So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, habe 1979 die Vaterschaft

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, habe 1979 die Vaterschaft zu einem nichtehelichen Kind anerkannt. Jetzt kam durch ein von mir und meiner "Tochter" angestrengten Gengutachten heraus, dass ich nicht der Vater sein kann.

Wie kann ich die anerkannte Vaterschaft anfechten? Habe ich Schadenersatzansprüche gegenüber der Falscherklärung der Kindesmutter und habe ich steuermäßig noch etwas zu erwarten (Zahlung bis 1996).

Vielen Dank XXXXX XXXXX für die Auskunft.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kottmaier
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Kottmaier,





vielen Dank für Ihren Anfrage.



Zu .1)Wie kann ich die anerkannte Vaterschaft anfechten?



Grundsätzlich haben sie nach dem Gesetz die Möglichkeit die Vaterschaft anzufechten.Die zwingende Voraussetzung für eine wirksame Durchführung der Anfechtung ist ein Anfangsverdacht der fehlenden Vaterschaft. Insoweit ist zu beachten, dass der Anfechtende , also vorliegend Sie, gemäß § 640d ZPO die die Anfechtung begründenden Tatsachen selbst vortragen.


Maßgeblich ist noch Anfechtungsfrist. Diese Frist beträgt zwei Jahre und beginnt in dem Zeitpunkt, in dem der Anfechtungsberechtigte von den die Anfechtung begründenden Umständen erfährt.



Sollten Sie solche Anhaltspunkte nicht haben, so haben sie nach dem Gesetz die Möglichkeit die genetische Abstammung des Kindes gerichtlich feststellen zu lassen. Ist schließlich der Gerichtsbeschluss in der Welt, wonach sie nicht der leibliche Vater sind, können sie hierauf grundsätzlich die Vaterschaftsanfechtungsklage stützen. Sowohl die genetische Feststellung als auch die Vaterschaftsanfechtung sind vor dem zuständigen Familiengericht (Amtsgericht in dessen Bezirk das Kind seinen Wohnsitz/gewöhnlichen Aufenthaltsort hat) zu beantragen.



Zu 2.)Habe ich Schadenersatzansprüche gegenüber der Falscherklärung der Kindesmutter



Ja, sofern sie beweisen können, dass die Kindesmutter ihnen vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat haftet diese grundsätzlich gemäß § 823 BGB ihnen gegenüber auf Schadensersatz.





Zu 3.)...................und habe ich steuermäßig noch etwas zu erwarten (Zahlung bis 1996)



In steuerrechtlicher Hinsicht haben sie grundsätzlich keine Nachteile zu erwarten,da Sie hier ja nicht vorsätzlich unberechtigte Unterhalt gezahlt haben, den sie gegebenenfalls von der Steuer abgesetzt haben.





Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244












Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

steuerlich noch eine Verständnisfrage:
Ist eine etwaige Steuerschuld schon verjährt (deshalb 1996) bei rückwirkender Aberkennung des Kinderfreibetrages, vorausgesetzt, ich bin überhaupt verpflichtet, dem Finanzamt den rückwirkenden Wegfall der Vaterschaft mitzuteilen (geltende gemachter Kinderfreibetrag).

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ich habe ihnen diese Frage bereits in ihrer separaten Zusatzfrage beantwortet.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244