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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26581
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo Ihr Lieben, habe mal eine Frage zur Namens nderung. Mir

Kundenfrage

Hallo Ihr Lieben,
habe mal eine Frage zur Namensänderung.
Mir wurde als kind der Nachnahme des zweiten Mannes meiner Mutter gegeben. Besitze aber kein Erbrecht oder sonst was.Trage nur den Namen da es damals in 70er nicht schön war ein Kind aus einer anderen Ehe zu haben welches den Nachnahmen des Vaters hat.
Ich habe zu der Familie aber schon seit fast 20 jahren kein Kontakt mehr.
Währe es möglich meinen eigentlichen Nachnamen meines Vaters wider anzunehmen?
Ich bin halt der einzigste in der Familie mit einem anderen Namen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX

T. Reese
Ingolstadt
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Eine Namensänderung ist nach dem Gesetz uber die Änderung von Familiennamen und Vornamen möglich.

Nach §3a dieses Gesetzes kann ein Familienname nur dann geändert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Einen wichtigen Grund erfordert eine Abwägung des grundsätzlich vorrangigen öffentlichen Interesses an der Beibehaltung des bisherigen Namens (Identifikationsinteresse) und den schutzwürdigen Belangen des Namensträgers.

Typische schutzwürdige Belange sind mangelnde Unterscheidungskraft des Namens oder Namen, welche lächerliche oder anstößige Wirkung haben.

Dies liegt in Ihrem Falle nicht vor. Als schutzwüdriger Belang in Ihrem Fall kann gelten, dass Sie sich in Ihrer Familie, als einziges Mitglied mit anderem Namen ausgeschlossen fühlen und dies eventuell auch bei Ihnen psychische Auswirkungen hat.

Um einen schutzwürdigen Belang gegenüber der Behörde nachzuweisen, müssen Sie die konkreten Auswirkungen schildern, die Ihr jetztiger Name mit sich bringt und welche Vorteile für Sie eine Namensänderung haben würde. Je mehr triftige Gründe (siehe oben) Sie der Behörde nennen können, desto eher können Sie mit einer Zustimmung der Behörde rechnen. Ein mangeldes Zugehörigkeitsgefühl zu Ihrer Familie als psychische Beeinträchtigung wäre ein solch wichtiger Grund.

Die Namensänderung erfolgt nur auf Antrag, § 1 NamÄndG. In Ihrem Fall wäre der Antrag an die Behörde zu stellen, in deren Bezirk Sie Ihren Wohnsitz haben.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht






Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt