So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 22855
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo! Mein Anliegen w re folgendes Mein Vater 50 j. ist

Kundenfrage

Hallo! Mein Anliegen wäre folgendes:

Mein Vater 50 j. ist wieder Alkoholkrank. Er war vor einigen Jahren schonmal Alkoholkrank und hat dadurch ein Stück der Leber verloren. Mein Bruder und ich wollen ihn gerne Entmündigen so das wir ihn zwangseinweisen können. Da mein Bruder und ich keine Lust haben dieses Jahr vielleicht zu der Beerdigung zu gehn vom Vater. Wie kann ich dagegen antreten?!

LG Andreas
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Eine Unterbringung ist zunächst nach den landesrechtlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer über die Unterbringung pschisch kranker Menschen möglich. Das setzt allerdings stets voraus, dass die betreffende Person unter einer schwer wiegenden psychischen Erkrankungen leidet und aufgrund dieser Erkrnkung von der Person eine Fremd- oder Eigenegfährdung ausgeht. Grundsätzlich reicht Alkoholismus für die Annahme einer solchen Gefahrenlage nicht aus, denn die Unterbringung soll aufgrund ihres freiheitsentziehenden Charakters auf wenige Ausnahmefälle beschränkt bleiben.

Daneben kann eine zwangsweise Unterbringung auch dann angeordnet werden, wenn die Person unter rechtliche Betreuung gestellt worden ist, § 1906 BGB. Aber auch eine Unterbringung nach dieser Bestimmung ist nur möglich, wenn ein Fall von erheblicher Eigen- oder Selbstgefährdung vorliegt oder wenn der Betreute aufgrund einer psychischen, seelischen oder geistigen Krankheit die Notwendigkeit nicht erkennen kann, sich einer bestimmten medizinischen Behandlung zu unterziehen.

An diese Voraussetzungen werden von der Rechtsprechung höchste Anforderungen gestellt, da die Unterbringung zum Entzug der Verfassungsschutz stehenden persönlichen Freiheit des Betroffenen führt. Eine Unterbringung eines alkoholkranken Betreuten wird daher in diesem Bereich nur zulässig sein, wenn neben dem Alkoholismus weitere Anzeichen und Umstände hinzutreten, die für eine Selbst- oder Eigengefährdung sprechen. Das ist etwa anzunehmen, wenn die Person nicht mehr in der Lage ist, sich nach dem Alkoholkonsum zu orientieren und sich Gefährdungen im Straßenverkehr aussetzt. Liegen solche belegbaren Anhaltspunkte kann im Rahmen einer rechtlichen Betreuung eine Unterbrinung in Betracht kommen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)