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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

K nnen offene Unterhaltsforderungen (meines Sohnes in H he

Kundenfrage

Können offene Unterhaltsforderungen (meines Sohnes in Höhe von ca.20000,.€) in die Privatinsolvenz des Vaters fliessen und somit bei Anfragen der Arge nicht mehr geltend gemacht werden?
Jugendamt äußert: So ist nun mal die Gesetzeslage!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Grundsätzlich ist es richtig, das für den Fall, dass der Vater nicht für sein Kind zahlen kann, weil er nicht leistungsfähig ist, der Großvater des Kindes in Anspruch genommen werden kann (natürlich auch nur dann, wenn der Großvater leistungsfähig ist).

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

 

http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/unterhalt-grosseltern-524599/

Die Unterhaltsschulden fließen aber nicht direkt in die Privatinsolvenz beziehungsweise werden keine Insolvenzforderungen, die nur anteilig zu befriedigen wären.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind nämlich zunächst die Unterhaltsschulden für ein Kind zu begleichen, bevor die anderen Insolvenzgläubiger zum Zuge kommen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

 









Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 17.02.2011 um 12:26 Uhr EST
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
DIESE ANTWORT IST GESPERRT!
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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Rat suchender,
sehr geehrter Herr Kollege,

vielen Dank zunächst für den ergänzenden Hinweis an den Kollegen.

Ich möchte meine Antwort gerne wie folgt konkretisieren:

Der Kollege hat insoweit recht und ich hätte dieses gegebenenfalls deutlicher herausstellen können, wofür ich mich an dieser Stelle entschuldigen möchte.

Um es also auf den Punkt zu bringen:

Bereits aufgelaufenen Rückstände fallen in die Insolvenz , so dass der Unterhaltsgläubiger (hier also das Kind) genau wie jeder andere Insolvenzgläubiger behandelt wird und daher grundsätzlich nur eine Quote erhält.

Die laufenden Unterhaltsschulden (und das wollte ich mit meiner Ausgangsantwort ausdrücken) fallen allerdings nicht in die Insolvenz und sind vorab vor allen Insolvenzgläubigern zu bedienen, so dass diese ganz normal vollstreckt werden können, wie der Kollege richtig erwähnt hat.


Ich hoffe Ihnen mit dieser Ergänzung gedient zu haben.

Sollten Sie noch Verständnisfragen hierzu haben zögern Sie bitte nicht nachzufragen, damit ich umgehend hierzu Stellung nehmen kann.

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und verbleibe


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
mein Sohn müsste also, nach erfolgreicher Insolvenz des Vaters, für den Unterhalt des Vaters aufkommen und die Unterhaltsschulden des Vaters sind durch die Insolvenz verflogen?
Was ist denn das für ein Rechtsstaat????
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja leider, die Unterhaltsrückstände sind vermutlich weg.

Allerdings kann das Verhalten des Vaters dazu führen, dass er selbst seinen Unterhaltsanspruch gegen den Sohn verwirken kann. Also sein jetziges Verhalten dazu führt, dass er selbst im Alter keinen Unterhalt von seinem Sohn bekommen wird.


MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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