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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26592
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich lebe von meinem Mann getrent, habe gerade eine Erbschaft

Kundenfrage

Ich lebe von meinem Mann getrent, habe gerade eine Erbschaft angetreten. Wie wirkt sich das bei einer Scheidung aus. Bestehen Unterhaltsansprüche.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Eine Erbschaft wirkt sich grundsätzlich bei einer Scheidung nicht negativ aus.

Eine Ausgleichung der Erbschaft wäre im Wege des Zugewinns denkbar. Der Zugewinn gleicht die während der Ehe hinzugekommenen Vermögenswerte beider Ehepartner aus.

Aber: Ein Erwerb durch eine Erbschaft wird durch den Gesetzgeber grundsätzlich so behandelt, dass sie beim Erben verbleiben und nicht mit dem anderen Ehepartner auszugleichen ist. Das Erbe (und auch die Schenkung) stellen ein sogenanntes Privilegiertes Anfangsvermögen dar, so dass dieses Vermögen grundsätzlich nicht auszugleichen ist.

Hinsichtlich des Unterhalts ist folgendes festzustellen:

Soweit bei einem Ehepartner ein Gehaltsgefälle bezüglich des anderen Teils besteht, hat dieser einen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Die Erbschaft hat insoweit Auswirkung auf den Unterhaltsanspruch als dass aus ihr Kapitalerträge oder Mieten fließen könnten. Die Einkünfte aus der Erbschaft werden Ihnen einkommenserhöhend angerechnet.

Diese Einkünfte vermindern Ihre Bedürftigkeit und somit Ihren Unterhaltsanspruch.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  Kruesmann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, dies kommt auf die Höhe und die Art der Erbschaft an sowie die Bedürftigkeit Ihres Ehemannes. Grundsätzlich fällt eine Erbschaft nicht in den Zugewinnausgleich und ist auch im Unterhalt nicht zu berücksichtigen. Vermögen muss nur in seltenen Fällen für den Unterhalt verwertet werden. Sollten Sie jedoch Häuser oder großes Barvermögen geerbt haben, sind die Mieteinnahmen oder Kapitalerträge als Einkommen zu bewerten. Ihr Mann hat jedoch nur einen Unterhaltsanspruch, wenn er nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten, das heisst, seinen angemessenen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Um Ihre Frage vollständig beantworten zu können, bräuchte ich daher wesentliche mehr Angaben.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Eine Erbschaft wirkt sich grundsätzlich bei einer Scheidung nicht negativ aus.

Eine Ausgleichung der Erbschaft wäre im Wege des Zugewinns denkbar. Der Zugewinn gleicht die während der Ehe hinzugekommenen Vermögenswerte beider Ehepartner aus.

Aber: Ein Erwerb durch eine Erbschaft wird durch den Gesetzgeber grundsätzlich so behandelt, dass sie beim Erben verbleiben und nicht mit dem anderen Ehepartner auszugleichen ist. Das Erbe (und auch die Schenkung) stellen ein sogenanntes Privilegiertes Anfangsvermögen dar, so dass dieses Vermögen grundsätzlich nicht auszugleichen ist.

Hinsichtlich des Unterhalts ist folgendes festzustellen:

Soweit bei einem Ehepartner ein Gehaltsgefälle bezüglich des anderen Teils besteht, hat dieser einen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Die Erbschaft hat insoweit Auswirkung auf den Unterhaltsanspruch als dass aus ihr Kapitalerträge oder Mieten fließen könnten. Die Einkünfte aus der Erbschaft werden Ihnen einkommenserhöhend angerechnet.

Diese Einkünfte vermindern Ihre Bedürftigkeit und somit Ihren Unterhaltsanspruch.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht