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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 105
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154489
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Mustermann ist jetzt online.

Guten Tag, ich hab eine Tochter (7) und lebe mit ihrem Vater

Kundenfrage

Guten Tag,
ich hab eine Tochter (7) und lebe mit ihrem Vater getrennt. Wir haben beide das Sorgerecht. Meine Tochter lebt bei mir er holt sie regelmäßig ab zahlt aber keinen Unterhalt. Ich hab einen neuen mann kennengelernt wir verstehen uns sehr gut er geht auch mit meinem Kind gut um und sie hat ihn auch sehr gern. Er wohnt jedoch leider ca. 370 km von uns weg. Wir würden jetzt gerne zusammen ziehen meine Tochter möchte es auch und freut sich darauf. Leider kann er nicht zu uns ziehen da er sich 2009 dort ein Haus gekauft hat und eine feste Arbeitsstelle hat. Kann der Vater von meiner Tochter es verhindern? sollte ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen? Wie läuft es dann mit dem Umgangsrecht muss ich sie ihm bringen oder ist er allein dafür verantwortlich sie abzuholen? Was kann ich tun und was für Möglichkeiten hab ich?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie und Ihr Exmann das gemeinsame Sorgerecht einschließlich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes, so dürfen Sie ohne die Einwilligung des Exmannes nicht alleine bestimmen, dass Ihr Kind umzieht.

Dies bedeutet, dass Sie sich einigen müssen. Sie könnten natürlich einer von Ihrem Mann vorgeschlagenen Lösung zustimmen. Diese scheint allerdings für Sie unwirtschaftlich zu sein.

Sollte eine Einigung scheitern und Sie aus verständlichen Gründen mit Ihrem Kind umziehen wollen, müssten Sie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Da Ihre Gründe nachvollziehbar sind und nicht dadurch motiviert, dem Exmann sein Kind zu entziehen, bestehen hierbei auch Erfolgsaussichten, wenn Sie die Bezugsperson des Kindes sind und der Umzug auch dem Willen des Kindes entspricht. In der Regel ist es für das Kindwohl besser, mit der Bezugsperson umzuziehen als zum anderen Elternteil zu ziehen, nur um die gewohnte Umgebung beizubehalten.

Wird Ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen und ziehen Sie um, müssen Sie nicht das Kind zum Exmann fahren, damit er sein Umgangsrecht ausüben kann. In der Regel müssen Sie auch nicht die Kosten tragen, die Ihrem Exmann durch die Fahrten entstehen. Dies sind Kosten, die aus der elterlichen Verantwortung entstehen und selbst zu tragen sind. Ggfs. hat Ihr Exmann an anderer Stelle zu sparen.

Eine Ausnahme kommt nur aus Billigkeitsgründen unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalles in Betracht. Alleine die erhebliche Entfernung wäre nicht ausreichend.

Ich rate Ihnen, sich mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen. Dort kann man Sie ausführlich beraten. Möglich ist auch, dass Sie mit Hilfe des Jugendamtes noch eine gemeinsame Lösung mit Ihrem Mann entwickeln können. Sollten Sie doch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen müssen, ist es ratsam, sich einen rechtlichen Beistand zu suchen, der Ihre Interessen optimal vertreten kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte.

Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Anderenfalls möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - zu akzeptieren und eine Bewertung abzugeben. Schließlich haben Sie unter Auslobung eines Einsatzes eine Beurteilung Ihres Sachverhaltes erbeten und diese auch erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag

Ich hab noch eine Frage anschließend werde ich Ihre Antworten sehr dankbar Akzeptieren.
Wir hatten mittlerweile ein Gespräch mit dem Jugendamt Wo der Vater dem Umzug zugestimmt hat. Laut auskunft des Jugendamtes bin ich dazu verpflichtet alle zwei Wochen Ihm zur hälfte der Strecke das Kind zu bringen. Ich würde sehr gerne Wissen ob es gesetzlich wirklich so ist das ich dazu verpflichtet bin.
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Auskunft des Jugendamtes würde ich so pauschal nicht unterstützen.

Wenn Sie mit dem Jugendamt bzw. Ihrem Exmann eine solche Vereinbarung treffen, so müssen Sie sich hieran halten.

Ansonsten gilt, dass Ihr Exmann als Umgangsberechtigter die Kosten zu tragen hat.

Eine Ausnahme kommt nur aus Billigkeitsgründen unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalles in Betracht. Entschieden wurde z.B., dass im Einzelfall eine Mithilfe bzw. Kostentragung zumutbar ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Umgangsrecht für den Vater ohne anteilige Kostentragung/Mithilfe nicht zu realisiesen ist. So wurde entschieden, dass es für die Mutter zumutbar ist, Ihr Kind zum nächsten Flughafen oder Bahnhof zu bringen. Im Einzelfall kann es auch zumutbar sein, sich auf der Hälfte des Weges zu treffen und das Kind zu übergeben.

In Ihrem Fall wird Berücksichtigung finden können, dass Sie für die Entfernung verantwortlich sind. Andererseits wird man auch die Vermögensverhältnisse einbeziehen müssen. Bleibt Ihnen aufgrund der Fahrkosten kein nennenswertes Vermögen übrig, scheint die Lösung nicht angemessen zu sein. Weiterhin sind Alternativen zu erwägen.

Ohne den gesamten Sachverhalt zu kennen, kann ich nicht beurteilen, was in Ihrem Fall angemessen wäre.

Jedenfalls wären Sie nicht in jedem Fall gesetzlich dazu verpflichtet, das Kind die Hälfte des Weges zu fahren. Dies gilt insbesondere, wenn Ihnen dies finanziell unmöglich oder nicht zumutbar wäre.

Am besten wäre es, wenn Sie mit Ihrem Exmann nach Alternativen suchen würden, die auch finanziell tragbar sind, und eine gemeinsame Lösung finden würden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Über eine Akzeptierung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)

Mustermann, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 105
Erfahrung: 1. und 2. juristisches Staatsexamen
Mustermann und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen bedanken. Sie haben mir sehr geholfen.
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das freut mich! Vielen Dank für die Akzeptierung!

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)

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