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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Bin seit Mitte 2008 geschieden, 3 Kinder, gemeinsames Obsorgerecht. Meine

Kundenfrage

Bin seit Mitte 2008 geschieden, 3 Kinder, gemeinsames Obsorgerecht.

Meine Exgattin wird am 14.12.2010 einen Antrag auf alleiniges Obsorgerecht, sowie auf vorübergehende Aussetzung des Besuchsrechts stellen. Begründung: unsere älteste Tochter (13) wurde vom Schulpychologen untersucht - hat dort erzählt, sie würde sich bei meiner Lebensgefährtin und mir nicht wohl fühlen - Mutter erstattete auf Empfehlung von Psychologin Meldung beim Jugendamt - Jugendamt empfahl oben beschriebene Vorgehensweise.
Ich habe meiner ältesten Tochter angeboten, dass sie nach Beendigung des Gymnasiums auch bei uns wohnen kann - aber natürlich nicht muss. Dies wird nun von der Mutter so ausgelegt, dass ich ihr quasi das Kind wegnehmen möchte, was mit Sicherheit nicht der Fall ist.

Wie kommt es zu der Entscheidung betreffend Entzug vom Obsorgerecht bzw. betreffend vorläufiger Aussetzung vom Besuchsrecht? Die Kinder warem immer 14tägig bei mir (Freitag bis Sonntag) - durch fadenscheinige Ausreden ist es in letzter Zeit immer wieder zu keinen gemeinsamen Wochenenden gekommen.

Reicht der Antrag meiner Exgattin aus, damit die Kinder meine Lebensgefährtin und mich nicht besuchen dürfen, oder dürfen die Kinder - so sie das möchten - schon zu uns kommen, solange es keine Entscheidung vom Gericht gibt?

Wie kommt es zu dieser Entscheidung, was kann ich dazu beitragen, damit das gemeinsame Obsorgercht sowie das Besuchsrecht in der derzeitigen Form bleiben?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Entscheidung ob die Obsorge auf einen der beiden Elternteile allein übertragen wird und ob insbesondere das Besuchsrecht ausgesetzt wird, kann die Kindesmutter nicht allein treffen, da Sie Miteintscheidungsrecht haben. Wenn die Kinder kommen mögen, dürfen Sie auch am Wochenende kommen, es sei denn es liegt eine anderweitige gerichtliche Entscheidung vor.

Die Kindesmutter müsste jedenfalls hinsichtlich der Obsorge einen gerichtlichen Antrag stellen. Eine Entscheidung diesbezüglich wird einzig auf Grundlage des Kindeswohls getroffen. Gleiches gilt für das Besuchsrecht.

Wegen des letzteren, sollte Sie gegebenenfalls die Initiative ergreifen und im Falle der Unterbindung durch die Kindesmutter umgehend einen Eilantrag beim Gericht einreichen, damit die Umgangskontakte sichergestellt werden können.

Nehmen Sie auf jeden Fall die Hilfe eines auf Familienrecht spezialisierten Anwaltes in Anspruch.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Sollte etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte nach.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 12.12.2010 um 12:55 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Entscheidung ob die Obsorge auf einen der beiden Elternteile allein übertragen wird und ob insbesondere das Besuchsrecht ausgesetzt wird, kann die Kindesmutter nicht allein treffen, da Sie Miteintscheidungsrecht haben. Wenn die Kinder kommen mögen, dürfen Sie auch am Wochenende kommen, es sei denn es liegt eine anderweitige gerichtliche Entscheidung vor.

Die Kindesmutter müsste jedenfalls hinsichtlich der Obsorge einen gerichtlichen Antrag stellen. Eine Entscheidung diesbezüglich wird einzig auf Grundlage des Kindeswohls getroffen. Gleiches gilt für das Besuchsrecht.

Wegen des letzteren, sollte Sie gegebenenfalls die Initiative ergreifen und im Falle der Unterbindung durch die Kindesmutter umgehend einen Eilantrag beim Gericht einreichen, damit die Umgangskontakte sichergestellt werden können.

Nehmen Sie auf jeden Fall die Hilfe eines auf Familienrecht spezialisierten Anwaltes in Anspruch.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Sollte etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte nach.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Entscheidung ob die Obsorge auf einen der beiden Elternteile allein übertragen wird und ob insbesondere das Besuchsrecht ausgesetzt wird, kann die Kindesmutter nicht allein treffen, da Sie Miteintscheidungsrecht haben. Wenn die Kinder kommen mögen, dürfen Sie auch am Wochenende kommen, es sei denn es liegt eine anderweitige gerichtliche Entscheidung vor.

Die Kindesmutter müsste jedenfalls hinsichtlich der Obsorge einen gerichtlichen Antrag stellen. Eine Entscheidung diesbezüglich wird einzig auf Grundlage des Kindeswohls getroffen. Gleiches gilt für das Besuchsrecht.

Wegen des letzteren, sollte Sie gegebenenfalls die Initiative ergreifen und im Falle der Unterbindung durch die Kindesmutter umgehend einen Eilantrag beim Gericht einreichen, damit die Umgangskontakte sichergestellt werden können.

Nehmen Sie auf jeden Fall die Hilfe eines auf Familienrecht spezialisierten Anwaltes in Anspruch.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Sollte etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte nach.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen