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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24911
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag zusammen, ich hab mal ne frage, naja eigentlich noch

Kundenfrage

Guten Tag zusammen, ich hab mal ne frage, naja eigentlich noch viele mehr,

aber vorrangig möchte ich mal wissen ob mir die mutter meines kindes, verbieten kann mit ihm innerhalb Deutschlands ein paar Tage Urlaub zu machen.

Wir haben das geminsame sorgerecht(notar), mehr ist aber nie offiziel geregelt worden.

Ferner würde mich auch interessieren, ob monatliche Zahlungen wie Kidergartengeld, Raten für Ihr Auto o.ä( das ich bezahle/ bezahlt hab) bei einer jetzigen Unterhaltsberechnung durchs jugendamt berücksichtigt? Sind diese zahlungen auch unterhalt?


Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Da Sie einen Anspruch auf Umgang haben, können Sie im Rahmen dieses Umgangsrechts auch mit Ihrem Kind eine Urlaubsreise antreten. Auch diese Form des Umgangs dient dem Kindeswohl und ist daher auch von der Kindsmutter zu fördern.

Sollte sich die Kindsmutter weiter dagegen sperren sollten Sie ein Umgangsverfahren bei Gericht anhängig machen.

Bezüglich des Kindesunterhalts wird bei der Zahlung des Kindesunterhalts weder Ihre Leistung an die Frau berücksichtigt noch die Zahlung des Kindergartens. Soweit Sie die Raten der Frau übernehmen, handelt es sich allenfalls um eine Unterhaltszahlung an die Frau. Soweit Sie den Kindergarten zahlen, so handelt es sich um einen Mehrbedarf des Kindes der von der Düsseldorfer Tabelle nicht umfasst ist. Sie müssen aber beachten, dass bezüglich des Kindergartens beide Elternteile anteilig je nach Leistungsfähigkeit unterhaltspflichtig sind.

Bei der Kindesunterhaltsberechnung können Sie nur die 5% Erwerbstätigenbonus abziehen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen dank für die schnelle antwort,

eine Frage hab ich noch, zwecks dem Unterhalt.

Ich weis das Kindergarten ect nicht in der Düsseldorfer Tabelle mit einfließen.
Es geht mehr darum, sie droht mir immer das sie die letzten drei jahre Unterhalt, einfordern wird, wenn ich sie nicht weiter so unterstütze wie sie das möchte.
Nun die fragen, kann sie drei jahre rückwirkend einfordren, und wenn ja, werden dann meine bisherigen Zahlungen an sie nicht berücksichtigt? Schließlich könnte sie ja den Unterhalt fürs kind, den ich ja dann unter der bezeichnung zahlen würde, ja auch für die Ratenzahlung nehmen.


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Geltendmachung von rückständigen Unterhalt (sowohl Getrenntlebendunterhalt als auch Kindesunterhalt) ist stark eingeschränkt.

Zunächst müssen Sie bezüglich des angeblich geschuldeten Unterhaltsbetrages von der Kindsmutter in Verzug gesetzt werden. Dies kann dadurch geschehen, dass sie höheren Unterhalt fordert, aber auch durch ein Auskunftsverlangen bezüglich Ihrer Einkünfte.

Ihre bereits geleisteten Zahlungen werden selbstverständlich berücksichtigt. Dabei ist nicht von Bedeutung ob die Kindsmutter den Kindesunterhalt tatsächlich für die Ratenzahlung verwendet oder den Kind zugute kommen lässt. Die Zahlungen, die Sie an die Frau geleistet haben und von Ihnen nicht ausdrücklich als Kindesunterhalt bezeichnet wurden können Sie dagegen leider nicht bei einem eventuell rückständigen Kindesunterhalt verrechnen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX wir sind der sache schon sehr nah.

Wir, ich und sie also, haben uns anfänglich darauf geeinigt, das vollkommen ohne öffentliche Stellen zu regeln, sprich auch die sache mit dem Unterhalt. Wir haben das aber nie schriftlich oder so festgehalten das es sich bei meiner Unterstüzung ausdrücklich um Unterhalt handelt, aber wir haben es beide so verstanden, weenn man sie aber heute dazu befragen würde, würde sie es bestimmt so darstellen, das das einfach so Zahlungen an sie waren, weil ich ein ganz besonderrs lieber/dummer Mensch bin.

Hat es einfluss daruf wo das kind in den letzten jahren meist gelebt hat, auch wenn seit der Trennung, er bei ihr gemeldet ist. er ist die letzten drei jahre immer hier bei mir in den Kindergarten gegangen, sprich war er auch die meiste zeit bei mir, was sie wiederrum im Zweifel auch anderrs sehen würde.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht:

Sie erkennen das Problem: Beweisbarkeit der Abrede. Sie sind für die mit der Kindsmutter getroffene Abrede beweispflichtig. Soweit die Vereinbarung von der Kindsmutter bestritten wird, können Sie diese nicht in Nachweis bringen.

Nun zur Frage des Aufenthalts des Kindes:

Der BGH hat hierzu eine Schwerpunkttheorie entwickelt. Derjenige erfüllt seine Unterhaltspflicht durch Betreuung bei dem sich das Kind bestimmungsgemäß schwerpunktmäßig aufhält. Wenn das Kind in der Vergangenheit überwiegend bei Ihnen gelebt hat, so sind nicht Sie barunterhaltspflichtig sondern die Kindsmutter. Sie hätten in diesem Fall ihre Unterhaltspflicht durch Betreuung des Kindes erfüllt. Auch wenn die Kindsmutter dies bestreiten sollte, so glaube ich dass der Aufenthalt des Kindes in diesem Fall (wenn auch mühsam) nachweisbar sein sollte.

Wo das Kind tatsächlich gemeldet war kann dXXXXX XXXXXfalls ein Indiz sein, was für sich gesehen nicht aussagekräftig sein muss.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für Ihre ausführungen, jetzt bin ich doch schon mal ein ganzes stück schlauer.

Ich hab aber das gefühl das es ohne eine gerichtliche regelung im gesamten fall nicht wirklich eine zufriedenstellende lösung geben wird.

Ich habe durch eine Familienberatung den rat bekommen auf alle fälle mit einem anwalt zu sprechen, aber auch mit dem hinweis das es sehr gute und eben weniger gute gibt, wie halt überal.
Ich habe mit dieser Plattform heute die erste erfahrung gemacht, und bin eigentlich sehr zufrieden. es stellt sich mir nur die Frage, ob ich nicht noch ein gespräch mit nem Anwalt von angesicht zu angesicht suchen sollte?
Aber nicht das sie es falsch verstehen, ich bin mit ihren ausführungen sehr zufrieden!

Haben sie evtl. die möglichkeit mir einen sehr guten Familienanwalt zu empfehlen, der bei mir aus der region kommt sprich Nürnberg und umgebung?

Vielen dank für Ihre Mühen und Ihre Geduld
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Da ich im OLG-Bezirk Nürnberg tätig bin, kenne ich natürlich einige Kollegen. Empfehlen kann ich Frau Christine Schenk von Dr. Endress und Kollegen.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24911
Erfahrung: Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
RASchiessl und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

VIELEN DANK!!!!!!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte gern geschehen!!

Schönes Wochenende!

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