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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

wenn ich netto 1300 euro verdiene und unser sohn 4,5 jahre

Kundenfrage

wenn ich netto 1300 euro verdiene und unser sohn 4,5 jahre alt ist, wieviel unterhalt muß ich definitiv zahlen? kann die mutter die kindergartenkosten mit hinzuziehen, oder sind diese nicht relevant? da bekomm ich immer unterschiedliche antworten.
Danke XXXXX XXXXX
gruss
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,


der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemein gehaltene Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.


Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Der Tabellenunterhalt unter Berücksichtigung des von Ihnen angegebenen Einkommens beträgt 319,00 € wovon das hälftige Kindergeld in Abzug gebracht wird. Der Zahlbetrag beträgt danach 225,00 €. Wenn Sie nur einem Kind unterhaltsverpflichtet sind, kann auch noch eine Höherstufung um eine Stufe erfolgen, so dass dann ein Zahlbetrag in Höhe von 241,00 € gegeben wären, dieser müsste aber dann explizit geltend gemacht werden.

Kindergartenkosten sind von den Tabellenbeträgen nicht abgedeckt und können Mehrbedarf des Kindes darstellen, wenn die Kindesmutter zumindest einer Teilzeittätigkeit nachgeht.

Hier ein Link zu einem BGH Urteil zu den Kindergartenkosten:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=47852&pos=0&anz=1

Im Regelfall hat aber nicht ein Elternteil die Kindergartenkosten allein zu tragen. Denn beim Kindergartenbeitrag handelt es sich um einen Mehrbedarf des Kindes. Für den Mehrbedarf haben beide Eltern anteilig nach ihren Einkommensverhältnissen aufzukommen. Bei der Ermittlung der jeweiligen Haftungsanteile der Eltern ist der angemessene Selbstbehalt von 1.100,00 € vom Nettoeinkommen jedes Elternteils abzuziehen; Bei Ihrem Einkommen dürfte daher keine Leistungsfähigkeit mehr für die Kindergartenkosten verbleiben.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich Ihnen sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

 

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemein gehaltene Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Der Tabellenunterhalt unter Berücksichtigung des von Ihnen angegebenen Einkommens beträgt 319,00 € wovon das hälftige Kindergeld in Abzug gebracht wird. Der Zahlbetrag beträgt danach 225,00 €. Wenn Sie nur einem Kind unterhaltsverpflichtet sind, kann auch noch eine Höherstufung um eine Stufe erfolgen, so dass dann ein Zahlbetrag in Höhe von 241,00 € gegeben wären, dieser müsste aber dann explizit geltend gemacht werden.

Kindergartenkosten sind von den Tabellenbeträgen nicht abgedeckt und können Mehrbedarf des Kindes darstellen, wenn die Kindesmutter zumindest einer Teilzeittätigkeit nachgeht.

 

Hier ein Link zu einem BGH Urteil zu den Kindergartenkosten:

 

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=47852&pos=0&anz=1

 

Im Regelfall hat aber nicht ein Elternteil die Kindergartenkosten allein zu tragen. Denn beim Kindergartenbeitrag handelt es sich um einen Mehrbedarf des Kindes. Für den Mehrbedarf haben beide Eltern anteilig nach ihren Einkommensverhältnissen aufzukommen. Bei der Ermittlung der jeweiligen Haftungsanteile der Eltern ist der angemessene Selbstbehalt von 1.100,00 € vom Nettoeinkommen jedes Elternteils abzuziehen; Bei Ihrem Einkommen dürfte daher keine Leistungsfähigkeit mehr für die Kindergartenkosten verbleiben.

 

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich Ihnen sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn Sie keine weitere Nachfrage haben, darf ich Sie bitten, Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antwort zu schließen, da erst dadurch Ihre Anzahlung verbucht und meine Beratung honoriert wird. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!