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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Hallo, ich bin seit 10 Jahren verheiratet, wir haben einen

Kundenfrage

Hallo, ich bin seit 10 Jahren verheiratet, wir haben einen 8-jährigen Sohn. Nun hat meine Frau beschlossen, mich zu verlassen und will ohne mich zu fragen 250 km entfernt zu ihrem Lover ziehen. Dazu muss unser Sohn mitten im Schuljahr die Schule wechseln, verliert hier seinen Freundeskreis und - was für mich am schlimmsten ist - sieht seinen Vater nur noch in den Ferien. Mein Beruf lässt mir zwar sehr viel Tagesfreizeit, die wir bisher auch als Familie zusammen sehr genossen haben, ab 17:30 Uhr beginnt allerdings mein Job. Da ich auch oft an den Wochenenden arbeite, kann man sich ausmalen, wie oft ich in Zukunft meinen Sohn sehen werde. Das alles ließe sich vermeiden, wenn sich meine Frau im Umfeld unseres Wohnortes eine Wohnung suchen würde. Ich könnte quasi wie bisher fast täglich meinen Sohn sehen und aktiv an der Erziehung mitwirken. Meine Frage ist - darf meine Frau das so ohne Weiteres? Wir haben doch gemeinsam das Sorgerecht, über das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat noch Niemand entschieden. Kann hier so einfach über meinen Kopf hinweg eine solch gravierende Entscheidung getroffen werden? Ich würde mich über schnelle Antworten sehr freuen, da mir wenig Zeit zum Handeln bleibt. Wahrscheinlich werde ich einen Anwalt einschalten müssen. Evtl. einstweilige Verfügung erwirken, um Wegzug zu verhindern. Hätte das Aussicht auf Erfolg?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Im Grunde genommen kann eine Entscheidung hier nur durch das Gericht getroffen werden. Solange Sie sich untereinander nicht einigen können, was mit dem Sohn passieren soll - also bei wem er leben soll - muss eine gerichtliche Entscheidung her.

Dabei haben Sie grundsätzlich gute Chancen auch den Sohn bei sich behalten zu können. Der Weg der Mutter gefährdet das Kindeswohl und wird die Richter nicht überzeugen.

Allerdings steht bei Ihnen zu bedenken, dass Sie ungünstige Arbeitszeiten haben. Dies wiederum wird die Richter auch nicht überzeugen.

Allerdings kann die Mutter auch nicht gezwungen werden, nicht umzuziehen.

Man kann ihr allenfalls untersagen, während des laufenden Schuljahres umzuziehen.

Allerdings wird sie dann im nächsten Sommer umziehen können.

Sie haben die besten Chancen, wenn eie Betreuung für das Kind während Ihrer Arbeitszeiten gewährleistet wäre.

Und ganz wichtig, das Kind muss natürlich damit einverstanden sein, auch bei Ihnen leben zu wollen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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