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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16460
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

ich hab da ne fragen wenn die mutter von mein sohn jetzt nicht

Kundenfrage

ich hab da ne fragen wenn die mutter von mein sohn jetzt nicht möchte das ich als vater eingeschrieben werden soll was kannich da gegen machen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Leider ist es nach derzeit geltendem Recht so, dass allein die Mutter eines nichtehelichen Kindes bestimmen darf, ob der Vater an der elterlichen Sorge beteiligt wird.


Die entsprechende gesetzliche Regelung wurde jedoch im August 2010 vom Bundesverfassungsgericht als verfasungswidrig angesehen.

Der Vater hat danach die Möglichkeit, durch einen Antrag vor dem Familiengericht einen Antrag dahingehend zu stellen, dass ihm zusammen mit der Mutter die gemeinsame elterliche Sorge übertragen wird, sofern dies dem Kindeswohl am besten entspricht.

Es kann ihm auch auf Antrag die alleinige elterliche Sorge übertragen werden, sofern eine gemeinsame elterliche Sorge nicht in Betracht kommt.

Maßstab für eine Entscheidung des Gerichts ist jedoch immer, was dem Kindeswohl am besten entspricht.


Sie haben also die Möglichkeit, vor dem Familiengericht einen Antrag auf gemeinsame elterliche Sorge zu stellen



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


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Vielen Dank

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