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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Sohn ist vor kurzem Vater geworden, er ist 22 Jahre alt

Kundenfrage

Mein Sohn ist vor kurzem Vater geworden, er ist 22 Jahre alt und seine Freundin ist 17 Jahre.
Seine Freundin musste zusammen mit ihrem Kind in eine Mu-Ki Einrichtung, ohne richterlichen Beschluß. Aufenthaltsbest. Recht hat die Freundin für das Kind und trotzdem wird sie gezwungen in der Einrichtung zu bleiben.
Was würde passieren wenn sie mit dem Kind einfach aus der Einrichtung wieder weg geht


Monika Prell aus Stuttgart
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Sie müssen zwei Komplexe unterschieden werden. Nach dem Gesetz hat die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht, da es sich um ein uneheliches Kind handelt nach ihrer Schilderung. Hiergegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden.



Nach einer ganz neuen Entscheidung des europäischen Gerichtshofes verstößt diese Form des alleinigen Sorgerechtes gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und ist daher europarechtswidrig.

Die Rechtsfolge hiervon ist, dass ihr Sohn beim zuständigen Familiengericht auch ohne Zustimmung der Kindesmutter das gemeinsame Sorgerecht beantragen könnte. Dieses wollte ich Ihnen noch kurz vorab zur Information mitteilen.



Der Vorteil, wenn der Kindesvater, als ihr Sohn, die einen solchen Antrag stellt und ebenfalls das Sorgerecht bekommt ist, dass hier eine weitere erwachsene Person als sorgeberechtigte Elternteil zur Verfügung steht, was die Situation erheblich vereinfachen würde.



Nun aber zu ihrer konkreten Frage: Die Freundin ihres Sohnes ist grundsätzlich ein freier Mensch und darf ohne richterlichen Beschluss nicht zwangsweise und gegen ihren Willen in dieser Einrichtung festgehalten werden.



Ein solcher Zwangs wäre nur dann möglich und auch nur auf gerichtliche Anordnung, wenn dieses für das Wohl des Kindes am besten wäre, beispielsweise weil die Kindesmutter ein Alkoholproblem hat oder zu Gewalttätigkeiten neigt. Dieses kann ich Ihrer Sachverhaltsschilderung allerdings nicht entnehmen.



Da es hier keine Berechtigung gibt, könnte die Kindesmutter aus dem Heim einfach weggehen. Sollte sie dann Probleme, etwa mit dem Jugendamt bekommen, sollte sie einen im Familienrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der notfalls gerichtlichen Klärung dieser Angelegenheit beauftragen.



Sofern ihr Sohn eine verantwortungsvolle Person ist wäre es in diesem Zusammenhang sehr wichtig zu Unterstützung, das er ebenfalls das Sorgerecht beantragt. Das Hauptargument ist natürlich immer das Kindeswohl. Wenn das Kindeswohl gewährleistet werden kann, wird auch keine Entscheidung zulasten der Freundin ihres Sohnes ergehen können.







Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Prell,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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