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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26448
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Sohn hat mehrere Versuche beim Studium abgebrochen. In

Kundenfrage

Mein Sohn hat mehrere Versuche beim Studium abgebrochen. In dieser Zeit wurde er von uns vollständig unterstützt. Dann hat er für mehr als ein Jahr bei der DHL gearbeitet. 2008 begann er eine Lehrausbildung. Nun sollen wir zur Unterhaltsleistung zugezogen werden. Unser Sohn ist inzwischen 28 Jahre alt. Er wohnt nicht mehr in unserer Wohnung Sind wir denn nicht von dieser Unterhaltspflicht befreit?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 1610 II BGB umfasst der Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes auch die Kosten einer optimalen begabungsbezogenen Berufsausbildung.

Ihr Sohn hat aus diesem Grund die Ausbildung zielstrebig und mit gehörigem Fleiß zu betreiben. Nicht geschuldet sind dagegen mehrfache Ausbildungsversuche des Kindes. Dabei gilt, je älter das Kind ist, desto strenger sind die Maßstäbe die an einen Ausbildungsanspruch zu legen sind.

Soweit Ihr Sohn bereits 28 Jahr ist, und sein Studium abgebrochen ist, so besteht kein weiterer Ausbildungsanspruch.

Eine Zweitausbildung ist nur dann geschuldet, wenn sachliche Gründe dafür vorliegen (Krankheit, oder ähnliches).


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  Kruesmann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller, grundsätzlich haben Sie Ihrem Sohn eine Ausbildung zu finanzieren, wenn sie finanziell dazu in der Lage sind. Ein Ausbildungswechsel im Rahmen einer bis zu einjährigen Orientierungsphase ist zumeist ebenfalls noch von den Eltern zu finanzieren. In dem Fall Ihres Sohnes dürfte eine Unterhaltsverpflichtung Ihrerseits wohl nicht mehr bestehen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 1610 II BGB umfasst der Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes auch die Kosten einer optimalen begabungsbezogenen Berufsausbildung.

Ihr Sohn hat aus diesem Grund die Ausbildung zielstrebig und mit gehörigem Fleiß zu betreiben. Nicht geschuldet sind dagegen mehrfache Ausbildungsversuche des Kindes. Dabei gilt, je älter das Kind ist, desto strenger sind die Maßstäbe die an einen Ausbildungsanspruch zu legen sind.

Soweit Ihr Sohn bereits 28 Jahr ist, und sein Studium abgebrochen ist, so besteht kein weiterer Ausbildungsanspruch.

Eine Zweitausbildung ist nur dann geschuldet, wenn sachliche Gründe dafür vorliegen (Krankheit, oder ähnliches).


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

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