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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag.meine Tochter 5Jahre m chte nicht zu Ihren Papa gehen

Kundenfrage

Guten Tag.meine Tochter 5Jahre möchte nicht zu Ihren Papa gehen wir haben den Umgang aller 14 Tagen geregelt das Familiengericht hat jetzt bestimmt das der Kontakt ausgebaut wird so das der Vater Sie mit aus den KINDERGARTEN ABHOLEN DARF ES IST DA SEHR eSKALIERT VON DEN vATER SEINE SEITE ER ZWINGT SIE MITIiHN MITZUGEHEN ABER SIE SAGT IMMER DEUTLICHER SIE MÖCHTE NICHT MEINE ANWÄLTIN HAT JETZT EINEN EINZWEILIGE vERFÜGUNG ERWIRKT ER DARF SICH UNS JETZT NICHT MEHR NÄHERN MEINE TOCHTER HAT AUCH EINE ANWÄLTIN WO ICH DENKE sie ist voreingenommen weil der vater sie ständig konfrontiert obwohl er eine eigene Anwältin hat was ist mein Recht meine Tochter möchte jetzt nicht mehr in den Kindergarten weil sie Angst hat er steht davor und auch gesundheitlich geht es Ihr nicht gut sie fängt sich jetzt wieder an zu KRATZEN neurodermitis kommt weider und zieht sich häufiger zurück .Bitte helfen sie mir mus ich den umgang trotzdem zustimmen obwohl sie nicht möchte und er sie zwingt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

maßgebend für die Frage, ob der Umgang des Kindesvaters mit dem Kind eingeschränkt oder gänzlich unterbunden werden kann, ist das Wohl des Kindes.

Grundsätzlich dient der Umgang dem Kindeswohl, es sei denn es können kindeswohlgefährdende Umstände, insbesondere im Verhaltes des Vaters gegenüber dem Kind, dargelegt werden.

Allein die Ablehnung des Kindes zum Umgang ist kein Ausschlußgrund, soweit nicht zweifelsfrei eruiert werden kann, woher der Unwille rührt. Von dem betreuenden Elternteil wird regelmäßig gefordert, entsprechend auf das Kind pädagogisch einzuwirken.

Im vorliegenden Fall wird letztendlich nur noch die Einholung eines familienpsychologischen Gutachtens Aufschluss bringen. Hierauf sollten Sie unbedingt drängen.


Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen