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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht bin ich unter der

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielleicht bin ich unter der falschen Kathegorie, aber ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Es geht um eine Familienstreitigkeit. Sachverhalt: Meine Mutter hat meiner Schwester zinslos EUR 30.000 geliehen, da Sie vor ca. 5 Jahren ein Grundstück samt Haus gekauft hat. Meine Schwester hatte zwar Eigenmittel + hat noch einen Kredit dazu aufgenommen, um auf die Differenz zu kommen. Meine Schwester und Mutter sind mündlich so verblieben, dass wenn das Geld benötigt wird - an meiner Mutter zurückerstattet wird.
Da meine Mutter im Moment in einem Finanziellen Engpass ist, hat Sie mehrmals versucht Sie darauf anzusprechen. Meine Schwester blockt ab, und will das Geld nicht zurückzahlen. Meine Mutter sieht sich gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten, allerdings bleibt die Frage offen, wie die Rechtliche Situation für meine Mutter aussieht.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ob die Schwester das Geld zurückzahlen muss, hängt davon ab, was zur Rückzahlung ausgemacht worden ist.

Wenn es sich um einen Darlehensvertrag handelt, muss die Schwester das Geld zurückzahlen.

Streng juristisch muss die Mutter das Darlehen kündigen und dann die Rückzahlung fordern.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Naja das Problem in dem Ganzen ist, dass das ganze ja nicht schriftlich festgehalten wurde als "Darlehen" - es war eher so, "ich borge es dir - und wenn ich es wieder zurück brauche, dann gib' es mir zurück". Somit gibts keine schriftliche Vereinbarung - sondern nur eine mündlich ausgesprochene , die natürlich meine Schwester jetzt bestreitet.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Auch mündlich ist ein Darlehensvertrag wirksam. Es sollten aber vielleicht Zeugen genannt werdne.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich verstehe, naja dadurch dass das ganze in der Familie "geblieben" ist waren mein Bruder und ich natürlich dabei, als das ganze besprochen und ausgemacht worden ist. Mein Bruder war sogar dabei - als das Geld vom Sparbuch der Mutter behoben worden ist - und ausserdem besteht das zu dem Zeitpunkt aufgelöste Sparbuch auch noch.

Ist dies richtig, dass, falls die Mutter klagt, und meine Schwester den Prozess verliert, Sie die Anwaltskosten zahlen muss, oder wie wird das ausgeglichen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wunderbar, da kann man das Vorliegen des Darlehensvertrages und die Geldübergabe bezeugen.

Jetzt muss die Mutter den Darlehensvertrag kündigen und das Geld zurückverlangen.

Zahlt die Schwester nicht müsste geklagt werden. Hier im Prozess zahlt der Verlierer die gesamten Gerichts- und Anwaltskosten.

Genau, die Schwester muss dann auch die Anwaltskosten der Mutter bezahlen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich verstehe, dass heisst, um den Darlehensvertrag zu kündigen, müssen wir das in schriftlicher Form machen? Denn alleine das anrufen und das Geld zurückzuverlangen ist keine Kündigung?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja schriftlich. Mündlich ginge auch. Aber allein zu Beweiszwecken und später für das Gericht ist schriftlich besser.

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