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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mir wurde das Aufenthaltsbestimmungsrecht,Gesundheitsf rsorge,schuliche

Kundenfrage

Mir wurde das Aufenthaltsbestimmungsrecht,Gesundheitsfürsorge,schuliche Angelegenheiten
und Anträge beim Jugendamt für mein Sohn enzogen.Was habe ich noch für Rechte?Was
kann ich tun wenn ich zu Unrecht beschuldigt werde,Beweise helfen auch nicht.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Beim Aufenthaltsbestimmungsrecht handelt es sich um eine Frage des Sorgerechts. Derjenige Elternteil, der das Sorgerecht hat, hat automatisch auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht.



Dieses Aufenthaltsbestimmungsrecht kann vom Jugendamt nicht entzogen werden, da das Jugendamt insoweit keine Kompetenz hierfür hat. Es gibt grundsätzlich nur eine Möglichkeit wie das Sorgerecht beziehungsweise Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen werden kann. Dieses ist durch einen Gerichtsbeschluss oder einem Gerichtsurteil.



Wenn das Jugendamt ihnen vor Gericht vorwirft, dass sie schlecht für das Kindeswohl sind ( dieses ist der einzige Grund, weshalb ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen werden kann), haben sie selbstverständlich die Möglichkeit und das Recht beweise das Gegenteil zu beweisen und vorzubringen.



Sollte ein Gerichtsbeschluss oder ein Gerichtsurteil vorliegen, welches ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen hat, so könnten sie gegen diesen Beschluss Beschwerde beziehungsweise gegen das Urteil Berufung einlegen. Bitte beachten Sie, dass diese Rechtsmittel an Fristen gebunden sind. Die Beschwerde ist in der Regel innerhalb von zwei Wochen, die Berufung innerhalb von einem Monat ab Zustellung des Beschlusses beziehungsweise des Urteils beim zuständigen Gericht (das Gericht welches die Entscheidung erlassen hat) einzureichen.



Sollten ihre Beweismittel und ihr Vortrag nicht berücksichtigt worden sein , so stellt dieses eine Verletzung ihres verfassungsmäßigen Recht auf rechtliches Gehör dar. In diesem Fall hätten sie zusätzlich noch die Möglichkeit eine so genannte Gehörsrüge gem. § 321 a ZPO beim Gericht einzulegen.



Meiner Einschätzung nach sollten sie sich dringend einem im Familienrecht erfahrenen Kollegen vor Ort (am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht) anvertrauen. Hier wird nur über das Familiengericht etwas laufen. Ich kenne zwar den vollständigen Sachverhalt nicht, nach ihrer Schilderung sehe ich aber keine Anhaltspunkte, weshalb ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht endgültig entzogen werden könnte.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.




Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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