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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir haben ein ganz gro es familieres Problem.Nach dem Tod seiner

Kundenfrage

Wir haben ein ganz großes familieres Problem.Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau hat mein Mann sein Haus und ein großes Grundstück an seine 3 Kinder 2003 notariell überschreiben lassen.
Der eine Sohn erhielt das Eigenheim in dem auch wir mit drinn wohnen. Mein Mann hat das lebenslange Wohnrecht darin. Für mich war klar,das ich,wenn mein Mann mal nicht mehr ist ausziehe und keine Ansprüche stelle.
Vor unserer Heirat war das alles geklärt worden. Ich habe meinem Mann noch zugeraten dies zu tun. Nach unserer Hochzeit(2006) begann der Sohn,der mit im Haus wohnt, uns ständig zu terrorisieren.
Seit dem macht er uns das Leben schwer. Leider fehlt in dem Notarvertrag die Klausel, Rücknahme wegen groben Undank. Mein Mann wurde damals von der Notarin ganz schlecht beraten.
Der Sohn erhällt monatlich die Nebenkosten überwiesen obwohl er schon seit 2008 keine Nebenkostenabrechnung zustande gebracht hat.
Er kümmert sich nicht um die geringsten Dinge, die er als jetziger Hauseigentümer zu erledigen hätte.
Heizung und Warmwasser sind seit dem Luxus. Oft fällt die Heizung aus oder es ist kein Heizöl mehr vorhanden. Seit gestern früh 6:00 Uhr ist das wieder so. Mein Mann hat ihn daraufhin am Abend erneut angesprochen. er wurde daraufhin ausfällig und betittelt ihn als Vollidiot und er sei doch doof. Er weiß seit gestern,das kein Öl mehr für die Heizung da ist.Erst heute, um 17:45 Uhr hat er im Heizungskeller nachgesehen. Öl wurde aber keins bestellt, wir haben beim Öllieferant nachgefragt. Zum Glück haben wir uns vor 2 Jahren einen Kamin eingebaut in der Wohnstube sonst würden wir jetzt wieder 2 Tage in eiskalten Räumen sitzen. Auserdem haben wir nicht mal die Möglichgkeit zum Duschen,da das Wasser auch über diese Heizung erwärmt wird.Ich bin noch berufstätig aber mein Mann ist den ganzen Tag zu Hause.
Desweiteren, kommt er seiner Räum-und Streupflicht im Winter nicht nach. Dies wird auch von uns erledigt.
Nun meine Frage, was können wir tun? Welche Möglichkeit bzw. welche Rechte haben wir in diesem Fall ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Eine Klausel im Notarvertrag ist nicht erforderlich. Sofern die Voraussetzungen für einen groben Undank bestehen, besteht nach dem Gesetz ein Rückforderungsrecht, vgl. § 530 BGB.



Diese Möglichkeit sollte hier unbedingt weiterverfolgt werden.



Auch die Terrorisierung brauchen Sie sich nicht gefallen lassen. Hier haben sie einen Unterlassungsanspruch aus § 1004 BGB.



Die Bezeichnung als „Vollidiot“ stellt übrigens gem. § 185 StGB eine Beleidigung dar, die strafbar ist. Sie haben hier also verschiedene Handhabungsmöglichkeiten, die von einer zivilrechtlichen Unterlassungsklage bis hin zu einer Strafanzeige wegen Beleidigung und Nötigung führen.



Sie sollten den Sohn also auffordern sein Verhalten sofort einzustellen und zwar unter Fristsetzung (ca. 10-14 Tagen) per Einschreiben.



Sollte er hierauf nicht reagieren sollten sie einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer rechtliche Interessen beauftragen.



Sie sind hier im Recht und haXXXXX XXXXXdhabungsmöglichkeiten sowie Zeugen, also nutzen Sie dieses bitte!



§ 530 BGB


Widerruf der Schenkung


(1) Eine Schenkung kann widerrufen werden, wenn sich der Beschenkte durch eine schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers groben Undanks schuldig macht.

(2) Dem Erben des Schenkers steht das Recht des Widerrufs nur zu, wenn der Beschenkte vorsätzlich und widerrechtlich den Schenker getötet oder am Widerruf gehindert hat.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend und ein frohes Weihnachtsfest!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244






Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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