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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Abend, stecke gerade mitten in einer Trennung, habe

Kundenfrage

Guten Abend, <br /> <br />stecke gerade mitten in einer Trennung, habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht für meine Kinder (7 Mon, 3 Jahre) beantragt. Mein Mann hat das nun ebenfalls beantragt mit der Begründung ich sei psychisch krank und erziehungsunfähig. er hat nun 3 Wochen Zeit, dies auch zu begründen. <br />Diese Psychoschiene ist wirklich mies - doch wie verhalte ich mich jetzt? Brauche dringend Tipps und auch Beispiele, was denn als psychisch krank z. B. angesehen wird bzw. mir gefährlich werden kann. <br /> <br />Herzlichen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ich kann nach Ihrer Schilderung
keinen Grund zur Beunruhigung entdecken.

Bitte schildern Sie konkret,welche Vorwürfe der Kindesvater Ihnen hier macht.

Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mein Mann hat nun 3 Wochen Zeit, seine Vorwürfe zu untermauern bzw. Begründungen für seine Vorwürfe zu bringen. Mein mann ist argumentativ sehr stark einzuschätzen, er wird Begebenheiten aus dem Alltag finden und diese für sich positiv darstellen und mich als nicht ganz normal aussehen lassen. Beispiele, mit denen er mich schon konfrontiert hat: Glucke, Abschirmen der Kinder vor ihm, binde die Kinder krankhaft an mich, bin nicht vom Elternhaus gelöst, bin überfordert, kriege den Haushalt nicht hin.
Er wird anführen, daß ich mir im Januar schon mal anwaltlichen Rat im Internet geholt habe und die Trennung "geplant" habe. Er wird anführen, daß ich zu einem Gespräch mit ihm alleine aus Angst vor ihm nicht bereit war und einen Dritten hinzugezogen habe ................ich weiß nicht, was sonst noch kommen kann.
Nüchtern beteachtet sagt mir mein Verstan, daß das ABR nur bei mir sein kann, aber er macht mir Angst und er ist sicher als gefährlich einzuschätzen. Er kann nach außen schön tun und hintenrum zutreten. Er hat mich in den letzten Jahren zu keinen zwei Sätzen kommen lassen, ohne daß es Vorwürfe und Drohungen hagelte - deshalb wollte ich ja auch bei einem Gespröch einen Dritten dabei haben.

Wie schätzen Sie die Situation ein?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Damit der Kindesvater das alleinige Sorgerecht und somit auch das alleinige Aufenthaltsbestimmungerecht bekommen könnte, müssten schon erhebliche und vor allem nachweisbare schwerweigende Verfehlungen gegenüber dem gemeinsamen Kind von Ihrer Seite aus vorliegen.

Dies kann ich nicht erkennen. Ich sehe hier in erster Linie Behauptungen, die zunächst einmal bewiesen werden müssten.

Dass Sie sich anwaltlichen Rat genommen haben ist vollkommen legitim und nichts negatives.

Ganz im Gegenteil : Auch ich möchte Ihnen an dieser Stelle dringend ans Herz legen, sich an einen im Familienrecht erfahrenen Kolelgen vor Ort zu wenden, damit dieser die Vorwürfe entkräften kann und Ihre guten Seiten aufzeigen kann, also dass Sie sehr wohl eine fürsorgliche Mutter sind.

Ich wünsche Ihnen dann noch einen angenehmen Samstagnachmittag!

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichem Gruß


Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke schön.
Schwerwiegende Verfehlungen kann ich überhaupt nicht erkennen - im Gegenteil, mein Umfeld kennt mich als fürsorgliche ganz normale Mutter.
Trotzdem kam es bei mir auch schon mal zu Überforderung, als das Kind viel geschrien hat und ich zuwenig Schlaf bekam oder sowas. Auch alles ganz normal, denke ich. Nur weiß ich noch, daß es einmal oder zweimal einen Vorfall gab, den ich dann einer befreundeten Erzieherin per e-mail geschickt und geschildert habe, um sie zu fragen, ob das Kind von sowas einen seelischen Schaden hat nehmen können. Also, zum Beispiel hab ich es mal einfach ins Bett geschmissen (natürlich nicht geschmissen, aber so stand es in der mail), weil es nicht schlafen wollte oder hab sie mal einfach sitzen lassen und schreien lassen, weil auch irgendwas war, was ich jetzt nicht mal mehr weiß. Ja, ich hab ihr auch mal einen Klaps auf den Windel-Po gegeben und ja einmal auch auf die Wange - allerdings kein Schlag, sondern eher eine Berührung. Das ist alles lange her, 1,5 Jahre ungefähr. Ich hab das alles aus den mails gelöscht, aber nachdem er die Rechtsanwaltsberatung vom Januar 2010 aus dem PC gezogen hat, weiß ich einfach nicht, was er noch hat widerherstellen können. Das sind tatsächlich die einzigen Punkte, die mir Sorgen machen. Sonst hab ich mir sicher nichts zuschulden kommen lassen. Meine Bekannte, die Erzieherin, sagte damals, das das alles solche Kleinigkeiten sind, die jedem mal passieren. Keine Mutter ist perfekt, auch das ist was, was ein Kind lernen muß und das gehört dazu. Ich hab ihr nie körperlich oder seelisch weh getan.
Trotzdem: könnte eine solche herbeigezogene email meinerseits eine nachweisbare schwerwiegende Verfehlung sein??

Ich hoffe, nochmal von Ihnen zu hören.
Viele Grüße und ebenfalls ein schönes Restwochenende
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sie schrieben: "Trotzdem kam es bei mir auch schon mal zu Überforderung, als das Kind viel geschrien hat und ich zuwenig Schlaf bekam oder sowas."

Da haben Sie vollkommen Recht. Dies ist normal . Sie sind auch "nur" ein Mensch und dürfen auch mal überfordert sein.

Das einzige , was überhaupt problematisch sein könne, sofern beweisbar ist die Sache mit dem Klaps und dem aufs Bett werfen. Dieses ist aber lange her und reicht heute meines Erachtens nciht für den drastischen Schritt der Entziehung des Sorgerechts.

Es handelt sich ja um wenige lange zurückliegende Einzelfälle, die auch nciht sehr drastisch sind. Sie sollten nciht allzu beunruhigt sein, sich aber dennoch von einem Kollegen vor Ort unterstützen lassen.

Mit freundlichem Gruß


Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ja, ich denke auch, daß ich nichts Gravierendes falsch gemacht habe.
Eben kam ein Vorwurf meines Mannes. In etwa so:"So bin ich noch nie hintergangen worden. Du hast das schon lange geplant und das beweise ich Dir".
Er kann natürlich anbringen, daß ich seit Geburt des ersten Kindes fast jede zweite Woche hier verbracht habe, daß die Große hier in den Kindergarten geht seit einem Jahr, daß ich Anwaltshilfe gesucht habe im januar diesen Jahres, daß ich die Kinder bewußt vor ihm abgeschirmt habe (in dem ersten Onlineberatungsbogen steht von dem Anwalt geschrieben, daß ich mich alleine um die Kinder kümmern soll und nicht meckern soll und so), das sind Punkte, die er anführen kann.
Tatsächlich hat er im Dezember letzten jahres das erste Mal von Trennung gesprochen. ich hab im Sommer diesen jahres noch davon gesprochen, daß wirs schaffen, erst im August hab ich mich dazu entschieden, daß es nicht geht.

Letzte Frage: sehen Sie da irgendeinen Anhaltspunkt?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Idee zu meiner letzten Frage wegen des Vorwurfs der Planung?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag. Sehr gerne möchte ich hierzu wie folgt Stellung nehmen:

Er kann natürlich anbringen, daß ich seit Geburt des ersten Kindes fast jede zweite Woche hier verbracht habe,.............

Dies sehe ich als keine grobe Vernachlässigung an. Da gibt es ganz andere Fälle. Ich würde diesen Punkt noch nicht einmal als annähernd grenzwertig einstufen.

............... daß die Große hier in den Kindergarten geht seit einem Jahr........

Das sehe ich auch nicht als problematisch an.

...., daß ich Anwaltshilfe gesucht habe im januar diesen Jahres,..........

WIe bereits gesagt ist dieses in einem Rechtsstaat Ihr gutes Recht und nichts negatives.

..............daß ich die Kinder bewußt vor ihm abgeschirmt habe (in dem ersten Onlineberatungsbogen steht von dem Anwalt geschrieben, daß ich mich alleine um die Kinder kümmern soll und nicht meckern soll und so), das sind Punkte, die er anführen kann.

Das mit dem bewußten Abschirmen ist ein Punkt. Dieser könnte aber nicht zum Aberkennen des Sorgerechts führen, sondern lediglich zu einer Regelung des Besuchs- und Umgangsrecht.

Tatsächlich hat er im Dezember letzten jahres das erste Mal von Trennung gesprochen. ich hab im Sommer diesen jahres noch davon gesprochen, daß wirs schaffen, erst im August hab ich mich dazu entschieden, daß es nicht geht.

Dies ist Ihre Entscheidung. Nur weil sich Eltern trennen führt dieses doch nicht dazu, das Sorgerecht zwangsläufig auf einen Teil übertragen werden muss.

Zusammengefasst sehe ich fast keine Anhaltspunkte für Besorgnis, wenn es akkut wird sollten Sie aber einen Kollegen vor Ort hinzuziehen.


Mit freundlichem Gruß


Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

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