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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag,seitz wei Jahren lebt mein Ehemann nicht mehr in

Kundenfrage

Guten Tag,seitz wei Jahren lebt mein Ehemann nicht mehr in unserem gemeinsamen Haushalt.Wir haben drei gemeiname Kinder (13,16,29),die alle bei mir leben, für die er insgesamt 660.- Unterhalt im Monat an mich zahlt. Seit April 2010 hat er mit seiner Freundin ein Kind , für da er nun zusätzlich Untehalt zahlen muss. Wie hoch ist der Unterhaltsanspruch für dei Kinder? Er verdient als Zahntechniker ca.1400.- netto.An wen stelle ich den Anspruch, An ds Jugendamt? mit freundlichen Grüßen, Claudia Kruppa
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

der Bantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Soweit ein Unterhaltstitel über den bisher bezahlten Unterhalt in Höhe von 660,00 € existieren, muss der Kindesvater die Abänderung des Titels begehren. Eigentlich war er über diesen Betrag aufgrund des von Ihnen vorgetragenen Einkommens schon gar nicht mehr unter Berücksichtigung seines Selbstbehaltes von 900,00 € leistungsfähig.

Es muss nunmehr eine Einkommensberechnung auf Seiten Ihres Ex-Mannes stattfinden, hierzu wird das Einkommen der letzten 12 Monate und eine etwaig in dieser Zeit ergangene Steuererstattung herangezogen. Da es sich ganz offensichtlich um einen Mangelfall handelt, da der Kindesvater aufgrund seines Einkommens nicht den Mindestunterhalt für alle 3 Kinder bezahlen kann, geht die Rechtsprechung davon aus, dass für berufsbedingte Aufwendungen kein Abzug vom Einkommen vorgenommen werden darf.

Bei einer Verteilungsmasse von 500 €. Aufgrund des Einkommens ergibt sich zunächst eine Unterhaltsverpflichtung Ihren Kindern gegenüber in Höhe von jeweils 334,00 € und für das neugeborene Kind einen solchen in Höhe von 225,00 €, insgesamt also 893,00 €. Danach ergibt sich jetzt nur noch eine Leistungsfähigkeit in Höhe ovn 56 % des Mindestunterhalts für jedes Kind. Für Ihre Kinder also jeweils 187,00 € und das neugeborene Kind in Höhe von 126,00 €.

Der Unterhalt ist immer gegenüber dem Kindesvater geltend zu machen. Sie können sich allerdings in die Beratung des Jugendamtes begeben. Dort werden dann noch einmal die Einkommensverhältnisse überprüft und eine abschließende Unterhaltsberechnung vorgenommen.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Unsere 20jährige Tochte lebnt ohne Einkommen in meinem Haushalt, kein studium, kein Ausbildung, kein Hartz4. Muss er da nicht auch Unterhalt zahlen ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ihre volljährige Tochter hätte nur einen Unterhaltsanspruch, wenn Sie sich in einer Ausbildung befinden würde. Dies ist nicht der Fall. Im übrigen gehen die minderjährigen Kinder der volljährigen Tochter in der Rangfolge vor, so dass aufgrund des Mangelfalls keine Leistungsfähigkeit für ein volljähriges Kind gegeben ist.
Mit freundlichen Grüßen