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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanw lte, ich lebe in einer ehe hnlichen

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
ich lebe in einer eheähnlichen Partnerschaft seit Juni 2009.
Ich wohne mit meinem Sohn in seinem Haus . Er hat eine Tochter (10).
Mein Partner betreibt am Ort eine Firma (Handel u. Werkstatt) und einen
Onlineshop mit Sportartikeln. Ebenso ein Radsportgeschäft.
Das Onlinegeschäft betreibe ich für ihn alleine zu 100% ebenso das Radsportgeschäft-bei welchem er mich mit Reparaturen unterstützt.
Ich bin - aufgrund finanzieller Angelegenheiten "nur" angestellt bei ihm auf 420 netto.
Wir haben über Heirat etc. gesprochen und über Erbschaften etc. und in diesem Zusammenhang teilte er mir mit, dass im Falle seines Todes der Onlineshop und die hälfte vom Radgeschäft auf mich ginge.
Die andere Hälfte und das weitere Geschäft(Handel u. Werkstatt, Haus und Wohnung etc) auf seine Tochter.
Die Verbindlichkeiten, welche auf Firma und Werkstatt, Haus und Hof lasten waren bereits vor meiner Zeit da. Neue Verbindlichkeiten während der gemeinsamen Zeit waren der Wareneinkauf für Radgeschäft. ca. 50000 Euro.
Durch das Onlinegeschäft und Radgeschäft wird ein nicht unerheblicher Umsatz erzielt, welcher auf das gleiche Konto wie Handel u. Werkstatt geht - gebucht wird.
Dies deshalb, weil ich keine eigene Firma haben durfte oder konnte.
Jetzt war ich entsetzt über die erbrechtliche Idee meines Partners mit der Tochter und gleichzeitig dass ich derzeit keine Absicherung habe für mich.
Was kann und soll ich tun - soll ich zum Notar mich beraten lassen?
Ich arbeite von 8 - 18 Uhr täglich und ich mach mir sorgen um Rente, Erbe um Sohn etc. Mein Gedanke XXXXX XXXXX auf Lebzeiten nicht auf Erbe, jedoch wenn heute uns beiden was passiert - also meinem Partner und mir, dann müsste mein Sohn mit leeren Händen zu seinem Vater zurück.
Mein Partner sagt nur - was ich von ihm wolle - Schulden kann ich auch erben - er hat sonst nix.
Ich bin aber der Meinung, dass ich wenn ich für die Rückzahlung der Darlehen mit sorge auch einen Anspruch habe, oder?
Er meinte daraufhin, dass ich ja kostenfrei wohne......

Bitte um Nachricht.
Vielen Dank.
mfg
Heike S.
Bayern
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Meines Erachtens besteht hier ein relativ umfangreicher Beratungsbedarf. Es wäre durchaus sinnvoll ein Testament zu machen, indem die entsprechenden Punkte geregelt sind. Hierfür brauchen sie aber grundsätzlich nicht unbedingt zu einem Notar zu klären. Hierdurch entstehen nur zusätzliche Kosten.



Gegebenenfalls sollten sie sich von einem im Erbrecht erfahrenen Kollegen vor Ort umfangreich beraten lassen hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten ( also zum Beispiel ob es ein Erbvertrag, ein Testament oder eine ähnliche Verfügung sein soll).



Das Testament wird dadurch wirksam, in dem der potentielle Erblasser dieses handschriftlich nieder schreibt. Eine notarielle Beglaubigung ist insoweit nicht erforderlich.



Zu dem Punkt mit dem Darlehen muss ich sagen, dass sie grundsätzlich Recht haben. Sofern sie nämlich beide das Darlehen abzahlen,sind Sie beide Gesamtschuldner im Sinne von Paragraph 421 BGB. Sofern sie beispielsweise Darlehensraten zahlen können Sie gem. § 426 BGB die Hälfte der jeweiligen Rate von ihrem Lebensgefährten erstattet verlangen (so genannter Gesamtschuldnerausgleich).



In solchen Konstellationen ist es meiner Erfahrung nach (ich bin auch schwerpunktmäßig im Erbrecht tätig) ziemlich schwierig die Vergangenheit aufzurollen.



Meines Erachtens ist es aber durchaus sinnvoll und auch möglich für die Zukunft eine angemessene Regelung zu treffen. Zwingen kann der eine den anderen hier aber nicht, da ein Vertrag beziehungsweise die Einsetzung als Erbe in einem Testament immer etwas Freiwilliges ist.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und ein frohes Weihnachtsfest!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Meines Erachtens besteht hier ein relativ umfangreicher Beratungsbedarf. Es wäre durchaus sinnvoll ein Testament zu machen, indem die entsprechenden Punkte geregelt sind. Hierfür brauchen sie aber grundsätzlich nicht unbedingt zu einem Notar zu klären. Hierdurch entstehen nur zusätzliche Kosten.



Gegebenenfalls sollten sie sich von einem im Erbrecht erfahrenen Kollegen vor Ort umfangreich beraten lassen hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten ( also zum Beispiel ob es ein Erbvertrag, ein Testament oder eine ähnliche Verfügung sein soll).



Das Testament wird dadurch wirksam, in dem der potentielle Erblasser dieses handschriftlich nieder schreibt. Eine notarielle Beglaubigung ist insoweit nicht erforderlich.



Zu dem Punkt mit dem Darlehen muss ich sagen, dass sie grundsätzlich Recht haben. Sofern sie nämlich beide das Darlehen abzahlen,sind Sie beide Gesamtschuldner im Sinne von Paragraph 421 BGB. Sofern sie beispielsweise Darlehensraten zahlen können Sie gem. § 426 BGB die Hälfte der jeweiligen Rate von ihrem Lebensgefährten erstattet verlangen (so genannter Gesamtschuldnerausgleich).



In solchen Konstellationen ist es meiner Erfahrung nach (ich bin auch schwerpunktmäßig im Erbrecht tätig) ziemlich schwierig die Vergangenheit aufzurollen.



Meines Erachtens ist es aber durchaus sinnvoll und auch möglich für die Zukunft eine angemessene Regelung zu treffen. Zwingen kann der eine den anderen hier aber nicht, da ein Vertrag beziehungsweise die Einsetzung als Erbe in einem Testament immer etwas Freiwilliges ist.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und ein frohes Weihnachtsfest!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt