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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo,ich m chte mich Scheiden lassen und w rde gerne wissen

Kundenfrage

Hallo,ich möchte mich Scheiden lassen und würde gerne wissen was mir zu steht,mein Mann verdient mindesten 2500,-netto,haben zusammen ein Kind 3 jahre und eins mit in die Ehe gebracht 5Jahre sie bekommt 320,- vom leiblichen vater,habe einen 400,-€job,bekomme also das ganze jahr monatlich 280,-€,wohnen zur Miete mit 520,-€warm Miete monatlich,zwei kredite mit insgesammt 412,-monatlichen Raten,ein haus wo wir nicht drin wohnen was ihm seit 11 jahren gehört(schwiegervater wohnt da hat nießbrauch auf gesamte gebäude) und er würde dort wohnen(da zwei Wohnungen im Haus)wenn er auszieht(also mietfrei)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

um Ihre Frage annähernd korrekt beantworten zu können, müsste ich wissen, wie groß die Wohnung ist, die Ihr Ehemann beziehn würde und wie hoch die ortsübliche Miete pro Quadratmeter (geschätzt) ist. Erst dann kann eine abschließende Berechnung vorgenommen werden.

Sollten Ihnen diese Daten nicht bekannt sein, teilen Sie mir das mit, dann rechnen wir fiktiv um ein annährendes Ergebnis zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
also genau weiß ich die Größe nicht schätze so 80qm also,Küche, stube,bad, ein kinder ein schlafzimmer,da wir kurz vor hamburg wohnen würde ich sagen kostet sie Miete etwa 500-600,-warm?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ca 6,-€/qm sagt das internet
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Das Einkommen Ihres Ehemannes ist zunächst um 5 % berufsbedingte Aufwendungen zu bereinigen. Dies ist ein Betrag in Höhe von 125,00 € der vom Nettoeinkommen in Abzug gebracht wird. Es ergibt sich ein Betrag in Höhe von 2.375,00 €

Aus diesem Betrag wird zunächst der Kindesunterhalt für das gemeinsame 3jährige Kind berechnet. Der Zahlbetrag beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle 273,00 €. Die Anrechnung des hälftigen Kindergeldes hat bei diesem Betrag schon stattgefunden. Ich gehe davon aus, dass Sie das Kindergeld beziehen. Sollte dies nicht so sein, müssten Sie einen entsprechenden Änderungsantrag bei der Familienkasse stellen.

Zur Berechnung des Trennungsunterhaltes wird folgende Einkommensbereinigung vorgenommen:

Nettoeinkommen 2.500 €
./. berufsbedingte Aufwendungen 125 €
./. Kredit 412 €
./. Kindesunterhalt Zahlbetrag 273 €
./. 1/7 Erwerbstätigenbonus 241 €
-----------
Zwischensumme 1.449 €
Wohnvorteil geschätzt vorsichtig 400 €
-----------
maßgebliches Einkommen 1.889 €

Bei Ihnen stellt sich dies wie folgt dar:

Einkommen 280 €
berufsbedingte Aufwendungen 14 €
1/7 Erwerbstätigenbonus 38 €
---------
maßgebliches Einkommen 228 €

Die Einkommensdifferenz beträgt danach 1.661 €. Hiervon steht Ihnen die Hälfte, mithin 830,50 € als Trennungsunterhalt zur Seite. Über diesen Unterhalt ist Ihr Ehemann auch leistungsfähig.

Im Falle der Trennung hätten Sie also das Kindergeld für beide Kinder, die Kindesunterhaltsbeträge, das Einkommen aus Ihrer Tätigkeit und den Trennungsunterhaltsanspruch in HÖhe ovn 830 € gerundet.

Dies stellt natürlich keine abschließende Berechnung dar. Als Orientierung kann es Ihnen aber dienen. Der Wohnvorteil wurde von mir vorsichtig mit 400 € geschätzt. Bei der Einkommensermittlung ist auf die letzten 12 Monate zurückzugreifen. Vielleicht wurden ja noch Weihnachts- oder Urlaubsgeld bezogen. Eine Steuererstattung würde auch einkommenserhöhend sich auswirken.

Bei der Steuerklassenwahl 3/5 sollten Sie also diese Kombination gewählt haben, würde ein Wechsel im kommenden Januar auf 4/4 erfolgen und damit müsste der Unterhalt neu berechnet werden, weil das Einkommen Ihres Ehemannes damit sinken würde.



Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Falls Sie nun keine Nachfrage mehr haben, darf ich Sie bitten meine Antwort zu akzeptieren, damit die Frage geschlossen werden kann.

Danke !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das habe ich soweit verstanden wie sieht es denn eigentlich mit den Autos aus wir haben beide ein gleich großes seines ist aber bezahlt das was ich fahre nicht er meint das ich keines bekomme denn er will das bezahlte verkaufen und das andere bezahlen und selber fahren ich brauche aber ja auch eins und würde das noch nicht bezahlte gerne behalten zum einen fahre ich es immer zum anderen ist es besser für die Kinder ausgestattet und er meint das er die kreditraten für beide Kredite nicht bezahlen will weil einer mit 10.000 aufgenommen wurde um meine Altlasten zu tilgen unterschrieben haben wir beide beide Kredite
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Autos wären wohl eher in den Hausrat einzuordnen. Hier muss zumindest erst einmal für die Trennungszeit eine Nutzungsregelung getroffen werden müssen.

Ich denke, dass Sie sowohl im Hinblick auf die Betreuung des Kindes als auch wegen Ihres Jobs auf ein Fahrzeug angewiesen sind. Soweit Sie den "nicht bezahlten" Wagen nehmen, müssten Sie aber auch den damit einhergehenden Kredit tragen.

Aber keine Sorge, während der Trennungszeit erhöht dieser Umstand dann entsprechend Ihren Unterhaltsanspruch, da die Kreditbelastung eine ehebdingte Verbindlichkeit darstellt, die bei der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung findet.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie keine weitere Nachfrage haben, schließen Sie bitte Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antwort. Erst dadurch wird Ihre Anzahlung verbucht und meine Beratung bezahlt. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Falls Sie keine Nachfrage mehr haben, darf ich Sie bitten noch meine Antwort zu akzeptieren, damit die Frage geschlossen werden kann. Erst dadurch erfolgt die Freigabe der durch Sie geleisteten Anzahlung.

Vielen Dank.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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