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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich kam am 29.08.1971 auf die

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich kam am 29.08.1971 auf die Welt, 2 Monate vorher heiratete meine Mutter einen Mann der nicht mein leiblicher Vater war, allerdings als Vater in meiner Geburtsurkunde eingetragen ist. Mit 18 Jahren also 1989 erfuhr ich wer mein leiblicher Vater ist und er wußte die ganzen Jahre von meiner Existens. Da meine Mutter nie Unterhalt eingeklagt hatte, musste er auch nicht zahlen. Somit ist mein leiblicher Vater ein Leben lang um die Unterhaltszahlungen gekommen. Habe ich mit jetzt 38 Jahren die Chance per Anwalt die Unterhaltszahlungen mit Hilfe eines Vaterschafttest nachzufordern. Ausserdem besitzt er ein Haus in Kroatien, habe ich darauf ein Anrecht ? Sollte mein leiblicher Vater irgendwann versterben. In meiner Geburtsurkunde ist er halt angegeben, nur ein Vaterschaftstest ware ein Beweis.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:


Sie könnten die Vaterschaft des gesetzlichen Vaters gemäß § 1600 BGB anfechten und auf Feststellung der Vaterschaft des leiblichen Vaters klagen. Daraus erwächst ihnen aber nicht das Recht den leiblichen Vater noch nachträglich wegen Unterhaltsansprüche in die Haftung zu nehmen. Der einzige der dies könnte, wäre der gesetzliche Vater.

Da Sie derzeit mit dem leiblichen Vater als nicht verwandt geltend, haben Sie auch keine Anrechte auf sein Vermögen, wobei sich dies auch nur auf die Erbberechtigung beziehen kann.





Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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