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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, meine Frau ist am 01.12.2010 ausgezogen. Unsere

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Frau ist am 01.12.2010 ausgezogen.
Unsere Wohnung befindet sich in ihrem Elternhaus.
Nach größeren Umbauarbeiten ,dazu gehört ein Anbau für Ihre Eltern,
haben wir im 2Stock eine Abgeschlossene Wohnung.
Diese Wohnung ist auf uns Beide eingetragen.
Ich möchte die Wohnung behalten und meine Frau auszahlen.
Wie stehen meine Chancen vor Gericht .
Im voraus besten Dank
Ralf Gallina
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

soweit hier tatsächlich Wohnungseigentum für die eheliche Wohnung vorliegt und beide Eheleute als Eigentümer je zu 1/2 eingetragen sind, kann eine Auseiandersetzung nur einvernehmlich erfolgen.

Jeder Miteigentümer kann jederzeit die Aufhebung der Miteigentümergemeinschaft verlangen. Es gelten die Regelungen zur Bruchteilsgemeinschaft des BGB.

Einer gerichtlichen Klärung ist diese Auseinandersetzung nicht zugänglich. Es besteht als kein durchsetzbarer Anspruch auf Übertragung des Miteigentumsanteiles.

Lässt sich keine einvernehmliche Lösung finden, bleibt nur der Weg über die Teilungsversteigerung.

Bitte beachten Sie bei allem, dass neben der Vermögensauseinandersetzung der eheliche Güterstand (Zugewinnsausgleich) einer Klärung zuzuführen ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Vielen Dank.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
wie ist es mit dem Erbteil denn meine Frau durch denn Erhalt der Wohnung bekommen hat ,wird das irgendwie abgezogen.Ihre zwei Brüder wurden ausgezahlt.
Hat meine Frau noch Anspruch auf die Wohnung wenn Sie länger als ein halbes Jaur ausgezogen ist.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre erste Frage bezieht sich auf die Auswirkungen des vorzeitigen Erbausgleiches auf den Zugewinn/Vermögensauseinandersetzung.

Derartige Zuwendungen/Vermögenserwerbe werden im ehelichen Güterrecht privilegiert, d.h. diese sind dem Zugewinnsausgleich nicht zugänglich und stellen Anfangsvermögen dar.

Lediglich etwaige Wertsteigerungen durch Investitionen unterliegen dem Zugewinnsausgleich.

Die zweite Frage richtet sich auf die Nutzung der Wohnung. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass das Mitbenutzungsrecht bei Auszug im Zuge der Trennung nach einem halben Jahr verloren geht. Sie haben daher zwischenzeitlich das Alleinnutzungsrecht, aber dies hat keine Auswirkungen auf die Eigentumssituation. Diese bleibt davon unberührt.

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