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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo ich habe am Donnerstag Scheidungstermin. Diesem liegt

Kundenfrage

Hallo

ich habe am Donnerstag Scheidungstermin. Diesem liegt eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung zugrunde, der regelt, dass wir gegenseitig auf Unterhalt, Zugewinn und Versorungsausgleich verzichten (Eheschließung August 2007). Haushalt ist bereits geteilt. 5jähriger Sohn lebt bei mir. Unterhalt ist festgelegt und wird auch vom Vater gezahlt. Es gab auf Initiative meines Mannes bereits eine Schlichtung vor Gericht, die das Umgangsrecht alle 2 Wochen von Do bis Mo für meinen Mann festgelegt hat. dies war auch schon davor so von mir angeboten und von uns praktiziert worden, aber der Vater wollte mehr, was er nicht bekommen hat. Er ist nun nach wie vor sehr wütend und sehr aggressiv auch wegen eines neuen Partners und will nun die Vereinbarung anfechten und empfiehlt mir am Do zum Scheidungstermin Rechtsbeistand. Auf diesen wollte ich aus Kostengründen für diesen Termin verzichten, weil ja eigetnlich alles geregelt ist.
Nun meine Fragen:
Kann er die Vereinbarung anfechten?
Wenn ja, was passiert mit dem Scheidungstermin?
Was kann mir auch ohne Anfechtung schlimmstenfalls zu diesem Termin widerfahren - ohne Anwalt? Es sind keine Anträge von der Gegenseite eingereicht worden...
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Kann er die Vereinbarung anfechten?

- Er kann zwar die Anfechtung erklären. Da hier kein Anfechtungsgrund ersichtlich ist, wird er damit aber nicht durchkommen.

Wenn ja, was passiert mit dem Scheidungstermin?

- Es verbleibt erstmal bei dem Termin. Alles Weitere wird man am Donnerstag sehen.

Was kann mir auch ohne Anfechtung schlimmstenfalls zu diesem Termin widerfahren - ohne Anwalt? Es sind keine Anträge von der Gegenseite eingereicht worden...

- Ihnen kann am Donnerstag im Termin gar nichts passieren. Wenn Ihr Mann sich wirklich querstellt, wird neu terminiert und Sie müssen sich einen Anwalt nehmen. Sie können am Donnerstag keine weiteren Erklärungen vor Gericht abgeben ohen Anwalt. Soweit der Mann der Meinung ist, die Folgevereinbarung ist unwirksam, wird ihm das Gericht schon die Meinung dazu sagen am Donnerstag.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Aus welchen Gründen kann die Vereinbarung angefochten werden? Wie könnte er das machen? direkt beim Scheidungstermin? oder vorher beim Anwalt?

 

Kann der Termin kurzfristig verschoben werden? Können dort von der Vereinbarung abweichende Dinge entschieden werden über meinen Kopf hinweg, weil ich keinen Anwalt habe? Kann die Scheidung verweigert werden, obwohl ER den Antrag gestellt hat? In welchen Fällen benötige ich, falls der Termin platzt, einen Anwalt?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Termin wird nicht mehr verschoben.

Die Anfechtung der Vereinbarung muss der Mann Ihnen gegenübr erklären. Ich sehe keine Gründe - daher wird er auch nichts vorbringen können.

Allenfalls könnte er behaupten, betrogen worden zu sein.

Da Sie aber beim Notar waren, scheidet eine Täuschung aus.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Was heißt denn betrogen? Mit einem anderen Mann? Oder grundsätzlich?

Und wenn er das vorbringt und glaubt, Beweise zu haben? Dann kann er anfechten? Und was dann? Wird dann jeder Punkt vor dem Scheidungsrichter neu verhandelt?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nicht betrügen in diesem Sinne. Ich meinte betrügen im Sinne von bei den Verhandlungen über die Scheidungsfolgenvereinbarung über den Tisch gezogen.

Aber das kommt nicht in Betracht.

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