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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

ich bin verheiratet,lebe seit 2 jahren getrennt.die scheidung

Kundenfrage

ich bin verheiratet,lebe seit 2 jahren getrennt.die scheidung ist seit april2010 beim gericht anhängig .im märz 2010 habe ich ein kind von einem anderen mann ( erzeuger), geboren.Wenn der scheinvater die Vaterschaft erfolgreich anfechtet,bleibt er in der geburtsurkunde drinstehen?Kann der Erzeuger des Kindes die Vaterschaft erzwingen ?Ich möchte ihn als Vater nicht benennen .
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Da Ihr Kind in der Ehe geboren wurde, gilt es als ehelich. Ihr Ehemann muss dann im Nachgang zum Scheidungsverfahren die Vaterschaft anfechten, dies wird in der Regel in einem Vaterschaftsanfechtungsverfahren erfolgen. Ich gehe davon aus, dass Ihr Ehemannd dies auch tun wird, da er ansonsten der Vater des Kindes bleibt und damit Unterhalt für das Kind zu bezahlen hätte. Wenn durch das gerichtliche Verfahren dann festgestellt ist, dass das Kind nicht das leibliche Kind Ihres Ehemannes ist, wird die Geburtsurkunde geändert und er dort als Vater ausgetragen. Das Kind wird aber weiterhin den ehelichen Namen tragen.

Wenn Sie den tatsächlichen Vater des Kindes nicht angeben möchten, kann der biologische Vater eine Vaterschaftsanerkennung abgeben, wenn Sie dieser nicht zustimmen kann er einen Antrag auf Feststellung der Vaterschaft beim Familiengericht stellen.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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