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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16462
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

kuckucksvater-kuckuckskind

Kundenfrage

kuckucksvater-kuckuckskind
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Nach einer Entscheidung des Holsteinischen Oberlandesgerichts kann der Ehemann vom Erzeuger den für das Kind gezahlten Unterhalt verlangen.

Dieser Entscheidung hat sich auch im Jahr 2008 der Bundesgerichtshof angeschlossen.

Sie können also gegen den Vater Unterhaltsansprüche geltend machen, wobei das Oberlandesgericht diese allerdings der Höhe nach aus Billigkeitsgesichtspunkten beschränkt hatte.

Da diese Unterhaltsansprüche nicht ganz einfach zu beziffern sein dürften, würde ich Ihnen auf jeden Fall anraten, sich der Hilfe eines Fachanwalts für Familienrecht bei sich vor Ort zu bedienen.

Die Verjährungsfrist beträgt drei Jahre und fängt ab Kenntnis von der Vaterschaft zu laufen an.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank




Claudia Schiessl und 4 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
unser problem ist, bei der scheidung unserer ehe hätte die frau mir und der tochter sagen müssen das ich nicht der vater bin und für meine tochter den bio-vater benennen. sie verschweigt den namen. haben wir durch druck des gerichtes vieleicht  die möglichkeit den namen zu erfahren ? hat das gericht und ihr verteidiger gewusst von dem kuckuckskind ? zu der damaligen zeit war es nicht usus das ein vater das komplette sorgerecht für beide kinder erhalten hat.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sie antworteten

Montag, 21. März 2011 17:05 EST

unser problem ist, bei der scheidung unserer ehe hätte die frau mir und der tochter sagen müssen das ich nicht der vater bin und für meine tochter den bio-vater benennen. sie verschweigt den namen. haben wir durch druck des gerichtes vieleicht die möglichkeit den namen zu erfahren ? hat das gericht und ihr verteidiger gewusst von dem kuckuckskind ? zu der damaligen zeit war es nicht usus das ein vater das komplette sorgerecht für beide kinder erhalten hat.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie als Scheinvater haben einen Auskunftsanspruch gegen die Mutter auf Nennung des Namens des wirklichen Vaters.

Der Bundesgerichtshof hat hier in einer Entscheidung festgestellt, dass diese Pflicht zwar das Persönlichkeitsrecht der Mutter berührt, dies aber nicht schrankenlos gewährleistet sein kann.

Sie muss die Einschränkungen hinnehmen, die hier Interessen Dritter darstellen.


Ob das Gericht etwas gewusst hat, kann ich nicht sagen. In der Tat ist es in der damaligen Zeit ungewöhnlich gewesen, dass ein Vater das Sorgerecht bekommt.







Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht

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