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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Herren Rechtsanw lte! Ich bzw. meine Familie

Kundenfrage

Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte!
Ich bzw. meine Familie benötigen Ihre Hilfe. Und zwar:
Seit dem 02.05.2009 lebt unsere "Pflegetochter" bei uns. Ich muss kurz ausschweifen. Es ist die Tochter der Cousine meines Mannes, die am 02.05.2009 plötzlich an einer Lungenembolie verstarb. Sie hatte das alleinige Sorgerecht für unsere Pflegetochter. Die Mutter war vom Vater geschieden und war psychisch krank. Sie war ein halbes Jahr in einer Nervenklinik. In dieser Zeit lebte ihre Tochter beim der Familie des Vaters und dessen neuer Lebensgefährtin. Im Vorfeld erlebte das Kind die Eheauseinandersetzungen, dadurch Alkoholismus der Mutter, manische Depressionen dieser sowie dann bei der neuen Frau Ihres Vaters ein Märthyrium. Wir kümmerten uns um die Mutter und zuerst auch um die beiden Kinder. Nach zwangseinweisung der Mutter lebten, wie gesagt, bei de Kinder beim Vater und desssen neuer Lebensgefährtin. Da wir für die Mutter eine Wohnung nach deren Entlassung aus der Klinik ganz in unserer Nähe suchten, uns das auch gelang, zog dann später auch das Mädchen mit ein. Nun verstärb plötzlich die Mutter und das Mädchen, das wir natürlich auch kannten, da sie vorher schon viel bei uns war, kam sie schreiend zu uns und sagte, dass sie auf keinen Fall mehr zum Vater und dessen Lebensgefährtin zurück möchte. Wenn sie nicht in unserer Familie bleiben darf, wollte sie in ein Kinderheim. Das konnten wir nicht ertragen und beschlossen, dass das Mädc hen (14 Jahre) bei uns bleiben darf. Wir hielten alle Schritte ein. Gingen zum Jugendamt und trugen die Situation vor. Sie bekam einen Amtsvormund. Diese Dame hatte allerdings einen besseren Draht zum Vater und das Mädchen sah dies auch. Es kamen Schikanen vor und uns wird ein Pflegegeld für das Mädchen, das vom Amtsvormund für uns beantragen werden muss, nicht bewilligt. Uns wurde geschrieben, aufgrund des § 33 SGB VIII steht uns das nicht zu. Nun meine Frage:
Ist dies rechtens, stimmt das oder kann ein Amtsvormund das nach eigenem Ermessen oder nur, weil wir die Mutter unterstützten, damit begründen, dass wir zu sehr in die Vorgeschichte des Mädchens involviert seien? Das Mädchen möchte keinen Kontakt zum Vater. Auch mit gutem Zureden unsererseits lehnt sie es nach wie vor ab. Bitte geben Sie uns einen Rat, denn wir könnten das Geld sehr gut gebrauchen, da mein Mann krebskrank ist, wir selbst noch eine 15jährige Tochter, neben 2 erwachsenen Söhnen haben und ich erst 2 Tage von einer 4. Wirbelsäulen-OP nach Hause gekommen bin. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mühe!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach § 33 SGB VIII soll Erziehung zur Hilfe bewilligen.

In Ihrem Fall ist die Lage um das Kind noch nicht geklärt.

Sie müssen daher beantragen, dass das Kind bei Ihnen wohnen darf. Es sollte eine Pflegschaft beantragt oder eine Adoption eingeleitet werden.

Das Kind ist auch in einem Alter, da es schon mit entscheiden kann. Wenn es nicht beim Vater wohnen will und es bei Ihnen gut hat, muss der Vormund es entsprechend genehmigen, dass das Kind bei Ihnen leben kann.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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