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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sorry, dann h tte ich Ihnen die Frage gleich stellen k nnen.

Kundenfrage

Sorry, dann hätte ich Ihnen die Frage gleich stellen können. Ok. In Anschluss die Frage noch einmal; auch wenn der Kollege bereits geantwortet hat. Ich müsste ihm nun doch einiges erklären, was ich aber gerade nicht möchte. Mit Ihnen habe ich ja einen sehr guten Kontakt, da muss ich vielleicht nicht mehr soo viel erklären :-)
Also: Der MDK hat mich ab November "abschließend" für gesund erklärt, nachdem ich seit Juli krankgeschrieben war. Niemand darf mich auf Grund der Beschwerden der letzten 3 Monate weiterhin krankschreiben. Muss ich dem Arbeitgeber jetzt kündigen, wenn ich mich der Arbeit nicht gewachsen fühle? Ginge das auch ohne Einhalten einer (langen) Kündigungsfrist? Oder kann das Angestelltenverhältnis "ruhen", ohne dass es eine Krankmeldung gibt? Danke XXXXX XXXXX Grüße,- Kunde




Schon probiert:
Hatte bereits nach dem 1. Versuch des MDK, mich "gesundzuschreiben" vor 6 Wochen einen Anwalt eingeschaltet; der hatte einen Widerspruch eingereicht mit der Folge, dass ich nun eine "abschließende" Gesundmeldung des MDK bekommen habe. Der Anwalt hüllt sich gerne in Schweigen wegen Überlastung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,



vielen Dank für Ihre sympathische Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Zu 1.)Muss ich dem Arbeitgeber jetzt kündigen, wenn ich mich der Arbeit nicht gewachsen fühle?



Dieses wäre natürlich eine Variante, die möglich wäre. Problematisch wäre dieses aber in Bezug auf das Arbeitslosengeld. Hier könnten sie nämlich gemäß § 144 SGB III eine Sperre von bis zu 12 Wochen erhalten, sofern sie selber kündigen. Zwar bekommen sie keine Sperre, sofern sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation kündigen müssen, jedoch wird eine solche Sperre meiner Erfahrung nach von vielen Sachbearbeitern automatisch verhängt, so dass sie dann über einen Widerspruch erst zu ihrem Recht kommen würden, wodurch es zu Versorgungslücken in Bezug auf das Arbeitslosengeld kommen würde.



Für sie wäre es am besten, wenn sie in diesem Fall durch ihren Arbeitgeber gekündigt würden.



Zu 2.)Ginge das auch ohne Einhalten einer (langen) Kündigungsfrist?



Ja, sofern ihnen aus gesundheitlicher Sicht ein weiterarbeiten nicht zumutbar ist, könnten sie auch grundsätzlich außerordentlich und fristlos kündigen.



Zu 3.)Oder kann das Angestelltenverhältnis "ruhen", ohne dass es eine Krankmeldung gibt?



Dieses würde auch gehen, würde aber voraussetzen, dass Ihr Arbeitgeber sich hiermit einverstanden erklärt. Es gibt nach dem Gesetz nämlich nur wenige Ausnahmetatbestände ( zum Beispiel Elternzeit), in denen das Arbeitsverhältnis von Gesetz wegen ruht. In ihrem Fall liegt ein solcher Ausnahmetatbestand nicht vor. Sie müssten sich also, sofern sie diese Variante favorisieren, mit ihrem Arbeitgeber einlegen, damit sie nicht Gefahr laufen, gekündigt zu werden, wegen Arbeitsverweigerung.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre sympathische Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Zu 1.)Muss ich dem Arbeitgeber jetzt kündigen, wenn ich mich der Arbeit nicht gewachsen fühle?



Dieses wäre natürlich eine Variante, die möglich wäre. Problematisch wäre dieses aber in Bezug auf das Arbeitslosengeld. Hier könnten sie nämlich gemäß § 144 SGB III eine Sperre von bis zu 12 Wochen erhalten, sofern sie selber kündigen. Zwar bekommen sie keine Sperre, sofern sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation kündigen müssen, jedoch wird eine solche Sperre meiner Erfahrung nach von vielen Sachbearbeitern automatisch verhängt, so dass sie dann über einen Widerspruch erst zu ihrem Recht kommen würden, wodurch es zu Versorgungslücken in Bezug auf das Arbeitslosengeld kommen würde.



Für sie wäre es am besten, wenn sie in diesem Fall durch ihren Arbeitgeber gekündigt würden.



Zu 2.)Ginge das auch ohne Einhalten einer (langen) Kündigungsfrist?



Ja, sofern ihnen aus gesundheitlicher Sicht ein weiterarbeiten nicht zumutbar ist, könnten sie auch grundsätzlich außerordentlich und fristlos kündigen.



Zu 3.)Oder kann das Angestelltenverhältnis "ruhen", ohne dass es eine Krankmeldung gibt?



Dieses würde auch gehen, würde aber voraussetzen, dass Ihr Arbeitgeber sich hiermit einverstanden erklärt. Es gibt nach dem Gesetz nämlich nur wenige Ausnahmetatbestände ( zum Beispiel Elternzeit), in denen das Arbeitsverhältnis von Gesetz wegen ruht. In ihrem Fall liegt ein solcher Ausnahmetatbestand nicht vor. Sie müssten sich also, sofern sie diese Variante favorisieren, mit ihrem Arbeitgeber einlegen, damit sie nicht Gefahr laufen, gekündigt zu werden, wegen Arbeitsverweigerung.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
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Fax.0471/140244









Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

 

vielen Dank für Ihre rasche Antwort. "Akzeptieren" hatte ich eben schon gewählt. Ich hoffe, es kommt an.

 

Noch eine Nachfrage zur Kündigung durch den Arbeitgeber:

 

Kann ich es denn so machen, dass ich einfach nicht erscheine im November (ich habe echt keinen Nerv mehr dafür, auch nicht für den Teilzeitjob...)? Oder kommt der Arbeitgeber dann mit Regressansprüchen oder etwas ähnlichem? Ich bin daheim völlig ausgelastet mit die Nerven... ehrlich.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ja, es ist alles angekommen. Vielen Dank dafür. Sehr gerne möchte ich Ihnen auch ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Wenn sie überhaupt nicht mehr erscheinen wäre das schlecht, weil sie dann eine außerordentliche Kündigung riskieren würden (nach einer entsprechenden Abmahnung), das sich auf eventuelle Ansprüche von Arbeitslosengeld sowie auf ihren Lebenslauf leider denkbar negativ auswirken würde. Zusätzlich würden sie sich schadensersatzpflichtig machen, wenn der Arbeitgeber eine Ersatzkraft einstellen müsste für sie.

Bevor sie überhaupt nicht mehr hingehen, sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber sprechen, ob er sie gegebenenfalls aufgrund ihrer Gesundheitssituation kündigt. Sollte er dieses nicht machen und sie bereit seien in Bezug auf Arbeitslosengeldabstriche zu maXXXXX, XXXXXn sollten sie ordentlich kündigen. In erster Linie sollten Sie aber versuchen außerordentlich zu kündigen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, das klingt wenig verheißungsvoll, obwohl ich bereits einen Rentenantrag wegen Erwerbsunfähigkeit gestellt habe. Aber der kann ja genausogut abgelehnt werden, dann habe ich wieder nur Probleme daheim mit meinem Mann.... Es geht dabei nicht ums Geld, wenn ich das richtig sehe, sondern ums Prinzip, was besonders belastend ist... Meine Gesundheit ist dabei untergeordnet... Die normale Rente gibt es erst in 6 Jahren... und solange mit dem Mann um jeden Cent debattieren, geht ja auch nicht... Ich danke XXXXX XXXXXür Ihre hilfreichen Hinweise und grüße Sie freundlichst. Kunde
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine positivere Nachricht geben kann, hoffe ihnen aber dennoch einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie sich selbst verständlich gerne bei mir melden.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, das ist soweit alles klar :-) Danke XXXXX XXXXX Mann würde natürlich lieber in einen Streit mit der AOK vor Gericht gehen, was ich aber nicht mehr überstehen würde.... Ich muss den Arbeitgeber informieren über die Lage. mfg. kvk.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg für ihre Verhandlungen mit dem Arbeitgeber und alles Gute!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt
Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX ich brauchen :-) mfg. kvk.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Oh, noch ein Nachtrag: Wissen Sie, ob es stimmt, dass eine Erwerbsunfähigkeitsrente nur gewährt wird, wenn man noch im Arbeitsverhältnis steht? Das hat mein Mann behauptet...
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachtrag. Sehr gerne möchte ich Ihnen hierauf noch antworten.
sofern eine nachweisbare Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorliegt, ist dann ein Anspruch auf eine entsprechende Rente gegeben wenn in der Vergangenheit ausreichende Rentenversicherungsbeiträge erbracht worden sind. Hierzu müssten sie sechzig Kalendermonate versichert gewesen sein und in den letzten fünf Jahren mindestens sechsunddreißig Beiträge als Pflichtversicherter entrichtet haben.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nun ja, da ich seit 33 Jahren berufstätig bin, ist das dann eher das kleinere Problem... Dann könnte ich also kündigen, ohne eine evtl. EU-Rente damit zu behindern?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
sofern sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation kündigen, liegt es ja eigentlich auf der Hand, dass sie damit die Rente nicht behindern. Sie sollten aber dennoch darauf bestehen, dass ihr Arbeitgeber sie aufgrund der gesundheitlichen Situation kündigt. Dann hätten sie in alle Richtungen die besten Voraussetzungen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ok. das müsste gut sein nun. merci XXXXX XXXXX isses sonst an die nordsee?

 

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gern geschehen. Hier oben ist es wie immer etwas windig und extrem kalt. Seit 2-3 Tagen haben wir hier nur wenige Grad über Null. Zum Glück bin ich mit meiner Erkältung jetzt auch schon fast durch. Aber das kenne ich schon, ist fast jedes Jahr das gleiche.

Ich wünsche Ihnen dann noch einen angenehmen Montagnachmittag und verbleibe

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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