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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Morgen, wir sind eine gl ckliche Patchworkfamilie

Kundenfrage

Guten Morgen,

wir sind eine glückliche Patchworkfamilie mit insegesamt 5 bereits erwachsenen Kindern und 3 Enkelkindern.
Mit unseren Kindern und Enkelkindern besteht ein regelmäßiger und häufiger Kontakt.
Unser Wunsch ist es, nochmals ein Kind aufwachsen zu sehen, seine Leben zu bereichern und ihm eine liebevolle und berufliche gute Zukunft zu sichern.
Das Herkunftsland spielt überhaupt keine Rolle und unsere Kinder würden über ein neues
Geschwisterchen sehr freuen.

Wir haben ein schuldenfreies Haus, genügend Platz, meine Mann ist Dachdecker und Spengleimeister sowie vom Gericht bestellter und vereidigter Sachverständiger.
Lange Jahre habe ich als ex. Altenpflegerin gearbeitet und bin seit ca. 1,5 Jahren nun zu Hause und erlidige alle erforderlichen Büroarbeiten.

Gibt es für uns (54 und 55 Jahre) noch eine Möglichkeit ein Kind zu adoptieren....

Für Ihre Antwort danken wir Ihnen sehr herzlich.

Maria & Thomas Winkler Ottobrunn / München
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Eine obere Altersgrenze ist ist Adoptionsrecht nicht ausdrücklich geregelt, so dass Sie prinzipiell zumindest von den äußeren Umständen sicherlich geeignet sind, ein Kind zu adoptieren.

Erfahrungsgemäß wird aber gerade bei kleinen Kindern darauf geachtet, dass die Eltern nicht zu alt sind.

Allerdings spielt das Alter der Adoptionsbewerber neben einer Vielzahl von anderen Kriterien bei der Elterneignungsprüfung eine Rolle. Ziel der Adoption ist es, dass zwischen den künftigen Eltern und dem Adoptivkind ein Eltern – Kind – Verhältnis entstehen und das Kind auch im Heranwachsendenalter noch belastbare Eltern haben soll. Nach den Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter wird es daher in der Regel dem Kindeswohl nicht dienen, wenn der Altersunterschied zwischen den Adoptiveltern und dem Kind mehr als 40 Jahre beträgt.

Der Weg zur Adoption führt zunächst über das örtlich zuständige Jugendamt. Dort erfährt man, wer Adoptionen vermitteln darf und wie die geltenden Bestimmungen lauten. Eine Pflegestellenbewilligung ist Voraussetzung, die vom Wohnsitzjugendamt ausgestellt werden muss. Es werden Gespräche geführt, Erhebungen gemacht, die Wünsche des Paares erfasst und eine ärztliche Untersuchung veranlasst. Erst dann teilt das Jugendamt dem adoptionswilligen Paar mit, dass sie, sobald ein passendes Kind zur Adoption freigegeben wird, benachrichtigt werden.


Ich möchte nicht verhehlen, dass die Aussichten aufgrund Ihres Alters zumindest in Deutschland schlecht sind, so dass ich Ihnen eher anraten würde, über eine Auslandadoption nachzudenken, da die Regelungen im Ausland oft etwas großzügiger sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Gern stehe ich für Nachfragen zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Eine obere Altersgrenze ist ist Adoptionsrecht nicht ausdrücklich geregelt, so dass Sie prinzipiell zumindest von den äußeren Umständen sicherlich geeignet sind, ein Kind zu adoptieren.

Erfahrungsgemäß wird aber gerade bei kleinen Kindern darauf geachtet, dass die Eltern nicht zu alt sind.

Allerdings spielt das Alter der Adoptionsbewerber neben einer Vielzahl von anderen Kriterien bei der Elterneignungsprüfung eine Rolle. Ziel der Adoption ist es, dass zwischen den künftigen Eltern und dem Adoptivkind ein Eltern – Kind – Verhältnis entstehen und das Kind auch im Heranwachsendenalter noch belastbare Eltern haben soll. Nach den Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter wird es daher in der Regel dem Kindeswohl nicht dienen, wenn der Altersunterschied zwischen den Adoptiveltern und dem Kind mehr als 40 Jahre beträgt.

Der Weg zur Adoption führt zunächst über das örtlich zuständige Jugendamt. Dort erfährt man, wer Adoptionen vermitteln darf und wie die geltenden Bestimmungen lauten. Eine Pflegestellenbewilligung ist Voraussetzung, die vom Wohnsitzjugendamt ausgestellt werden muss. Es werden Gespräche geführt, Erhebungen gemacht, die Wünsche des Paares erfasst und eine ärztliche Untersuchung veranlasst. Erst dann teilt das Jugendamt dem adoptionswilligen Paar mit, dass sie, sobald ein passendes Kind zur Adoption freigegeben wird, benachrichtigt werden.


Ich möchte nicht verhehlen, dass die Aussichten aufgrund Ihres Alters zumindest in Deutschland schlecht sind, so dass ich Ihnen eher anraten würde, über eine Auslandadoption nachzudenken, da die Regelungen im Ausland oft etwas großzügiger sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Gern stehe ich für Nachfragen zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte vergessen Sie nicht zu akzeptieren.


Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte vergessen Sie nicht zu akzeptieren.


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Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

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Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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