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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag Ich ha tte da mal eine Frage Drarf das

Kundenfrage

Guten Tag

Ich haätte da mal eine Frage

Drarf das Jugentamt mir per Telefon das Aufenhaltbestimmungsrecht für mein 17 jahre alten Sohn per Telefon entziehen ?

dies ist gestern (Freitag) mittag passiert

Passiert ist folgenes ich hatte mit meinem Sohn am Donnerstag vormitag steit darfhin ist er zu einem Freund geganen wo ich ihn dann arbends abhohlen wollte . die Mutter des freundes hat ich dann überredet das ich mein Sohn übernacht dort lasse . Habe eingewilligt . Gestern mittag bekam ich ein annruf vom Jugenamt sagt mir man zumindest und fragt mich ob ich damit einverstanden wäre wen er das Wochenendee bei seinem freund bleiben könnte . ich sagte dadrauf nö er soll nach Hause kommen ,dan sagte man mir gut dann würde die mir jetzt das Aufenhaltgenmigsrecht entziehen ......

Bis heute weiss nicht nicht Wo mein Sohn ist
was soll ich tuen ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

per Telefon kann das Jugendamt sicherlich nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht entziehen. Hierfür ist auch regelmäßig eine gerichtliche Entscheidung des Familiengerichtes notwendig.

Das Jugendamt kann auch nur bei akuter Kindeswohlgefährdung eine sogenannte Inobhutnahme vornehmen. Aber auch hierfür ist eine Zustimmung Ihrerseits notwendig bzw. muss eine gerichtlihce Entscheidung bei Verweigerung der Einwilligung erfolgen.

Liegt keine Kindeswohlgefährdung vor, ist das Kind an Sie herauszugeben bzw. zurückzuführen.

Begeben Sie sich umgehend zur Polizei und schildern Sie den Sachverhalt. Die Polizei wird zum Notdienst des Jugendamtes und des Familiegerichtes Kontakt aufnehmen und den Verbleib Ihres Kindes verklären. Gegebenfalls kann durch Sie ein Eilantrag beim Gericht angebracht werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

das bedeut im klartext das jugenamt hätte in praktisch nachhause bringen müssen und nicht einfach mitnehmen oder was weiss ich wo die den untergebracht haben

 

ob er will oder nicht

 

oder hätten mir zumindest mitteilen müssen wo der ist

 

richtig ?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

das Jugendamt hätte eigentlich Ihren Sohn nach Hause bringen müssen. Zumindest hätte eine Information erfolgen müssen, wo sich Ihr Kind aufhält. Ob Ihr Sohn nach Hause will oder nicht, spielt hier eine untergeordnete Rolle.

Ich kann Ihnen nur dringend empfehlen, sich mit der Polizei kurzfristig in Verbindung zu setzen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

war gerade bei der polizei

 

ihre information si8nd falsch

 

das jugentamt jederzeit das recht eltern das aufenhaltbestimmungsrecht zu entziehen ohne irgentwelche angaben oder schriftliches

 

 

wen ich lust habe könnte ich mich ja am montag mit dem jugentamt inverbingung setzen das bedeut aber nicht das informatin bekomme wo mein sohn ist

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da hat Sie nun leider wieder mal die Polizei falsch informiert.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht kann nicht mündlich entzogen werden, sondern bedarf eines gerichtlichen Beschlusses.

Das Jugendamt darf nur im Rahmen der Gefahrenabwehr das Kind in Obhut nehmen. Hierüber und über den Aufenthaltsort sind Sie in Kenntnis zu setzen.

Hierauf haben Sie ein Recht.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

egal ich als mutter darf mir halt das ganze wochenende gedanken machen und heulen

 

 

hauptsache das jugentamt und die polizei hat ein schönes wochenende

 

werde also nie erfahren wo mein sohn ist

 

im klartext bedeut das das jeder jugendliche der sich zu hause im unrechtfüzhl zu jugendamt rennen kann und dort ein besser leben zuführen

 

was aus den eltern wird egal sind ja eh alls schuld

 

 

trotzdem danke

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte lesen Sie hierzu die einschlägige Gesetzesvorschrift:

§ 42 SGB VIII Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen (1) Das Jugendamt ist berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen, wenn
1.
das Kind oder der Jugendliche um Obhut bittet oder
2.
eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und
a)
die Personensorgeberechtigten nicht widersprechen oder
b)
eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann oder
3.
ein ausländisches Kind oder ein ausländischer Jugendlicher unbegleitet nach Deutschland kommt und sich weder Personensorge- noch Erziehungsberechtigte im Inland aufhalten.
Die Inobhutnahme umfasst die Befugnis, ein Kind oder einen Jugendlichen bei einer geeigneten Person, in einer geeigneten Einrichtung oder in einer sonstigen Wohnform vorläufig unterzubringen; im Fall von Satz 1 Nr. 2 auch ein Kind oder einen Jugendlichen von einer anderen Person wegzunehmen.(2) Das Jugendamt hat während der Inobhutnahme die Situation, die zur Inobhutnahme geführt hat, zusammen mit dem Kind oder dem Jugendlichen zu klären und Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung aufzuzeigen. Dem Kind oder dem Jugendlichen ist unverzüglich Gelegenheit zu geben, eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen. Das Jugendamt hat während der Inobhutnahme für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zu sorgen und dabei den notwendigen Unterhalt und die Krankenhilfe sicherzustellen. Das Jugendamt ist während der Inobhutnahme berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes oder Jugendlichen notwendig sind; der mutmaßliche Wille der Personensorge- oder der Erziehungsberechtigten ist dabei angemessen zu berücksichtigen.(3) Das Jugendamt hat im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten unverzüglich von der Inobhutnahme zu unterrichten und mit ihnen das Gefährdungsrisiko abzuschätzen. Widersprechen die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten der Inobhutnahme, so hat das Jugendamt unverzüglich
1.
das Kind oder den Jugendlichen den Personensorge- oder Erziehungsberechtigten zu übergeben, sofern nach der Einschätzung des Jugendamts eine Gefährdung des Kindeswohls nicht besteht oder die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten bereit und in der Lage sind, die Gefährdung abzuwenden oder
2.
eine Entscheidung des Familiengerichts über die erforderlichen Maßnahmen zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen herbeizuführen.
Sind die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten nicht erreichbar, so gilt Satz 2 Nr. 2 entsprechend. Im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 3 ist unverzüglich die Bestellung eines Vormunds oder Pflegers zu veranlassen. Widersprechen die Personensorgeberechtigten der Inobhutnahme nicht, so ist unverzüglich ein Hilfeplanverfahren zur Gewährung einer Hilfe einzuleiten.(4) Die Inobhutnahme endet mit
1.
der Übergabe des Kindes oder Jugendlichen an die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten,
2.
der Entscheidung über die Gewährung von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch.
(5) Freiheitsentziehende Maßnahmen im Rahmen der Inobhutnahme sind nur zulässig, wenn und soweit sie erforderlich sind, um eine Gefahr für Leib oder Leben des Kindes oder des Jugendlichen oder eine Gefahr für Leib oder Leben Dritter abzuwenden. Die Freiheitsentziehung ist ohne gerichtliche Entscheidung spätestens mit Ablauf des Tages nach ihrem Beginn zu beenden.(6) Ist bei der Inobhutnahme die Anwendung unmittelbaren Zwangs erforderlich, so sind die dazu befugten Stellen hinzuzuziehen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist wichtig, dass Sie am Montag umgehend die Sache mit dem Jugendamt besprechen. Möglicherweise hat Ihr Sohn dort eine Geschichte erzählt, die nicht den Tatsachen entspricht. Sie müssen unbedingt klarstellen, wie die Situation wirklich ist und alles ins richtige Licht gerückt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ich werde nicht dort hingehen warum ???

 

nur weil die wochenende haben ikann eine mutter das ganze wochenende im unklaren gelassen werden

 

soll ich dort wieder behandeln lassen wie auf polizei gerade als schwer verbrecher nein danke

 

er wuste wo sein zuhause war

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich kann Ihre Verärgerung gut verstehen. Kinder in dem Alter sind manchmal schwierig und wenn es nicht so läuft, wie Sie es sich vorstellen, gehen Sie zum Jugendamt und erzählen Blödsinn.

Trotzdem sollte Sie den Sachberhalt richtig stellen. Sie müssen sich auch nicht wie eine Schwerverbrecherin behandeln lassen. Dann machen Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

bin nur zu tiefst entäuscht weil sich keiner vorstellen kann wie das schmerzt

 

 

aber mein entschluss steht fest wen das jugendamt der meinung ist ihr verhalten richtig ist ok

 

verhalte ich mich nach meinem verhalten mein sohn ist weg bitte sollen die bis zu seinem 18 lebensjahr beaufsichtigen sind ja nur noch ein paar monate

 

 

sollen aber mit mir nie kotakt tretten

´

edas sorgerecht haben die ja jetzt auch bitte

 

danke trotzdem

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist natürlich Ihre Entscheidung, wie Sie sich verhalten wollen.

Ich wollte Ihnen nur die Rechtslage darstellen.

Abschließend nur noch mal der Hinweis: Sie sind weiterhin sorgeberechtigt und das Jugendamt hat lediglich eine Inobhutnahme veranlasst.

Die Inobhutnahme soll keine Dauerzustand sein, so dass ein Gespräch unumgänglich ist.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

das gespräch hätte am freitag statten finden können und nicht erst am montag

 

nur weil wochenende ist ? nö

 

was die gesetzt betrifft habe ich den glauben dran verloren

 

 

danke trotzdem für alles

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich wünsche Ihnen sehr, dass alles wieder gut wird.

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