden, zu welcher elterlichen Bezugsperson das Kind die stärkere emotionale Bindung unterhält und bei welchem Elternteil seine gedeihliche Entwicklung am ehesten sichergestellt erscheint.

Besteht dagegen kein gemeinsames Sorgerecht, sondern besitzt die Kindsmutter das alleinige Sorgerecht, so hat Ihr Vater grundsätzlich die Möglichkeit, bei Gericht das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Grundstzurteil festgestellt, dass die gesetzlichen Regelungen, die unverheirateten Vätern bisher nur dann ein Sorgerecht für ein gemeinsames Kind zubilligten, wenn die Mutter dem ausdrücklich zustimmt, verfassungswidrig sind.

Dies bedeutet, dass auch ein nichtehelicher Vater nunmehr - wenn er die Vaterschaft anerkannt hat und die Übertragung dem Kindeswohl dient - bei dem Familiengericht einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht (oder sogar des alleinigen Sorgerechts) stellen kann, ohne hierfür die Zustimmung der Kindsmutter zu benötigen.

Im Übrigen steht Ihrem Vater ein gesetzlich geschütztes Umgangsrecht an seinem Kind zu (§ 1684 BGB). Dabei mißt das Gesetz den Umgang beider Elternteile mit dem Kind grundsätzlich die gleiche Bedeutung zu.

Dieses Umgangsrecht steht Ihrem Vater auch dann zu, wenn er nicht das gemeinsame Sorgerecht mit der Kindsmutter inne hat. Können sich die Eltern für den Fall einer Trennung hinsichtlich der Wahrnehmumung dieses Umgangsrechts nicht einigen, so kann auch hier eine familiengerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden, die die Rechte Ihres Vaters gewährleistet.

Ihr Vater sollte zur effektiven Wahrung seiner Rechte als Vater unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich keine einvernehmliche Lösung erzielen lässt. Er kann - soweit er eine anwaltliche Beratung nicht finanzieren kann - Beratungshilfe in Anspruch nehmen, die kostenfrei ist.

Diese kann er bei dem Amtsgericht beantragen. Wird dem Antrag stattgegeben, kann er mit dem ihm erteilten Beratungshilfeschein einen Anwalt seiner Wahl aufsuchen. Dies sollte möglichst ein Fachanwalt für Familienrecht sein.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht (ABR) umfasst die Befugnis der Eltern, festzulegen, wo das Kind lebt und sich aufhält. Das ABR ist Teil des Sorgerechts.

Steht das Sorgerecht der Kindsmutter und Ihrem Vater gemeinschaftlich zu, so gilt dies auch für das ABR, soweit keine einseitige Übertragung zugunsten der Kindsmutter erfolgt ist.

Dies bedeutet, dass sich - bei gemeinschaftlichem Sorgerecht - Ihr Vater und die Kindsmutter grundsätzlich einigen müssen, in welcher Weise das Sorgerecht und damit auch das ABR ausgeübt wird.

Sollten sich Ihre Befürchtungen bewahrheiten, und will die Kindsmutter nach München umziehen, muss hinsichtlich des künftigen Lebensmittelpunktes des Kindes ebenfalls eine Einigungslösung im Rahmen der gemeinsamen Sorgerechtsausübung angestrebt werden.

Misslingt eine solche gütliche Einigung, besteht die Möglichkeit, Verbindung mit dem zuständigen Jugendamt auzufnehmen und um Anberaumung eines Gesprächstermins zu bitten.

Dort kann dann zunächst der Versuch einer weiteren Vermittlung zwischen Ihrem Vater und der Kindsmutter erfolgen. Möglich wäre auch die Einschaltung einer Familienberatungsstelle zur Ausarbeitung konkreter Verhaltensvorschläge für die Eltern des Kindes.

Kommt keine einvernehmliche Lösung zwischen den Eltern zustande, besteht die Möglichkeit, dass ein Elternteil die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder auch nur des ABR auf sich beantragt.

Die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder des ABR auf einen Elternteil ist nur durch eine entsprechende familiengerichtliche Entscheidung möglich.

Eine solche Übertragung setzt stets voraus, dass Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Kindeswohl gefährdet ist, wenn die Übertragung nicht erfolgt. Das zentrale Kriterium für die gerichtliche Entscheidung ist in jedem Fall das Kindeswohl.

Eine Kindeswohlgefährdung ist insbesondere dann anzunehmen, wenn das Kind körperlicher oder psychisch-seelischer Gewalt ausgesetzt ist, wenn das Kind zu verwahrlosen droht oder wenn die Eltern oder ein Elternteil sich als nicht erziehungsfähig erweisen.

Im Rahmen einer familiengerichtlichen Entscheidung würden zudem die bestehenden sozial-familiären Bezüge, in die das Kind eingebunden ist, berücksichtigt, also etwa das Verhältnis zu den Geschwistern, das Vorhandensein von Freunden. Würde das Kind aus einem ihm vertrauten persönlichen Umfeld abrupt herausgerissen, würde dies acuh nicht dem Kindeswohl dienlich sein. Andererseits wird auch gewichtet werden, zu welcher elterlichen Bezugsperson das Kind die stärkere emotionale Bindung unterhält und bei welchem Elternteil seine gedeihliche Entwicklung am ehesten sichergestellt erscheint.

Besteht dagegen kein gemeinsames Sorgerecht, sondern besitzt die Kindsmutter das alleinige Sorgerecht, so hat Ihr Vater grundsätzlich die Möglichkeit, bei Gericht das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Grundstzurteil festgestellt, dass die gesetzlichen Regelungen, die unverheirateten Vätern bisher nur dann ein Sorgerecht für ein gemeinsames Kind zubilligten, wenn die Mutter dem ausdrücklich zustimmt, verfassungswidrig sind.

Dies bedeutet, dass auch ein nichtehelicher Vater nunmehr - wenn er die Vaterschaft anerkannt hat und die Übertragung dem Kindeswohl dient - bei dem Familiengericht einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht (oder sogar des alleinigen Sorgerechts) stellen kann, ohne hierfür die Zustimmung der Kindsmutter zu benötigen.

Im Übrigen steht Ihrem Vater ein gesetzlich geschütztes Umgangsrecht an seinem Kind zu (§ 1684 BGB). Dabei mißt das Gesetz den Umgang beider Elternteile mit dem Kind grundsätzlich die gleiche Bedeutung zu.

Dieses Umgangsrecht steht Ihrem Vater auch dann zu, wenn er nicht das gemeinsame Sorgerecht mit der Kindsmutter inne hat. Können sich die Eltern für den Fall einer Trennung hinsichtlich der Wahrnehmumung dieses Umgangsrechts nicht einigen, so kann auch hier eine familiengerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden, die die Rechte Ihres Vaters gewährleistet.

Ihr Vater sollte zur effektiven Wahrung seiner Rechte als Vater unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich keine einvernehmliche Lösung erzielen lässt. Er kann - soweit er eine anwaltliche Beratung nicht finanzieren kann - Beratungshilfe in Anspruch nehmen, die kostenfrei ist.

Diese kann er bei dem Amtsgericht beantragen. Wird dem Antrag stattgegeben, kann er mit dem ihm erteilten Beratungshilfeschein einen Anwalt seiner Wahl aufsuchen. Dies sollte möglichst ein Fachanwalt für Familienrecht sein.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht (ABR) umfasst die Befugnis der Eltern, festzulegen, wo das Kind lebt und sich aufhält. Das ABR ist Teil des Sorgerechts.

Steht das Sorgerecht der Kindsmutter und Ihrem Vater gemeinschaftlich zu, so gilt dies auch für das ABR, soweit keine einseitige Übertragung zugunsten der Kindsmutter erfolgt ist.

Dies bedeutet, dass sich - bei gemeinschaftlichem Sorgerecht - Ihr Vater und die Kindsmutter grundsätzlich einigen müssen, in welcher Weise das Sorgerecht und damit auch das ABR ausgeübt wird.

Sollten sich Ihre Befürchtungen bewahrheiten, und will die Kindsmutter nach München umziehen, muss hinsichtlich des künftigen Lebensmittelpunktes des Kindes ebenfalls eine Einigungslösung im Rahmen der gemeinsamen Sorgerechtsausübung angestrebt werden.

Misslingt eine solche gütliche Einigung, besteht die Möglichkeit, Verbindung mit dem zuständigen Jugendamt auzufnehmen und um Anberaumung eines Gesprächstermins zu bitten.

Dort kann dann zunächst der Versuch einer weiteren Vermittlung zwischen Ihrem Vater und der Kindsmutter erfolgen. Möglich wäre auch die Einschaltung einer Familienberatungsstelle zur Ausarbeitung konkreter Verhaltensvorschläge für die Eltern des Kindes.

Kommt keine einvernehmliche Lösung zwischen den Eltern zustande, besteht die Möglichkeit, dass ein Elternteil die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder auch nur des ABR auf sich beantragt.

Die Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder des ABR auf einen Elternteil ist nur durch eine entsprechende familiengerichtliche Entscheidung möglich.

Eine solche Übertragung setzt stets voraus, dass Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Kindeswohl gefährdet ist, wenn die Übertragung nicht erfolgt. Das zentrale Kriterium für die gerichtliche Entscheidung ist in jedem Fall das Kindeswohl.

Eine Kindeswohlgefährdung ist insbesondere dann anzunehmen, wenn das Kind körperlicher oder psychisch-seelischer Gewalt ausgesetzt ist, wenn das Kind zu verwahrlosen droht oder wenn die Eltern oder ein Elternteil sich als nicht erziehungsfähig erweisen.

Im Rahmen einer familiengerichtlichen Entscheidung würden zudem die bestehenden sozial-familiären Bezüge, in die das Kind eingebunden ist, berücksichtigt, also etwa das Verhältnis zu den Geschwistern, das Vorhandensein von Freunden. Würde das Kind aus einem ihm vertrauten persönlichen Umfeld abrupt herausgerissen, würde dies acuh nicht dem Kindeswohl dienlich sein. Andererseits wird auch gewichtet werden, zu welcher elterlichen Bezugsperson das Kind die stärkere emotionale Bindung unterhält und bei welchem Elternteil seine gedeihliche Entwicklung am ehesten sichergestellt erscheint.

Besteht dagegen kein gemeinsames Sorgerecht, sondern besitzt die Kindsmutter das alleinige Sorgerecht, so hat Ihr Vater grundsätzlich die Möglichkeit, bei Gericht das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Grundstzurteil festgestellt, dass die gesetzlichen Regelungen, die unverheirateten Vätern bisher nur dann ein Sorgerecht für ein gemeinsames Kind zubilligten, wenn die Mutter dem ausdrücklich zustimmt, verfassungswidrig sind.

Dies bedeutet, dass auch ein nichtehelicher Vater nunmehr - wenn er die Vaterschaft anerkannt hat und die Übertragung dem Kindeswohl dient - bei dem Familiengericht einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht (oder sogar des alleinigen Sorgerechts) stellen kann, ohne hierfür die Zustimmung der Kindsmutter zu benötigen.

Im Übrigen steht Ihrem Vater ein gesetzlich geschütztes Umgangsrecht an seinem Kind zu (§ 1684 BGB). Dabei mißt das Gesetz den Umgang beider Elternteile mit dem Kind grundsätzlich die gleiche Bedeutung zu.

Dieses Umgangsrecht steht Ihrem Vater auch dann zu, wenn er nicht das gemeinsame Sorgerecht mit der Kindsmutter inne hat. Können sich die Eltern für den Fall einer Trennung hinsichtlich der Wahrnehmumung dieses Umgangsrechts nicht einigen, so kann auch hier eine familiengerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden, die die Rechte Ihres Vaters gewährleistet.

Ihr Vater sollte zur effektiven Wahrung seiner Rechte als Vater unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich keine einvernehmliche Lösung erzielen lässt. Er kann - soweit er eine anwaltliche Beratung nicht finanzieren kann - Beratungshilfe in Anspruch nehmen, die kostenfrei ist.

Diese kann er bei dem Amtsgericht beantragen. Wird dem Antrag stattgegeben, kann er mit dem ihm erteilten Beratungshilfeschein einen Anwalt seiner Wahl aufsuchen. Dies sollte möglichst ein Fachanwalt für Familienrecht sein.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



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Kristian Hüttemann
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ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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