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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Es gibt einen Unterhaltstitel f r meinen Sohn,der bei der Mutter

Kundenfrage

Es gibt einen Unterhaltstitel für meinen Sohn,der bei der Mutter lebt.Leider habe ich seit 8 Jahren keinen Kontakt zum Kind.Er ist nun 12 Jahre und sie verlangt mehr Unterhalt.Bisher zahle ich 240,- lt. Titulierung für meinen Sohn. In jetziger Partnerschaft habe ich eine Tochter, 1 Jahr alt, für deren Unterhalt ich auch sorge. Bin ich verpflichtet, den Titel für den Sohn ändern zu lassen oder kann ich die Titulierung generell anfechten? Welche Höhe muss ich Unterhalt zahlen unter Berücksichtigung der Bedürftigkeit meiner Tochter? Mein Nettoeinkommen schwankt zwischen 1400-1500,- Die zu zahlende Unterhaltshöhe richtet sich doch generell nach dem Einkommen und ich habe doch einen Selbstbehalt.Wie kann ich eine angemessene Einstufung erreichen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





1. Bin ich verpflichtet, den Titel für den Sohn ändern zu lassen oder kann ich die Titulierung generell anfechten?

Verpflichtet zur Änderung sind Sie grundsätzlich nicht. Sofern Sie den Titel anfechten möchten, besteht hier grundsätzlich der Weg der Unterhaltsabänderungsklage gem. § 323 ZPO.

2.Welche Höhe muss ich Unterhalt zahlen unter Berücksichtigung der Bedürftigkeit meiner Tochter?

Nach der Düsseldorfer Tabelle ergibt sich folgende Rechnung.

Kind 12 Jahre: Bedarf 426.- € abzügl. 92.- € (halbes Kindergeld) = 334.- € (monatlicher Unterhalt)

Kind 1 Jahr: Bedarf 317.- € abzügl. 92.- € (halbes Kindergeld) = 225.- € (monatlicher Unterhalt)


3.Mein Nettoeinkommen schwankt zwischen 1400-1500,- Die zu zahlende Unterhaltshöhe richtet sich doch generell nach dem Einkommen und ich habe doch einen Selbstbehalt.Wie kann ich eine angemessene Einstufung erreichen?

 

Ja, der Unterhalt ist einkommensabhängig. Sie haben einen Selbstbehalt in Höhe von 950.- € monatlich.

 

Von Ihrem Einkommen können Sie noch bestimmte Positionen abziehen, bevor Sie die Bemessungsgrundlage, das sog. unterhaltsrelevante Einkommen erhalten.

 

Da ich hierzu keine Angaben habe, kann ich zumindest nach der Rechtsprechung pauschal 5% für berufsbedingte Aufwendungen in Abzug bringen, so dass wenn ich von 1400.- € (netto) ausgehe bei einem einzusetzenden Einkommen von 1330.- € lande.

 

Hiervon sind dann bis zum Selbstbehalt 380.- € als Unterhalt einsetzbar. Hier liegt ein Mangelfall vor, da das Einkommen nicht genügt, um für beide Kinder den nach der Düsseldorfer Tabelle geschuldeten Unterhalt in voller Höhe zu zahlen. Deshalb ist der Unterhalt für beide Kinder anteilig und gleichmässig zu kürzen.


Eine angemessene Einstufung erhalten Sie über eine Neuberechnung durch das Jugendamt oder einen im Familienrecht tätigen Kollegen vor Ort.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag und ein erholsames Wochenende!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244





Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 16.01.2011 um 18:47 Uhr EST
Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt