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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

kann mein noch ehemann einklagen das er seine tochter sehen

Kundenfrage

kann mein noch ehemann einklagen das er seine tochter sehen möchte auch wenn sie es nicht möchte??
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.


Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Prinzipiell hat der Kindesvater ein Recht auf Umgang mit seinem Kind und kann dieses auch im Rahmen eines Umgangsverfahrens vor dem Familiengericht geltend machen.

Sie als Kindesmutter trifft die Obliegenheit auf das gemeinsame Kind erzieherisch so einzuwirken, dass ein weiterer Umgang zwischen Kind und Vater ermöglicht wird. Eine Entfremdung des Kindes sollte unbedingt vermieden werden.

Der Umgang kann allerdings auch ausgeschlossen werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Aufgrund Ihrer kurzen Sachverhaltsschilderung ist nicht ersichtlich, warum Ihr Kind seinen Vater nicht mehr sehen möchte.
Der Wille des Kindes zum Umgang ist nur bedingt verfahrensbeeinflussend. Bei älteren Kindern und einer nachvollziehbaren Begründung des Umgangsausschlusses kann auch ein solcher erfolgen.

Wenn Sie Ihren Sachverhalt hier ergänzen möchten, kann ich Ihnen nochmals detaillierter antworten. Bitte nutzen Sie die Nachfragefunktion.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

es ist das mein mann vor knapp sechs wochen ausgezogen ist da er eine neue freundin hat,die auch noch nur zwei strassen entfernt wohnt. doch meine tochter (12) kommt damit überhaupt nicht klar. sie hat auch angst raus zu gehen und der neuen freundin zu begegnen,was schon passiert ist.meine tochter verbringt dadurch den ganzen tag nur zu hause und sie sagt sie möchte keinen kontakt mehr zum vater haben.wir würden am liebsten auch hier weg ziehen doch das ist leider aus finanzieller sicht nicht so einfach,denn ich finde es unzumutbar das meine tochter der neuen freundin immer über den weg läuft.....

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

das ist kurz nach der Trennung oftmals ein großes Problem, was ich nachvollziehen kann. Nehmen Sie Kontakt zum Jugendamt auf, oftmals ist entscheidend, wer zuerst dort aufläuft und schildern Sie die Situation und bitten um Vermittlung. Es wäre tatsächlich für Ihre Tochter besser, wenn erst einmal ein wenig "Ruhe" wieder einkehrt. Das Jugendamt kann hier vermittelnd tätig werden und wenn es zeitig von Ihnen eingeschaltet wird, dXXXXX XXXXXeße sich auch ein Umgangsverfahren, was naturgemäß nur zur Verhärtung der Fronten dient, vermeiden lassen.
Auch wenn Sie emotional sicherlich sehr belastet sind, vermeiden Sie es beim Jugendamt "über den Vater" herzuziehen, verhalten Sie sich möglichst neutral und bitten um Hilfe.
Ihre Tochter muss sich an die neue Situation erst einmal gewöhnen und die Wut und die Enttäuschung verarbeiten können. Wenn ein Umgang angedacht werden sollte, sollte auch darauf gedrängt werden, dass dieser nur stundenweise und dann alleine mit dem Vater stattfindet.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Elternteil in solch einer Situation nicht der richtige Ansprechpartner für sein Kind und seine Sorgen und Nöte ist. Insoweit empfehle ich Ihnen Ihrer Tochter entsprechende Hilfe zukommen zu lassen. Die Diakonie oder auch andere paritätische Einrichtungen bieten hier kostenlose Beratungen an, manchmal auch die Jugendämter, in denen die Kinder erst einmal alles los werden können und dann auch Strategien und Wege erlernen mit der neuen Situation umzugehen.

Sollte ein gerichtliches Verfahren sich nicht vermeiden lassen, rate ich Ihnen unbedingt an, einen Fachanwalt für Familienrecht zu beauftragen. Sie können für das Verfahren auch Verfahrenskostenhilfe beantragen, so dass der Anwalt von der Staatskasse bezahlt wird.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn Sie keine Nachfrage haben, schließen Sie bitte Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antwort, erst dann wird Ihre Anzahlung verbucht und meine Beratung bezahlt. vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!