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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, habe eine Sorge mit dem Umgangsrecht, bislang haben

Kundenfrage

Hallo, habe eine Sorge mit dem Umgangsrecht, bislang haben wir (Papa und Mama) es so geregelt dass unsere Tochter (4) die bei mir lebt jedes Wochenende bei ihrem Papa ist, bis auf ein Wochenende an dem ich mit ihr zu meiner Mutter fahre. Scheidung war am vergangenen Montag. Habe jetzt gemerkt, dass es mir nicht reicht, nur Alltag mit unserer Tochter erleben zu können und kein Wochenende an dem wir mal alle fünfe grad sein lassen könnten und einfach unsere Zweisamkeit genießen könnten ohne Verpflichtungen und Zwänge. Mache mir da aber Sorge wie ich das mit dem Papa hinkriegen kann, also inwieweit er zu einer anderen Regelung bereit wäre, den harten Weg mag ich eigentlich wegen unserer Tochter nicht so gerne gehen. Gibt es sowas wie einen Anspruch auf Umgangsrecht an Wochenenden? Vielen Dank XXXXX XXXXX Gudrun
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Gudrun,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Das Umgangsrecht ist immer ein sehr sensibles Thema. Zunächst gibt es keine strikten gesetzlichen Vorgaben. Das Mindestmaß ist eben der allgemein bekannte Grundsatz alle 14 Tage am Wochenende. Letztendlich ist es aber immer eine Individuallösung, die die Eltern vereinbaren können, wie sie möchten.

Bei Ihnen ist die Verteilung nicht gerecht, so dass ich Ihnen schon empfehlen würde, dem Papa einen Alternativvorschlag zu unterbreiten. Da Ihre Tocher noch nicht schulpflichtig ist, könnte ein Übergang zum 14tägigen Wochenendwechsel und zudem in der Woche, wo der Papa die Tochter nicht hat, von einem Nachmittag nach dem Kindergarten bis zum nächsten Morgen im Kindergarten vereinbart werden. So hat auch der Papa den Alltag mit der Tochter zu "bewältigen" und Sie hätten unter der Woche mal einen freien Abend.

Leider ist es oft so, dass nach der Trennung und Scheidung immer Konsequenzen gefürchtet werden, wenn man seine Wünsche zum Ausdruck bringt. Solche haben Sie aber nicht zu befürchten. Im Extremfall, also einer gerichtlichen Entscheidung, hätte jeder Richter für Sie Verständnis, dass auch Sie das Wochenende mit Ihrer Tochter verbringen möchten.

Eine gerechte Lösung, zur Zufriedenheit aller ist immer etwas schwieriger zu finden, denn jeder Elternteil und das Kind selbst auch, wollen meist die ganze Zeit mit ihrem Kind verbringen.

Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Ex-Mann, es ist wichtig, dass Sie in der Kommunikation bleiben. Bereiten Sie sich vor und machen Alternativvorschläge und klären bei dieser Gelgenheit auch gleich längere Ferienaufhalte und Feiertagsregelungen. Sie müssen zunächst damit rechnen, dass er Ihre Wünsche abwehren wird, meist schon aus Prinzip. Bleiben Sie einfach konsequent und sachlich. Lässt sich kurzfristig keine Lösung erzielen, sprechen Sie beim Jugendamt vor und bitten dort um Vermittlung. Erst wenn auch dieser Versuch gescheitert ist, rate ich Ihnen an, sich in die anwaltliche Vertretung vorzugsweise in die eines Fachanwaltes für Familienrecht zu begeben.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

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