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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15716
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geeherte Damen und Herren, ich h tte eine Frage bez glich

Kundenfrage

Sehr geeherte Damen und Herren,

ich hätte eine Frage bezüglich Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Folgender Sachverhalt liegt zugrunde.

Meine Freundin (17) ist zu mir gezogen (23) mit Zustimmung der Alleinerziehenden Mutter. Sie wurde am neuen Wohnsitz im Einwohnermeldeamt gemeldet (mit Bestätigung der Mutter) und besucht hier die Fachoberschule.

Nun hat es sich leider ergeben, dass die Mutter nur noch Vorwürfe macht und ihre Tochter zwingt, sie jedes Wochenende besuchen zu kommen. Ansonsten werde Sie sie auf schnellstem Wege zurück nach Hause holen. Gegen den Willen ihrer Tochter.

Alleine schon wegen der Entfernung von 200 km zu Ihrer Mutter ist ein Besuch jede Woche einfach nicht möglich. Des weiteren werden unsere Pflichten und Verpflichtungen dadurch hier massiv beeinträchtigt.

Nun meine Frage, darf die Mutter die Tochter so einfach gegen Ihren Willen zurück holen, auch wenn vorher die Zusage gegeben wurde. Alleine schon wegen der Schule wäre das unzumutbar.

Ich bitte Sie um schnellstmögliche Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin M.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Es mag zwar zutreffen, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht formal bei der Mutter liegt.

Allerdings ist, je älter die Kinder werden, der Kindeswille mehr und mehr zu beachten.

Ein Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde, das nicht Objekt der Machtansprüche seiner Eltern, sondern Grundrechtsräger mit dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ist.

Das hat das Bundesverfassungsgericht so entschieden.

Je älter das Kind ist, desto bedeutsamer ist der Kindeswille.

Bei einem fast volljährigen Kind wird man den Kindeswillen nicht ignorieren können.

Zudem hat die Mutter dem Aufenthalt der Tochter ja zugestimmt.

Die Tochter besucht zudem die Fachoberschule und kann nicht einfach aus ihrem neuen Wohnort wieder herausgerissen werden, ohne dass dem Kindeswohl massiv geschadet wird.

Ein Besuch an jedem Wochenende ist bei dieser Entfernung nicht möglich.

Ein Besuch alle zwei Wochen ist üblich und auch ausreichend, zumal ja die Tochter auch schulische Verpflichtungen hat, denen sie nachkommen muss.

Die Mutter kann die Tochter mit Sicherheit nicht einfach so zurückholen.

Wenn es Schwierigkeiten gibt, empfehle ich, sich zur Vermittlung an das örtlich zuständige Jugendamt zu wenden.



Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben.

Gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank

Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15716
Erfahrung: Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schiessel,

vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort vom 28.02.2011.
Heute hätte ich noch eine kleine Frage bezüglich dieser Sache und wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir nochmal kurz helfen könnten.

Wie würde denn ein sich aus der Situation heraus ergebender Streit ablaufen. Was wäre, wenn die Mutter jetzt auf einmal sagen würde, du musst sofort wieder nach Hause kommen und sie evtl. sogar vll holen kommen würde.
Muss meine Freundin dann sofort mit Ihr mitkommen bzw. das so einfach akzeptieren?
Noch als kleine Info. Meine Freundin wird in 2 Monaten, am 24.04. 18 Jahre alt.

Ich wäre Ihnen über eine Antwort sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin M.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

natürlich bräuchte die Freundin dann nicht sofort mitkommen.

Es wäre ja vollkommen kindeswohlschädlich, wenn sie Knall auf Fall ihre Ausbildung und die sozialen Kontakte abbrechen müsste.

Es ist klar. , dass eine solche Aufforderung nur einen Machtmißbrauch der Mutter darstellen würde.


Da die Tochter ohnehin bald 18 Jahre alt wird, brauchen Sie nichts zu befürchten.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht





Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen dank für die widermals rasche Antwort.

Wie würde ein solcher Streit ablaufen? Könnte die Mutter die Tochter polizeilich abführen lassen? Sollte die Mutter dennoch so handeln und ihr Tochter zwingen, sofort mitzukommen, wenn die Tochter dieser Aufforderung allerdings nicht Nachkommen würde, wie könnte die Mutter dann handeln bzw was könnte schlimmstenfalls passieren?
Wie meinen sie, wir haben nichts zu befürchten?

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin m.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Mutter könnte gar nichts machen, da sie ja die Einwilligung gegeben hat und kein sachlicher Grund bestehtz, warum die Tochter plötzlich wieder zurückkommen sollte.

Ihre Freundin könnte sich an das Jugendamt bei Ihnen vor Ort wenden und hier um Hilfe nachsuchen.

Also: kein Angst.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schiessl,

nun ist der Fall eingetroffen, dass die Mutter komplett die Nerven verliert und möchte, dass die Tochter nächsten Montag mit Ihren Sachen zurück nach hause zieht. Die Mutter hat sehr hysterisch reagiert und ihre Tochter nur runter gemacht, angeschrieen und ihre Meinung nicht angehört. Die Mutter meinte des weiteren, dass Sie über das Leben und die Entscheidungen entscheidet und macht was Sie möchte und sie werde die Tochter auch zurückholen, wenn Sie bereits 18 ist.
Was sollen wir jetzt machen?
Des weiteren möchte die Mutter, dass die Tochter Ihr Ihre Zeugnisse, den Personalausweis und die Versicherungskarte jeweils im Original zuschickt.
Kann die Mutter die Tochter einfach ohne Ihr Einverständnis wieder ummelden?

Sehr geehrte Frau Schiessl, wir bitten dringend um Ihre Hilfe und Ihren Rat, wie wir mit der Sache jetzt weitermachen sollen und wie wir uns verhalten sollen. Es ist sehr dringend.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin M.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrter Ratsuchender,



Ihr Freundin soll sich sofort zum zuständigen Jugendamt gehen und dort um Hilfe nachsuchen.

Vor allem die Äußerung der Mutter, dass sie die Tochter zurückholfen werde, auch wenn sie 18 ist zeugt dvon, dass die Mutter nur unsachliche Motive hat und nicht rational handelt.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann die Mutter ihre Tochter auch ohne ihre Einwilligung ummelden?
Die Mutter hat ein Riesen Problem mit kontrollverlust und behauptet die ganze Zeit, dass sie sieht, wie schlecht es ihrer Tochter geht und so. Das ist aber absolut nicht richtig, da sich die tochter total wohl fühlt und hier bleiben möchte...nur der ewige Streit mit der Mutter belastet sie sehr.
Kann man eine einstweilige Verfügung gegen die Mutter erwirken? Würde das etwas bringen?
Vielen dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ummelden allein besagt nicht, wo der tatsächliche Aufenthalt ist.

Eine einstweilige Verfügung sehe ich nicht als zielführend an.

Das einzige, das helfen wird ist, wenn Sie sich beide an das Jugendamt wenden.

Wenn die Tochter nicht mehr zur Mutter zurückwill , wird man sie nicht zwingen können.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zu welchem Jugendamt müssten wir? Dort wo sie früher gemeldet war oder hier am neuen Wohnsitz?
Die Mutter hat mittlerweile die ganze Familie aufgehetzt und auf ihre Seite gezogen und alle greifen meine Freundin mit Vorwürfen und Anschuldigungen an.

Was kann das jugendamt dagegen machen, dass die Tochter zurück muss?

Vielen dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


zuständig ist das Jugendamt, an dem sich die Freundin geade aufhält.

Das Jugendamt kann eine Vermittlerrolle einnehmen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Mutter geht mittlerweile soweit, das sie damit droht, die Tochter zu jederzeit gegen ihren Willen zurück zu holen. Sie habe Kontakte zu den hells Angels und die werden ihre Tochter immer zurückholen. Ganz egal wie...Das ist doch eine absolute Drohung. Wie soll damit umgegangen werden?
Sie möchte die Tochter jetzt gegen ihren Willen in irgendeine Schule stecken...
Sollten wir den Schritt gehen, und sich gegen sie stellen, wird die Mutter komplett ausrasten und uns bekämpfen und sie wird vor nichts zurückschrecken
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hier könnte an eine Strafanzeige wegen Bedrohung gedacht werden.

Auf jeden Fall ein zusätzliches Argument, dss dem Jugendamt zur Kenntnis gebracht werden sollte.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
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