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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16958
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Also ich habe mich heute bei mehreren die in so einer lage

Kundenfrage

Also ich habe mich heute bei mehreren die in so einer lage sind erkundigt und die teilten mir mit,das denen ihre ex partnerin in einer neuen lebensgemeinschaft keinen Unterhalt bekommt.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Beim nachehelichen Unterhalt gilt in der Tat das Prinzip der Eigenverantwortung.

In der Tat ist es so, dass in einem solchen Fall ggf. die Unterhaltspflicht entfallen kann.

Dies ist dann der Fall, wenn sich die Lebensgemeinschaft verfestigt hat, was bei einem Zusammenleben von zwei bis drei Jahren der Fall ist.

Dann wird kein Ehegattenunterhalt mehr geschuldet.

Es ist aber ebenfalls möglich, dass der Frau , wenn sie dem neuen Lebensgefährten den Haushalt führt, dies als Einkommen zugerechnet wird, wobei man dann, ja nach Einkommen des neuen Partners , eine Schätzung vornimmt.

Aufgrund des eigenen Einkommens der Ex-Ehefrau reduziert sich dann der Unterhaltsanspruch.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte Sie, folgendes zu beachten:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht


Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
die waren nicht verheiratet und beziehen neben der arbeit des neuen Partners Hartz4
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


danke für Ihre Nachfrage.

Wenn es sich um eine bloße Wohngemeinschaft handelt, wird das Einkommen des anderen Partners nicht zugerechnet und keine Bedarfsgemeinschaft gebildet. Es kann also dennoch Hartz IV bezogen werden.

Dass Amt lässt sich hier teilweise einen Untermietvertrag als Bestätigung vorlegen.


Ich hoffe, Ihnen nunmehr geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
leider reicht mir die antwort nicht,weil es nicht auf meine frage beantwortet wurde.Die Ex Freundin ist fest mit ihren neuen Partner zusammen,d.h. sie schlafen in einen Bett und erziehen den kleinen zusammen,der neue Partner versucht immer wieder den Kontakt zu den leiblichen Vater zu unterbinden,Kassieren tun sie aber fleissig ohne irgendwelche festlegungen durchs JA oder Gericht.Würde er sich deshalb strafbar machen,wenn er den UH für die Ex Freundin erst bis zur klärung einbehält,den UH für den Sohn aber überweist?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Jetzt ist alles klar.

Sie meinen den Unterhalt für die nichteheliche Mutter.

Falls hier kein Unterhaltstitel besteht, d.h. falls der Unterhalt nicht gerichtlich oder notariell oder durch Anwaltsvergleich festgelegt wurde, besteht keine Strafbarkeit bei Nichtzahlung.

Der Unterhalt wird ohnehin nur bis drei Jahre nach der Geburt bezahlt, ab dann ist Schluss.

In Ihrem Fall versucht wahrscheinlich das Amt sich von Ihnen den gezahlten Unterhalt wiederzuholen, wogegen Sie sich wehren müssen, indem Sie das Argument mit den Einkünften aus Haushaltsführung bringen.



Ich bitte nunmehr um Akzeptierung meiner Antwort


Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

Verändert von Claudia MarieSchiessl am 26.09.2010 um 19:02 Uhr EST
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Fragen mehr haben, würde ich darum bitten, meine Antwort entsprechend den allgemeinen Geschäftsbedingungen von just answer zu azeptieren.


Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Abend


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht