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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

1. Wie berechnet sich der Kinderunterhalt bei einem Einkommen

Kundenfrage

1. Wie berechnet sich der Kinderunterhalt bei einem Einkommen das mehr als doppelt so hoch ist wie die höchste Stufe in der Düsseldorfer Tabelle?
2. Besteht noch die Unterhaltspflicht gegenüber der geschiedenen Ehefrau nachdem das einzige gemeinsame Kind das 14 geworden ist?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



1. Wie berechnet sich der Kinderunterhalt bei einem Einkommen das mehr als doppelt so hoch ist wie die höchste Stufe in der Düsseldorfer Tabelle?



Nach der Düsseldorfer Tabelle ist hier eine Wertung im Einzelfall vorzunehmen. Erfahrungsgemäß liegt der Zahlbetrag knapp über der höchsten Stufe, ist im Ergebnis aber nicht einheitlich da von Gerichtsbezirk zu Gerichtsbezirk leichte Unterscheide bestehen.



2. Besteht noch die Unterhaltspflicht gegenüber der geschiedenen Ehefrau nachdem das einzige gemeinsame Kind das 14 geworden ist?



Die Unterhaltspflicht gegenüber der geschiedenen Ehefrau ist grundsätzlich unabhängig von der Pflicht zur Zahlung von Kindesunterhalt. Um hier eine konkrete Beurteilung vornehmen zu können sind mehr Informationen erforderlich.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagmorgen!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist einfach zu wenig und kann von mir nicht akzeptiert werden. Ich habe ausdrücklich um eine detaillierte Antwort gebeten, Dringlichkeit aber gering eingestuft. Da sich die Bezahlung auf Ihrer Internetseite in Abhängigkeit von diesen beiden Angaben ergeben hat, habe ich den Eindruck bekommen, dass es schon einen Zusammenhang gibt. Ich wäre vielleicht immer noch nicht zufrieden, hätte aber akzeptiert wenn ich wenigstens Frage eine Schätzung bekommen hätte. In etwa: "Für 12-17j. und einem Einkommen von ca 12 Tausend streuen sich die von Gerichten angesetzten Unterhaltsbeträge um EUR 800 plus minus 50". Oder: "Unterhalt ist dann ca. zweimal so hoch wie die höchste Stufe der Düsseldorfer Tabelle..." Das sie vielleicht nicht 2 Fragen beantworten wollten zum Preis von einer ist mir erst jetzt klar, aber $60 für 3 Sätze, von denen der letzte eben gar nichts sagt... Das erste und das letzte Mal das ich Ihre Seite in Anspruch genommen habe
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

erlauben Sie mir, Ihre Anfrage wie folgt zu beantworten:

Bei sehr guten Einkommensverhältnissen oberhalb den Richtsätzen der Düsseldorfer Tabelle ist die Bemessung des Unterhaltsanspruches des Kindes immer eine Einzelfallentscheidung, die auf die persönlichen Verhältnisse abgestellt wird.

Allerdings muss der Unterhaltsberechtigte, also das Kind vertreten durch die Mutter, den Unterhaltsbedarf detailliert nachweisen, soweit hier Unterhalt oberhalb der Düsseldorfer Tabelle begehrt werden will.

Es ist daher nicht so, dass der Unterhalt einfach entsprechend der Tabelle verdoppelt wird, sondern auf den konkreten Bedarf des Kindes abzustellen ist. Hier ist allerdings die Kindesmutter gefragt und muss darlegen und beweisen, wie hoch der tatsächliche Bedarf des Kindes ist. Dieser muss im übrigen konkret dargelegt und nachgewiesen werden.

Im Ergebnis kann ich Ihnen zunächst empfehlen, den Höchstbetrag der Düsseldorfer Tabelle 3. Altersstufe, also mithin 781,00 € zu bezahlen. Aufgrund Ihres Einkommens gehe ich davon aus, dass kein Kindergeld bezogen wird, sondern der steuerliche Kinderfreibetrag in Anspruch genommen wird. Dann wäre der vorstehende Tabellenbetrag zu bezahlen. Sollte Kindergeld bezogen werden durch die Kindesmutter, wäre vom vorstehenden Betrag das hälftige Kindergeld abzuziehen und zunächst ein Unterhalt in Höhe von 689,00 € zu bezahlen.

Hierneben kommt ggf. die Berücksichtigung von Sonder- oder Mehrbedarf im Rahmen des Unterhalts in Betracht, wenn Ihr Kind zum Beispiel eine kostenpflichtige Privatschule besucht. Dies sind dann Einzelfallentscheidungen.

Nach der neuerlichen Rechtsprechung im Rahmen des Ehegattenunterhalts, dürfte der geschiedenen Ehefrau bei einem 14jährigen Kind kein Betreuungsunterhalt mehr zur Seite stehen, so dass die geschiedene Ehefrau auf eine eigene Erwerbstätigkeit zur Deckung des Unterhaltsbedarfs verwiesen werden kann.

Allenfalls steht unter Umständen noch ein befristeter nachehelicher Aufstockungsunterhalt zu, dies setzt aber voraus, dass die geschiedene Ehefrau aufgrund der Ehe einen Nachteil zum Beispiel durch die Kindesbetreuung erlangte.

Im Ergebnis kann ich Ihnen aufgrund der Bedeutung der Angelegenheit und der Höhe der Unterhaltansprüche nur anraten, sich vor Ort in die Vertretung eines Fachanwaltes für Familienrecht zu begeben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, sollte etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte noch einmal nach.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gerne. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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