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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo! Vor etwa acht Wochen hat sich die Mutter meines Sohnes

Kundenfrage

Hallo!

Vor etwa acht Wochen hat sich die Mutter meines Sohnes von mir getrennt. Wir haben beide das elterliche Sorgerecht.

Bei der Trennung kamen wir zur Übereinkunft, dass unser Sohn (3 Jahre) einmal pro Woche bei mir Übernachtet und alle 14 Tage das Wochenende von Samstag Nachmittag bis Montag früh mit mir verbringt. Nun ist die Mutter unseres Sohnes nicht mehr damit einverstanden, dass unser Sohn eine Nacht während der Woche bei mir Übernachtet. Sie begründet Ihre Entscheidung mit dem Kindswohl, da er nach diesen Besuchen "immer aufgewühlt" wäre.

Auf Gespräche und Diskussionen lässt Sie sich gar nicht mehr ein, so dass auch keine alternativen Betreuungsmodelle (z. B. Wöchentlicher Aufenthaltswechsel des Kindes) diskutiert werden können.

Zur Zeit lebt Sie mit unserem Sohn bei Ihrer Mutter in einem Gästezimmer.

Gibt es eine Möglichkeit, über den zwei-Wochen-Rhythmus hinaus mein Sohn zu sehen.

vielen Dank XXXXX XXXXX Beantwortung

Guido
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Ausgestaltung des Umgangsrechtes ist Sache der Eltern. Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung hatten Sie eine durchaus sinnvolle Regelung getroffen, bei der keinesfalls das Kindeswohl gefährdet scheint.

Die Behauptung der Kindesmutter, dass das Kind immer aufgewühlt sei, erscheint eher fadenscheinig, reicht aber ohnhin für die Begründung einer Kindeswohlgefährdung nicht aus. Darüber hinaus dürfte solche "Auffälligkeit" zu Beginn der Trennung durchaus normal sein.

Wichtig für das gemeinsame Kind ist die regelmäßige Umsetzung der Umgangskontakte.

Da die Kindesmutter offensichtlich nicht bereit ist, sich an die bereits getroffenen Vereinbarung zu halten und Einigungsgespräche ablehnt, kann ich Ihnen nur anraten, umgehend ein gerichtliches Umgangsverfahren beim Familiengericht einzuleiten.

Lassen Sie sich hierzu am Besten von einem Fachanwalt für Familienrecht unterstützen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Vielen Dank.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Rösemeier!

vielen Dank für Ihre Antwort!

Zur Ergänzung:

Auf meinen Vorschlag, die Besuchszeit von Freitag Nachmittag bis Montag früh alternativ zu erweitern ist die Mutter nicht eingegangen und besteht darauf, dass er entweder von Freitag bis Sonntag abend bei mir ist, oder von Samstag bis Montag.

Wäre es ratsam, eigenmächtig meinen Sohn von Freitag bis Montag bei mir zu halten, da die Mutter ja bereits ihren Teil der Vereinbarung nicht eingehalten hat?

Viele Grüße
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

keinesfalls sollten Sie hier eigenmächtig und ohne Einigung mit der Kndesmutter das Kind behalten.

Insbesondere im Hinblick auf eine etwaig notwendige gerichtliche Klärung ist ein eigenmächtiges Handeln sehr schlecht und wird negativ ausgelegt.

Ich denke es wäre schon sinnvoll, über einen Anwalt ein Einlenken der Kindesmutter versuchen zu bewirken.

Wenn dieses nicht kurzfristig gelingt, ist es eher sinnvoll dann eben in die gerichtliche Klärung zu gehen. Das Familiengericht wird dann ebenfalls nochmals vermittelnd tätig werden.